Dienstag, 18. Januar 2022

Ringen-Bundesliga: KSV Schriesheim verliert in Weingarten mit 18:2

erstellt am Sonntag, 28 September 2014

Die Erstliga-Ringer des KSV Schriesheim haben am Samstag ihren Auswärtskampf beim SV Germania Weingarten mit 18:2 verloren.

Foto: o: Andrei Perpelita / KSV vs. Valdimer Khinchegashvili , KSV Schriesheim (rot) vs. KSV Aalen - Archivfoto.

Die Gastgeber wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Doch das Ergebnis der Mannschaftspunkte vermag anzudeuten, dass es in den einzelnen Kämpfen durchaus eng zuging – mit Ausnahme des technisch überlegenen Sieges von „Germane“ Ionut Panait gegen Benjamin Hofmann.

Er verlor an alter Wirkungsstätte vorzeitig mit 15:0 Wertungspunkten. Der KSV gewann nur einen Kampf: Ex-„Germane“ Ionel Puscasu stellte abschließend mit seinem 2:0 nach Punkten die Ergebniskorrektur gegen Adam Juretzko her und blieb auch in seinem zweiten Kampf in dieser Saison siegreich. Mihai Mihut, Andrei Perpelita und Attila Tamas mussten sich jeweils nur 1:0 nach Punkten geschlagen geben.

Mihuts Gegner Thomas Rönningen konnte sich bei Kampfleiter Eberhard Probst bedanken, dass dieser die Passivitäts-Vorgaben zu seinen Gunsten auslegte. Mihut ließ nur einen Wertungspunkt gegen sich zu und zeigte eine von der Einstellung her gute Leistung. Tamas wurde gegen Ramsin Azizsir in kürzester Zeit über beiden Augen verletzt. Die „Cuts“ wurden abgeklebt, und Tamas rang beherzt weiter. Perpelita punktete gegen Anatoli Guidea einfach zu spät. Mit 2:0 nach Punkten verlor zum Auftakt Christoph Ewald gegen Alexandru Chirtoaca, später Oldrik Wagner gegen William Hart, Sascha Büchner gegen Martin Daum und Marcus Plodek gegen Achmed Dudarov.

Eine 3:0-Punktniederlage musste lediglich Vilius Laurinaitis gegen „Germanen“-Neuzugang Mizgaitis Mindaugas hinnehmen. Schon zur Pause schien KSV-Chef Klaus Grüber im Hinblick auf die Art und Weise der Auftaktniederlage gegen Aalen etwas versöhnt: „Wir zeigen hier heute ein anderes Gesicht. Wir sehen, dass die Mannschaft fightet und anders auftritt. Da ist mehr Kampfgeist drin. Wir stecken jedenfalls nicht auf.“

KSV-Ringerabteilungsleiter  Werner Wolf sagte nach dem Kampf: „Unsere Pause tut uns jetzt ganz gut. Da können wir uns sammeln.“ Am 18. Oktober muss der KSV beim TuS Adelhausen auf die Matte.

Erfolgreicher Auftakt für die Rhein-Neckar Löwen in die EHF VELUX Champions League.

 

Quelle_ KSV   Fotos: AS Sportfotos

Letzte Änderung am Dienstag, 31 März 2015