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Klarer Derbysieg in Unterzahl - VfR nach 4:0 gegen Viernheim in Lauerstellung

erstellt am Sonntag, 23 April 2017
Freude beim VfR Mannheim über einen Treffer gegen den TSV Amicitia Viernheim. Freude beim VfR Mannheim über einen Treffer gegen den TSV Amicitia Viernheim. Bild: VfR

(sw) Der VfR Mannheim hat seine Hausaufgaben gemacht und eine erfolgreiche Generalprobe für das Spitzenspiel in Heddesheim am kommenden Sonntag hingelegt.

Gegen den TSV Amicitia Viernheim war am Ende nicht alles Gold was glänzte, der 4:0-Derbysieg trotz allem eine klare Angelegenheit. Zumal man eine komplette Halbzeit zu zehnt agieren musste.

Nach der ersten guten Chance durch eine Direktabnahme von Niko Pavic (4.) musste der VfR am Freitagabend zu Beginn zwei brenzlige Situationen überstehen. Viernheims bester Torschütze Yigzaw Tesfagaber prüfte zunächst VfR-Schlussmann Sandro Dörner (7.). Nach der folgenden Ecke zischte ein Schuss von Kevin Foltz nur knapp am langen Pfosten des Mannheimer Gehäuses vorbei (8.).

Ein Handelfmeter sollte den VfR nach 13 Minuten dann in Führung bringen. Eine harte Hereingabe von links traf nach Einschätzung von Schiedsrichter Dennis Boyette (Schwetzingen) einen Gästespieler innerhalb des Sechzehners an der Hand und Daniel Herm traf unhaltbar vom Punkt zum 1:0.

Nur drei Minuten später zappelte die Kugel erneut im Netz der Südhessen. Ein schöner Querpass auf Niko Pavic nutzte der VfR-Stürmer mit einem platzierten Schuss zum 2:0 (16.).
Anstatt jedoch weiter mit voller Kraft nach vorne zu spielen, zog sich der VfR zurück und das Spiel plätscherte mehr oder weniger vor sich hin. Die besten Torchance im restlichen ersten Durchgang hatten die Blau-Grünen als Yigzaw Tesfagaber frei vor dem Kasten selbigen nur knapp verfehlte (25.).

Kurz vor dem Pausenpfiff schwächte sich der VfR unnötig selbst. Bei einer harmlosen Situation im Strafraum des TSV Amicitia stieg Marc Haffa gegen seinen Ex-Mitspieler Tilo Schander zu hart ein (45.+2). Der Unparteiische zückte daraufhin glatt Rot und beendete die Partie für den VfR-Torjäger, der den Rasenspielern nun wohl mindestens 2 Spiele fehlen dürfte.

Doch auch mit einem Mann weniger sollten die Blau-Weiß-Roten nichts mehr anbrennen lassen. Der Sekunden zuvor eingewechselte Izzeddine Noura stand in der 55. Minute goldrichtig und markierte das 3:0. Danach gab es weitere Chancen für beide Teams. Niko Pavic (68.) und Viernheims Nico Beck (70.) mit jeweils Schüssen aus kurzer Distanz  über das Tor, Dragan Peric mit einem Freistoß aus 17 Metern auf die Latte (81.) und TSV-Kapitän Christian Kuhn mit einem Weitschuss an den Innenpfosten (87.) brachten jedoch allesamt den Ball nicht im Tor unter.

So blieb der letzte Treffer der Partie erneut dem gut aufgelegten Izzeddine Noura vorbehalten, der bei einem Konter frei durch war und den Keeper zum 4:0-Endstand überwinden konnte (88.). Ein deutlicher, wenn auch nicht berauschender Derbysieg für die Elf von Trainer Hakan Atik, die das gesteckte Ziel Aufstieg nun wieder aus eigener Kraft schaffen kann.

Nach den Ergebnissen des 24. Spieltages ist der VfR Mannheim in der Liga die noch einzig ungeschlagene Mannschaft im Jahr 2017. Durch die zweite Niederlage in Folge für den FV Fortuna Heddesheim sind die Mannheimer bis auf einen Punkt an den Tabellenzweiten herangerückt.

Im direkten Duell nächste Woche, könnte der VfR mit einem Sieg erstmals nach 5 Monaten wieder an der Fortuna vorbeiziehen und selbst den 2. Rang einnehmen, der bekanntlich für die Aufstiegsspiele zur Oberliga berechtigt. Der VfR hofft jetzt schon auf zahlreiche Unterstützung seiner Anhänger im Heddesheimer Stadion an der Ahornstraße (Sonntag, 30.04.2017, 15 Uhr).

 

Pressemitteilung VfR Mannheim

Letzte Änderung am Sonntag, 23 April 2017

Verbandsliga Nordbaden