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Krönung für die Adler Mannheim - Overtime-Sieg gegen München bringt die 8. Deutsche Meisterschaft

erstellt am Samstag, 27 April 2019
Krönung für die Adler Mannheim - Overtime-Sieg gegen München bringt die 8. Deutsche Meisterschaft Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. Geschafft!

Gestern Abend gegen 22.30 Uhr war es endlich soweit: Die Adler Mannheim haben sich zum 8. Mal die deutsche Meisterschaft im Eishockey gesichert. Und wie sie das getan haben: Die Greifvögel beendeten die Saison mit einer echten Energieleistung, die aber auch einer Achterbahnfahrt glich.

Zuerst war da eine Gala, dann begann das Zittern, ehe Thomas Larkin in der 74. Minute in der Overtime das entscheidende 5:4 für die Adler erzielte.

Tommi Huhtala #61 / Adler gegen Danny aus den Birken zum 4-1 - Adler Mannheim vs. Red Bull Muenchen - Play Offs 2019 Finale. AS Sportfotos

Der Rest war Party, Jubelstürme schwappten durch die SAP Arena. Die Fans lagen sich in den Armen, während auf dem Eis die Spieler feierten und sich abklatschten. Auch Adler-Macher Daniel Hopp kannte kein Halten mehr. Er war mittendrin statt nur dabei.

Dass diese Meisterschaft verdient ist, darüber besteht kein Zweifel. Die Adler dominierten nicht nur die Play-offs, sie glänzten auch in der Hauptrunde. Der Titel war nun die logische Folge. Ein Spaziergang war er aber auch im Finale nicht, denn die Münchner legten los wie die Feuerwehr. Im Spiel 1 entführten sie aus Mannheim den Sieg, bezwangen die Adler in der Overtime, obwohl diese die Partie eigentlich beherrscht hatten. Solche Siege gelingen nur großen Mannschaften. Und die Adler? Die ließen sich durch den Patzer zum Start nicht aus der Ruhe bringen, kämpften sich zurück.

Jubel um Thomas Larkin #37 / Adler nach dem Siegtreffer - Adler Mannheim vs. Red Bull Muenchen  - Play Offs 2019 Finale DEL. AS Sportfotos

Es folgte ein 3:0 in München, ein 4:1 in Mannheim, ein 4:0 in München und dann eben dieses denkwürdige Spiel gestern Abend, was den Mannheimern einen 4:1 Erfolg in der Endabrechnung bescherte. Wenn das mal kein würdiger Meister ist!

Eröffnet wurde der Torreigen diesmal von Marcel Goc, der in der 6. Minute für die ersten Jubelstürme unterm Hallendach sorgte. Und weil's so schön war, legte Cody Lampl - nach Vorarbeit von Goc - in der 12. Minute das 2:0 nach. So ging es dann auch in die erste Drittelpause. Kein Mega-Polster, aber ein Zwischenstand, auf den man aufbauen kann.

Das dachte sicher auch Matthias Plachta, der sich in der 24. Minute nicht zwei Mal bitten ließ und auf 3:0 erhöhte.

Spätestens jetzt war die Meisterschaft zum Greifen nah. Keine 2 Minuten später gab es dann aber doch den ersten Dämpfer. Münchens Parkes verkürzte auf 1:3. Ein Treffer, aus dem die Gäste neuen Mut schöpften, das war nicht zu übersehen, sie gingen nun selbst in die Offensive, wollten die Wende mit aller Macht herbeiführen. Aber da hatten sie die Rechnung ohne die Adler gemacht, die legten nämlich kurz darauf schon das 4. Tor nach: Tommi Huhtala war's (31.).

Nach Eders erneutem Anschlusstreffer zum 4:2 (39.) ging es für die Adler mit einem 2-Tore-Vorsprung ins letzte Drittel, das gleichzeitig auch das letzte in dieser Saison sein sollte.

Über 13.000 Zuschauer im "Ufo" drückten dafür die Daumen, denn so schön das Adler-Spiel in dieser Saison auch anzusehen war, die Fans hatten etwas anderes im Sinn: Feiern, Party machen am besten übers komplette Wochenende. Doch München ist eben München. Eine Mannschaft, die sich zuletzt 3 Mal in Folge die deutsche Meisterschaft gesichert hatte. Im 3. Drittel wusste man dann auch spätestens, warum das so war: Hager (46.) und Ehliz (48.) sorgten mit einem Doppelschlag für die Verlängerung.

Der Rest war Dramatik pur. Es ging hin und her, beide Teams spielten mit offenem Visier. Bis Larkin die Faxen dicke hatte und die Meisterparty mit seinem Treffer endgültig einläutete und den Feier-Marathon, der sich in der Nacht sicher auch noch in die Mannheimer Quadrate verlagerte, startete.

 

 

 

Letzte Änderung am Samstag, 27 April 2019

Eishockey