Freitag, 18. Oktober 2019

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Flutlicht-Spiel beim Derbykracher VfR Mannheim gegen SV 98 Schwetzingen

erstellt am Mittwoch, 09 März 2016
SV 98 Schwetzingen (rot)-FC Zuzenhausen (gruen-weiss) 2016 Nr. 4 Jonas Can SVS- Nr. 19 N.Schneckenberger FCZ SV 98 Schwetzingen (rot)-FC Zuzenhausen (gruen-weiss) 2016 Nr. 4 Jonas Can SVS- Nr. 19 N.Schneckenberger FCZ Bild: AS Sportfotos

von Sportkurier. "Ich erwarte ein ganz anderes Spiel als in Walldorf."

Hakan Atik, der Trainer des VfR Mannheim, ist bereits voll auf den SV Schwetzingen, den kommenden Gegner in der Verbandsliga Nordbaden eingestellt. Die Spargelstädter gastieren am Freitag um 19 Uhr in Mannheim. Die Vorzeichen sind klar: Der VfR, der sich als Tabellen-Vierter noch auf den Relegationsplatz vorschieben möchte, peilt einen Sieg an. Atik: "Wir haben nun nur noch Endspiele und wollen gegen Schwetzingen natürlich einen Dreier holen."

Leicht wird das aber nicht, denn der SVS wird den Rasenspielern das Leben schwer machen

Im Hinspiel war das nicht anders. Damals siegte Schwetzingen mit 1:0. "In der Hinrunde haben sie hinten die Räume eng gemacht und auf Konter gelauert und ich denke nicht, dass sie die Taktik diesmal ändern werden. Sie werden wieder reagieren und nicht agieren", mutmaßt Atik.

Für ihn ist es deshalb wichtig, dass seine Spieler erst einmal die Ruhe bewahren. "Ich denke, dass wir uns leichter tun werden, wenn wir das erste Tor erzielt haben", betont Atik. Doch genau das wird eben kein Selbstläufer, weil Schwetzingen laut Atik dafür bekannt ist, "sehr aggressiv gegen den Ball zu arbeiten".

VfR Mannheim vs. 1.FC Bruchsal 2015/2016 - Nr. 10 Sandro Inquanto FCB- Nr.3 Max Denefleh - Nr.10 Piero Andragna VfRM. AS Sportfotos

Zuversichtlich ist der VfR-Coach dennoch. Die Leistung in Walldorf macht ihm Mut: "Dort war wirklich alles gut, bis auf das Ergebnis. Das habe ich den Jungs auch nochmal gesagt. Und diese Leistung erwarte ich nun in jedem Spiel. Das muss fortan die Messlatte sein." Personell hat sich nichts verändert. Seit dem Wochenende hat sich niemand mehr verletzt.

Beim Tabellen-Fünften aus Schwetzingen weiß man genau, was auf einen zukommt

Steffen Kohl war nämlich Tribünengast beim 1:2 des VfR in Walldorf. Und was er dort gesehen hat, beeindruckte ihn: "Aus meiner Sicht war der VfR mindestens ebenbürtig und das trotz Unterzahl. Und ich denke, dass sie auch gegen uns das Tempo von Beginn an hochhalten werden." Personell kann Kohl ebenfalls aus dem Vollen schöpfen. Die Rollenverteilung ist für ihn ebenfalls klar. Er erklärt: "Der VfR muss eigentlich gewinnen, wenn er oben dran bleiben will und noch ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitreden will."

VfR Coach Hakan Atik musste mit seinem Team eine ganz "bittere Pille" im Spitzenspiel in Walldorf schlucken. Gegen Schwetzingen stehen die Mannheimer nicht weniger unter Druck. AS Sportfotos

Mit dem eigenen Pflichtspiel-Start ins neue Jahr war Kohl zufrieden - allerdings eher gezwungenermaßen

"Wir hätten uns schon am letzten Wochenende einen Dreier gewünscht", gesteht er nach dem 0:0 gegen Zuzenhausen, "die Chancen zum Sieg hatten wir auch und das schon in der Anfangsphase, aber wenn du aus drei Metern gegen die Latte köpfst, ist es eben schwierig." Wobei auch Zuzenhausen hätte treffen können. "Das stimmt. Wir haben sie teilweise zu Kontern eingeladen, auch deshalb müssen wir mit dem Punkt zum Auftakt zufrieden sein."

Fakt ist jedenfalls, dass Schwetzingen den VfR nicht zu Kontern einladen sollte, denn dann klingelt es ganz schnell. Aber diesmal wird es wohl ohnehin ein ganz anderes Spiel werden…

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 März 2016

Verbandsliga Nordbaden