Sonntag, 11. April 2021

Starke Leistung der Adler beim 4:1 gegen die DEG

erstellt am Samstag, 24 September 2016
Matthias Plachta #22 / Adler gegen Marco Nowak / DEG und Matthias Niederberger / DEG  -Adler Mannheim vs. Duesseldorfer EG. Matthias Plachta #22 / Adler gegen Marco Nowak / DEG und Matthias Niederberger / DEG -Adler Mannheim vs. Duesseldorfer EG. AS Sportfotos

Adler Mannheim vs. Düsseldorfer EG 4:1 (3:1, 0:0, 1:0)

Mit einem 4:1-Heimsieg gegen die Düsseldorfer EG holten sich die Mannheimer Adler am dritten DEL-Spieltag den ersten Sieg. David Wolf (2), Andrew Joudrey und Chad Kolarik erzielten die Mannheimer Tore, Alexej Dmitriev besorgte den Ehrentreffer der Gäste. Adler-Verteidiger Aaron Johnson war an drei der vier Mannheimer Treffer beteiligt.

Bezeichnend für das gesamte Spiel: Verkehr vor dem Düsseldorfer Tor

Die Adler setzten alles daran, am zweiten DEL-Wochenende endlich die ersten Punkte einzufahren und zeigten gegen die Düsseldorfer EG ein von Anfang bis Ende überlegen geführtes Match. In der ersten Minute schob Düsseldorfs Alexander Preibisch die Scheibe zur ersten Chance der Gäste in Richtung Mannheimer Tor - doch es sollte für lange Zeit die einzig notwendige Aktion von Dennis Endras bleiben.

Stephan Daschner / DEG gegen Jamie Tardif #49 / Adler. Adler Mannheim vs. Duesseldorfer EG.

Denn die Hausherren zeigten gegen die DEG Einsatz, Konzentration, Energie und Spielfreude und führten nach siebzehn Minuten völlig verdient mit 3:0. David Wolfs Schlagschuss im ersten Powerplay der Adler fand den Weg ins Tor der Gäste (8. Minute), nur eineinhalb Minuten später überwand Andrew Joudrey den am Boden liegenden DEG-Keeper Mathias Niederberger im Nachschuss zum 2:0. Chad Kolariks 3:0 (17.) war das logische Ergebnis harter und konsequenter Arbeit, Alexej Dmitrievs Tor zum 1:3 (18., doppelte Überzahl) dagegen nicht mehr als ein Schönheitsfehler.

Führung offensiv verwaltet

Das zweite Drittel zeigte die Mannheimer optisch genauso überlegen, doch es fehlte die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. Die Statistiken sprachen wieder für die Adler - erneut waren es 30 Schüsse der Blau-Weiß-Roten und damit mehr als drei Mal so viele wie auf Seiten des Gegners. Doch die hundertprozentigen Torchancen fehlten. Der von Daniel Sparre abgefälschte Puck landete kurz nach Wiederbeginn in den Fängen von Niederberger, auch gegen Raedeke (26.) und Kolarik (28.) hatte der Sohn des ehemaligen Nationalverteidigers im Tor der Rheinländer keine Mühe. In den beiden Überzahlsituationen des Mittelabschnitts blieb das Team von Trainer Sean Simpson ebenfalls ohne weiteren Torerfolg.

Die Adler-Fans feiern ihre Mannschaft nach dem Sieg über die DEG. Bild: AS Sportfotos

Zu Beginn des dritten Abschnitts gesellte sich mit Marcel Brandt ein zweiter Düsseldorfer zu dem schon auf der Strafbank sitzenden Marco Nowak. Die Adler ließen sich nicht zwei Mal bitten und erhöhten bei doppelter Überzahl auf 4:1 (42.). Brent Raedekes Abstauber konnte Niederberger noch parieren, doch gegen David Wolfs Schuss war der DEG-Goalie ohne Chance. Die klare Führung verteidigten die Adler mehr mit Scheibenbesitz vor dem gegnerischen Tor, als ihrem Torhüter Dennis Endras zu etwas mehr Arbeit zu verhelfen: Raedeke jagte die Scheibe in Minute fünfzig an den Pfosten, Wolfs dritten Treffer verhinderte kurz danach Niederberger.

Doch auch Dennis Endras sollte noch einen ordentlichen Anteil am ersten DEL-Saisonsieg der Adler haben. Drei Minuten vor Ende hielt er erst beim Unterzahlbreak gegen Daniel Weiß, auch den Penalty von Eduard Lewandowski parierte der Nationalkeeper der Adler.

Quelle: Adler Mannheim

Letzte Änderung am Samstag, 24 September 2016

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