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Löwen-Akteur Stefan Kneer: "Wenn wir unsere Sachen richtig machen und die Spiele gewinnen, werden wir am Ende auf Platz eins stehen."

erstellt am Freitag, 11 März 2016
Stefan KNEER / RNL gegen Lukas Binder, Rhein-Neckar Loewen vs. SC DHFK Leipzig. Stefan KNEER / RNL gegen Lukas Binder, Rhein-Neckar Loewen vs. SC DHFK Leipzig. Bild: AS Sportfotos

von Sportkurier. Die sozialen Netzwerke sind inzwischen zu einem passenden Abbild der Stimmungen ihrer Nutzer geworden.

So war das in der zurückliegenden Woche auch bei den Akteuren der Rhein-Neckar Löwen, denn die posteten immer wieder allerlei lustige Bilder in die Welt.

Die Spieler des Bundesliga-Tabellenführers beim gemütlichen Kaffeetrinken, im Kraftraum oder beim Trampolinspringen zur Kräftigung - die Löwencracks genossen die ungewöhnliche Zwischenpause im Ligastress.
"Das tut richtig gut", sagte Stefan Kneer mit Blick auf die freien Tage. Weil die HBL der deutschen Nationalmannschaft einen zusätzlichen Testtermin mit Blick auf die Olympia-Qualifikation im April eingeräumt hatte, der außerhalb des internationalen Terminkalenders liegt, hat die Liga Pause. Dass die Nationalmannschaft sich als Europameister gar nicht mehr für Rio qualifizieren muss, spielte auch keine Rolle mehr, so kurzfristig war der Terminkalender nicht mehr zu ändern.

"Wir laufen jetzt viel und machen verstärkt Krafttraining", gab Kneer einen Einblick in das Programm der zurückliegenden Tage

Weil mit Ausnahme der deutschen Nationalspieler Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki alle Löwenspieler im Trainingszentrum waren, kam die Woche einem Erholungstrip gleich - nicht nur für die in drei Wettbewerben geschundenen Körper, sondern in erster Linie für die beanspruchten Köpfe der Akteure.

Mit Blick auf den Saisonendspurt konnte Nikolaj Jacobsen und seinen Schützlingen wohl nicht schöneres passieren als eine kurze Verschnaufpause. "Wir genießen das, das Programm war doch sehr anstrengend zuletzt", erklärte Rückraumspieler Kneer. Zusätzlich zu den vielen Spielen hatten die langen Reisen die Energie aus den Körpern der Löwen gezogen und deshalb war es eine gute Gelegenheit, die Akkus wieder aufzufüllen.

Die Löwen immer voll gefordert

Schließlich geht es nach der Pause ab kommenden Mittwoch schon im Drei-Tage-Rhythmus weiter und weil das Titelrennen in der Bundesliga ähnlich dramatisch wie in den vergangenen beiden Spielzeiten zu werden scheint, sind die Löwen immer voll gefordert. Eine schwache Leistung kann die ersehnte Meisterschaft kosten, weshalb vor allem der Kopf gefordert sein wird.

"Unser Fokus liegt natürlich auf der Liga. Nach den zwei Jahren zuletzt, in denen wir die Meisterschaft knapp verpasst haben, ist klar, dass wir uns alle den Titel wünschen", sagt Kneer. Der Abwehrspezialist wechselt im Sommer zur HSG Wetzlar und würde sich zu gerne mit der ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte zu den Mittelhessen verabschieden.

Und die Chancen stehen laut Kneer nicht schlecht. "Wenn wir unsere Sachen richtig machen und die Spiele gewinnen, werden wir am Ende auf Platz eins stehen", verkündet der 30-Jährige. Zehn Partien stehen für die Badener noch auf dem Programm und los geht es am Mittwoch mit der Aufgabe beim TVB Stuttgart. In der Landeshauptstadt soll der Endspurt mit einem Sieg beginnen und wenn die Löwen Anfang Juni Deutscher Meister sein wollen, dürfen sie beim Aufsteiger nicht patzen. Ausgeruht werden sie in das Duell beim TVB ja in jedem Fall gehen.

Letzte Änderung am Freitag, 11 März 2016

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