Donnerstag, 02. Juli 2020

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TSG 62/09 Weinheim will auch mit kleinem Kader für Furore sorgen

erstellt am Freitag, 02 September 2016
Andreas Adamek (blau) am Ball. Spielszene aus TSG Weinheim - Göppinger SV (Relegationsspiel). Andreas Adamek (blau) am Ball. Spielszene aus TSG Weinheim - Göppinger SV (Relegationsspiel). AS Sportfotos

sport-kurier. Hinter den Fußballern der TSG Weinheim liegen interessante und prägende Monate.

Letztlich scheiterten die Zweiburgenstädter nur um Haaresbreite in der Relegation zur Oberliga. Ein Erlebnis, das viele Mannschaften zerbrechen lässt. Das hat sich immer wieder gezeigt. In Weinheim ist das anders. Die Mannschaft von Trainer Dirk Jörns macht eigentlich genau dort weiter, wo sie aufgehört hatte.

"Wir sind sehr zufrieden mit unserem Start", betont Jörns, "wir habe zwei wirklich sehr gute Pokalspiele mit Siegen über Heddesheim und Neckarelz gemacht und stehen nun im Viertelfinale. In der Liga haben wir uns im Eröffnungsspiel beim VfR Mannheim ebenfalls stark präsentiert, haben unsere Chancen aber nicht genutzt und am Ende somit auch etwas unglücklich verloren. Gegen Eppingen lief es dann dafür umso besser."

TSG-Coach Dirk Jörns hat aus den Weinheimern ein TOP-Team der Verbandsliga geformt. AS Sportfotos

Die Vorzeichen auf eine neuerlich starke Runde stehen also gut. Allerdings muss auch wirklich alles glatt laufen, denn das vielleicht größte Problem der Weinheimer lässt sich leicht bei einem Blick auf den Kader ablesen. Nur 17 Mann stehen Jörns zur Verfügung. Zwei davon sind aktuell verletzt: Lukas Cambeis wird voraussichtlich erst im April 2017 wieder spielen können und bei Thomas Krämer ist nicht ganz klar, wann er wieder zurückkommen wird.

Jörns betont: "Wir haben damit momentan nur 15 Mann, aber das ist noch ausreichend. Auch 13 gehen noch, aber klar ist: Viel darf nicht mehr passieren."
Theoretisch hätte man dem Vorbeugen können und nochmals personell nachlegen. Diesen Plan hatte man auch, zu Verhandlungen kam es aber nicht. "Die Spieler, die wir gerne gehabt hätten, bekamen von ihren Vereinen keine Freigabe, was ja aber auch ganz normal ist, schließlich haben die Vereine ja ihre Planungen eigentlich bereits abgeschlossen und könnten dann ebenfalls kaum noch reagieren. Sprich wir hatten keine Chance Spieler zu holen, die uns auch weiter gebracht hätten", berichtet Jörns.

Weinheims Marcel Schwöbel am Ball. Spielszene aus der Partie TSG Weinheim - Durlach-Aue Saison 15/16. AS Sportfotos

Weiter geht die Punktejagd für Weinheim nun am Samstag um 16.30 Uhr in Reichenbach. Ein Gegner, der mit null Punkten und 2:7 Toren auf dem vorletzten Platz rangiert. Ein Spaziergang wird es aus Sicht von Jörns aber nicht werden. "Gerade in Reichenbach ist es nie leicht, dort spielen technisch versierte und schnelle Spieler. Bislang hatten sie Probleme, aber sie können es definitiv besser. Deshalb ist dieser Gegner etwas schwer auszurechnen", betont Jörns, stellt aber klar: "Wenn du oben dabei sein willst in der Verbandsliga musst du solche Partien gewinnen, auch auswärts."

Wie sieht es eigentlich mit einer kleinen ligaübergreifenden Zwischenbilanz aus? Gab es schon Überraschungen? Positive wie negative? "Das ist momentan wirklich noch zu früh, um da etwas sagen zu können. Heddesheim führt die Tabelle momentan an und ich denke auch, dass sie einen starken Kader haben, mit dem sie eine gute Rolle spielen werden. Der VfR Mannheim wird aus meiner Sicht dagegen eine sehr gute Rolle spielen. Auch Bruchsal wird noch kommen, denke ich. Schwetzingen zähle ich ebenfalls dazu. Insgesamt rechne ich mit fünf, sechs Mannschaften, die das Zeug dazu haben, oben dabei zu sein."
    

Letzte Änderung am Freitag, 02 September 2016

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