Mittwoch, 27. Januar 2021

Ein harter Brocken an der Ostsee für die MLP Academics

erstellt am Mittwoch, 09 Dezember 2020
Archivbild. Am Ball Nr. 33 Daniel Loh von den Academics Archivbild. Am Ball Nr. 33 Daniel Loh von den Academics Bild: AS Sportfoto

Die Bilanz der MLP Academics Heidelberg bislang: daheim noch kein Spiel verloren, auswärts noch keines gewonnen.

Der Gegner am morgigen Mittwoch, die Seawolves aus Rostock, haben ebenfalls noch keine Punkte in der heimischen Stadthalle liegen lassen.

An der Stelle dürfte relativiert werden, dass die Academics auch erst ein einziges Auswärtsspiel hatten, welches sie gegen die Bayer Giants aus Leverkusen verloren, die sich wiederum in Rostock nach deutlicher Führung erst in den letzten Minuten geschlagen geben mussten. Aber ein näherer Blick auf den Kader der Rostocker lohnt. Die Rostocker machen keinen Hehl daraus, dass sie bereit für den Aufstieg in die easycredit BBL sind.

Nicht umsonst hat Jens Hakanowitz in der vergangenen Saison mit Dirk Bauermann einen äußerst namhaften und renommierten Trainer verpflichtet und somit für einen Paukenschlag in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA gesorgt. Unterstützt wird Bauermann an der Seitenlinie überdies durch den ehemaligen Headcoach der Römerstrom Gladiators aus Trier, Michael Held. Geballte Kompetenz an der Seitenlinie also!

Damit aber nicht genug. Denn auf dem Feld geht es nahtlos so weiter. Neben Till Gloger (zweitbester Scorer der Gladiators aus Trier, hinter Jordan Geist), Sid Marlon Theis (Leistungsträger des Tabellenzweiten aus dem Vorjahr), Brad Loesing (ehemals MHP Riesen Ludwigsburg) und weiteren namhaften, guten deutschen Spielern hat man in Rostock kurzerhand ex BBL Spieler Jarelle Reischel (D) nachverpflichtet, weil man der Meinung war nicht breit genug aufgestellt zu sein.

Wem das noch nicht als Argument für die Ambitionen der Hansestädter reicht, der darf sich gerne mit den Importspielern auseinandersetzen. Einer der weiß, wie man aus der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA in die BBL aufsteigt ist Starting Point Guard Chris Carter, der zuvor mit den Chemnitz 99ers und Rasta Vechta aufgestiegen ist und bereits einiges an Erstligaerfahrung mitbringt.

Auf den Guardpositionen unterstützt ihn der Topscorer der bisherigen ProA Saison und "Asiens Spieler des Jahres" Behnam Yakhchali, der bei beeindruckenden Quoten aus dem Feld im Schnitt auf über 21 Punkte pro Spiel kommt. Seine Kreise einzugrenzen wird eine der Mammutaufgaben für die Heidelberger sein.

Da der Kader der Rostocker aber derart tief besetzt ist, kann man sich aber nicht zu sehr auf den persischen Ausnahmespieler fokussieren. Denn mit Rain Veideman, estischer Nationalspieler und dem GLeague erfahrenen Keith Wright (nachverpflichtet) stehen weitere Hochkaräter im Aufgebot der Seawolves.

Die Beschreibung des gegnerischen Teams zeigt: das wird eine Herkulesaufgabe morgen, die man nur durch eine geschlossene Teamleistung wird meistern können. Dass die Academics dazu in der Lage sind, haben sie schon bewiesen. Morgen, da kann es keinen Zweifel geben, kommt eine echte Reifeprüfung auf unsere Jungs zu. Der Respekt ist da, dürfte aber sicherlich auf Gegenseitigkeit beruhen, weshalb man auch mit breiter Brust beim Tabellenführer antreten kann.

Das Spiel kann erneut im Stream auf sportdeutschland.tv verfolgt werden. Los geht es am Mittwoch (09.12.) um 19:30 Uhr.

 

PM MLP Academics Heidelberg

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 Dezember 2020

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