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Verbandsligaderby SV 98 Schwetzingen vs. TSG 62/09 Weinheim - Stolpert der Primus der Liga?

erstellt am Donnerstag, 17 November 2016
Freude pur bei der TSG 62/09 Weinheim. Es läuft bei den Bergsträßern, aber die Konkurrenz sitzt im Nacken. Freude pur bei der TSG 62/09 Weinheim. Es läuft bei den Bergsträßern, aber die Konkurrenz sitzt im Nacken. Bild: Simon Hofmann

sport-kurier. Am 14. Spieltag der Verbandsliga Nordbaden ist Derbyzeit:

Der SV Schwetzingen, der aktuell auf dem siebten Rang liegt, empfängt am Samstag ab 14.30 Uhr die TSG Weinheim, den Spitzenreiter.

Die Vorfreude auf das Duell ist groß. "Es wird sicherlich ein interessantes Spiel werden. Beide Mannschaften haben großen Respekt voreinander. Letztlich wollen wir aber natürlich gewinnen", sagt Dirk Jörns, der Trainer der Weinheimer.

Ein Spaziergang wird das aber nicht. Die Zweiburgenstädter tun sich gegen Schwetzingen traditionell schwer. Gerade auswärts. "Die letzten beiden Spiele haben wir dort verloren", erinnert sich Jörns, "doch wir wissen, was wir falsch gemacht haben und wollen es diesmal besser machen." Wohlwissend, dass sich der SVS gegen Mannschaften, die das Spiel selbst machen, tendenziell leichter tut.

Jörns: "Das hängt damit zusammen, dass sie defensiv sehr gut stehen und dann blitzschnell umschalten. So haben sie in dieser Saison auch schon gegen andere gute Teams überzeugt und sehr gute Ergebnisse erzielt."
Sorgenfrei reist der Primus nicht an. Denn momentan weiß Jörns noch nicht so genau, auf wen er am Samstag alles zählen kann. Die Grippewelle hat die TSG erwischt. "Trotzdem werden wir elf Mann auf dem Platz haben, die eine hohe Qualität mitbringen", stellt Jörns klar.

Schwetzingens Malek Örum (rot) im Luftkampf mit Heddesheims Yannick Tewelde (blau). Bild: Lothar Fischer

Insgesamt ist er mit dem Saisonverlauf bislang hoch zufrieden. "Mir imponiert es sehr wie die Jungs arbeiten. Obwohl wir in der Relegation gescheitert sind, waren sie sofort extrem gierig auf Punkte und das sind sie nach wie vor. Das ist beeindruckend und spricht für die tolle Mentalität."

Steffen Kohl, der beim SV Schwetzingen sein Fachwissen als Trainer weitergibt, beobachtet das Geschehen in Weinheim aus der Ferne. Und auch er ist als Außenstehender beeindruckt von den bisherigen Ergebnissen des Kontrahenten. "Wenn man so in der Relegation scheitert, zieht das häufig einen Knacks nach sich. In Weinheim war davon überhaupt nichts zu spüren, das ist schon stark." Die Favoritenrolle sieht er deshalb auch klar verteilt: "Wir sind der Außenseiter, werden aber dennoch mit unseren Mitteln alles daran setzen, um vielleicht doch zu punkten."

Die Voraussetzungen sind jedoch nicht die besten. Kohl muss bis zur Winterpause mit 14 Mann auskommen. Erst in der Pause wird sich die personelle Situation wieder etwas entspannen. Drei Leistungsträger werden in dieser Saison jedoch gar nicht mehr auflaufen können. Darunter befindet sich unter anderem Matteo Dorn.

"Das ist bitter, aber so etwas kann man eben nicht planen und es soll jetzt auch keine Ausrede sein. Wir werden auch gegen Weinheim eine Mannschaft auf dem Platz haben, die alles gibt und alles versucht", sagt Kohl, der in der Winterpause möglicherweise nochmals personell nachlegen wird: "Wir halten die Augen auf und dann werden wir sehen."

Letzte Änderung am Donnerstag, 17 November 2016

Verbandsliga Nordbaden