Freitag, 18. Oktober 2019

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Die TSG Weinheim will nun in der Erfolgsspur bleiben +++ Gehts nächste Saison mit Coach Dirk Jörns weiter?

erstellt am Mittwoch, 09 März 2016
Spielszene VfR Mannheim vs. TSG 62/09 Weinheim. Mannheims Dana Kader (blau) im Zweikampf mit Weinheims Timo Gebhardt (rot). Spielszene VfR Mannheim vs. TSG 62/09 Weinheim. Mannheims Dana Kader (blau) im Zweikampf mit Weinheims Timo Gebhardt (rot). Bild: Berno Nix

von Sportkurier. Es war die vermeintlichst niedrigste Hürde, die man in der Verbandsliga Nordbaden überspringen muss - trotzdem muss man sie aber erst einmal meistern, vor allem beim Pflichtspielstart ins neue Jahr.

Die TSG Weinheim musste am vergangenen Wochenende gegen Kickers Pforzheim ran. Ein Gegner, der mit sieben Punkten abgeschlagen am Tabellenende steht. Doch nach solch einer langen Pause weiß man nie so genau, wo man steht. Aber die Zweiburgenstädter ließen gegen die Goldstädter nichts anbrennen. Nach 90 Minuten stand es 4:2.

"Grundsätzlich waren wir mit diesem Auftakt zufrieden", resümiert TSG-Trainer Dirk Jörns im Gespräch mit dem Sportkurier. Grundsätzlich? "Ja, wir hätten schon noch ein paar Tore mehr machen können oder sogar machen müssen, weil wir wirklich sehr viele Chancen hatten. Und auch die beiden Gegentore waren unnötig. Da haben wir die Konter nicht gut verteidigt."

Wie wichtig der Dreier war, verdeutlicht auch ein kurzer Rückblick auf die letzten Partien in 2016

Aus den finalen vier Spielen holte die TSG nur einen Punkt. "Das hatten wir uns natürlich alle anders gewünscht, somit sind wir gegen Pforzheim wieder einen Schritt in die andere Richtung gegangen und sind wieder im Pflichtspiel-Rhythmus."

Angedeutet hatte sich die Rückkehr in die Erfolgsspur aber schon in der Vorbereitung, denn da lief es richtig gut für die TSG. Der Kantersieg gegen Gartenstadt und auch das Erfolgserlebnis über den VfR Mannheim ließen aufhorchen.

"Gerade der 1:0 Sieg über den VfR war sicher nicht alltäglich, schließlich hatte der VfR ansonsten alle Partien in der Vorbereitung gewonnen", erklärt Jörns.
       
Wir halten am Saisonziel fest       
       
Doch dafür kann man sich mittlerweile nichts mehr kaufen. Es muss genau dort weiter gemacht werden. In Sachen Saisonziel bleibt Jörns bei seinem Statement vom vergangenen Sommer. Er möchte möglichst am Ende unter den ersten fünf, sechs Mannschaften landen.

TSG-Coach Dirk Jörns: "Tendenziell bin ich auch nächste Saison hier Trainer, aber endgültig entschieden ist das nicht." Foto: AS Sportfotos  

Doch das wollen viele. Und schon am Samstag um 15 Uhr wartet die nächste knifflige Aufgabe auf die TSG. Es geht gegen die SG Kirchheim Heidelberg. Ein dicker Brocken. So sieht es auch Jörns: "Sie spielen sehr schnell von hinten raus und haben ein sehr gutes Umschaltspiel in beide Richtungen. Da muss man höllisch aufpassen", sagt Jörns und legt selbstbewusst nach: "Aber ich bin wirklich zuversichtlich, dass wir unsere positive Entwicklung fortsetzen können. Wir wollen die Negativerlebnisse aus der Hinrunde vergessen machen."

Wie geht es in Weinheim eigentlich auf der Trainerbank weiter?

Wird Jörns auch in der kommenden Saison noch das Kommando haben? "Wir machen hier eigentlich immer nur Verträge mit einer Laufzeit von einem Jahr. Und die Tendenz geht dahin, dass ich auch im nächsten Jahr noch Trainer sein werde. Wobei das noch nicht hundertprozentig ist."

Letzte Änderung am Mittwoch, 09 März 2016

Verbandsliga Nordbaden