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Fortuna Heddesheim will beim VfR Mannheim punkten ++ Zwei Top-Favoriten treffen aufeinander

erstellt am Mittwoch, 16 August 2017
Die Heddesheimer ließen es in der Vorbereitung häufig krachen. Hier trifft Dennis Lodato zum 4:0 gegen Lützelsachsen. Die Heddesheimer ließen es in der Vorbereitung häufig krachen. Hier trifft Dennis Lodato zum 4:0 gegen Lützelsachsen. Bild: Lothar Fischer

Vorjahres-Vizemeister gastiert beim Ligadritten

sport-kurier. Wenn am Samstagmittag um 15:30 Uhr Schiedsrichter Sebastian Reichert die Partie zwischen dem VfR Mannheim und Fortuna Heddesheim anpfeift, dann "brennt die Luft" im Mannheimer Rhein-Neckar-Stadion. Dann treffen zwei der Topfavoriten auf den Aufstieg zur Oberliga Baden-Württemberg aufeinander. Gleich ein "Hammer-Spiel" zum Ligastart.

Während die Heddesheimer trotz vieler prominenter Abgänge ihre Ziele klar formulieren und die Mitfavoritenrolle annehmen, stapeln die Mannheimer noch etwas tief und drücken trotz eines namhaft gespickten Kaders, den Heddesheimern die Favoritenrolle auf.

"Mir ist das ehrlich gesagt viel zu früh, hier über Aufstieg, Titel, Favoritenrolle etc. zu sprechen. Der VfR hat in der Vorbereitung bislang nicht beweisen können, als Topfavorit der Liga zu gelten. Die Qualität im Kader der Mannheimer ist wesentlich besser, als dass was man bisher gesehen hat. Die Saison ist noch "ultralang" und wird nicht am ersten Spieltag entschieden. Egal, wie das Spiel ausgeht", so Renè Gölz vor diesem Spitzenspiel.

VfR-Akteur Ajdin Zeric beim Kopfball. Beim letzten Aufeinandertreffen trennten sich beide Mannschaften in Heddesheim mit einem 1:1 (1:0). Foto. Kowollik

 

Überzeugt ist Gölz von seinem Team allemal. "Wir haben viele sehr gute Spieler abgegeben, aber unsere Transferpolitik war wieder einmal sehr gut. Die Neuzugänge haben sich prima integriert und wir spielen einen offensiven, attraktiven Fußball. Es macht Spaß der Truppe beim "kicken" zuzusehen", ist Gölz mit der Vorbereitung auf die Saison hochzufrieden.

8 Siege (36:2 Tore) - dazu kam nur eine Niederlage gegen den Regionalligisten Waldhof Mannheim (0:2). Ein Spiel, bei dem für die Heddesheimer an diesem Tage auch mehr drin war. Waldhofs 0:2 durch Rothenstein (90.) fiel in der Schlussminute, kurz zuvor hatten die Fortunen durch Andreas Lerchl (84.) den Ausgleich auf dem Fuß. "Wenn wir komplett sind, dann sind wir nur schwer zu schlagen", sagt Renè Gölz. Und weiter: "Wir fahren jetzt aufgrund von einigen Langzeitverletzten Akteuren, die noch im Aufbautraining sind, noch nicht auf dem Maximum unseres wahren Leistungsvermögens. Da geht nach oben noch was, wenn die Jung`s wieder richtig fit sind."

VfR-Coach Hakan Atik hingegen, steht in den eigenen Reihen unter Druck. Schon groß war der Verdruss bei den Anhängern über den "undankbaren" 3. Platz in der letzten Spielzeit, als man mit Aufsteiger Heddesheim in der Schlussphase der Saison nicht Schritt halten konnte. In dieser Saison kam das frühe Pokal Aus beim Landesligisten VfB St. Leon (3:1). Weitere Niederlagen setzte es in der Vorbereitung gegen Viktoria Herxheim (1:2) und der Spvgg. Ketsch (1:0). Beim Heiner Graeff-Gedächtnisturnier verloren die Rasenspieler gegen VfL Kurpfalz Neckarau mit 0:1, verpassten so das erwünschte Endspiel gegen Waldhof Mannheim.

Die Heddesheimer wollen auch beim Mitfavoriten VfR Mannheim erfolgreich sein. Bild: MA-Photography

 

Es gab aber auch Licht bei der Atik-Elf. Das Enosis-Turnier gewannen die Mannheimer verdient. Hinzu kamen überzeugende Auftritte gegen Arminia Ludwigshafen (5:2) und TSV Wieblingen (3:0). Im letzten Test wurde der ASC Neuenheim zwar spät auf die Verliererstraße geschickt, dafür aber deutlich (5:0).

Die VfR-Sympathisanten erwarten ganz klar den Aufstieg. Ein drittes Jahr in Folge mit leeren Händen dazustehen, das will sich nicht wirklich jemand im Lager der Rasenspieler vorstellen. "Wir freuen uns, dass es endlich losgeht. Mit Heddesheim erwarten wir eine echte Spitzenmannschaft, gegen die wir erfolgreich sein wollen", sagt Hakan Atik. Der kann jetzt auch wieder auf Innenverteidiger Norbert Kirschner und Stürmer Marc Haffa, die zuletzt fehlten, zurückgreifen.

Renè Gölz muss auf Stürmer Daniel Gulde verzichten (Adduktorenprobleme). Dafür sind Lukas Cambeis (zuletzt Muskelfaserriss) und Yannick Tewelde (Innenbandriss), der seit Anfang April pausieren musste, im Kader dabei. "Wir wollen aus dem Rhein-Neckar-Stadion etwas Zählbares mitnehmen", so der Fortuna-Coach.


Spielbeginn: Samstag, den 19.08.2017 um 15:30 Uhr im Mannheimer Rhein-Neckar-Stadion.

Letzte Änderung am Mittwoch, 16 August 2017

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