Sonntag, 04. Dezember 2022

Fortuna Heddesheim gewinnt beim VfR Gommersdorf 4:1 (2:1)

erstellt am Sonntag, 20 November 2022
Glücksbringer Fabian Lorenz? Bei drei der vier Saisonniederlagen fehlte der offensive Rechtsverteidiger der Fortunen. In Gommersdorf war er wieder mit am Start. Glücksbringer Fabian Lorenz? Bei drei der vier Saisonniederlagen fehlte der offensive Rechtsverteidiger der Fortunen. In Gommersdorf war er wieder mit am Start. Bild: Alfio Marino.

Heddesheim. Die Fortuna hat nach zwei Niederlagen und drei sieglosen Spielen (0-1-2) in Folge, drei Punkte beim heimstarken VfR Gommersdorf sichern können.

Die Treffer für die Heddesheimer erzielten Andreas Adamek (9./21.), Enis Baltaci (59.) und Cihad Ilhan (83.). Das zwischenzeitliche 2:1 erzielte Gommersdorfs Dominik Feger (43.).

Bislang konnten die Heddesheimer bei den Gommersdorfern nicht gewinnen (0-1-1), wenn auch auf eigenem Platz die Bilanz makellos ist (3-0-0). Die Frage war, wie verunsichert ist die Mannschaft von Trainer Steffen Kohl, nach zwei Niederlagen in Folge, wo man doch zuvor in 7 Spielen in Serie ungeschlagen geblieben war (5-2-0).

Die erste große Chance des Spiels bot sich der Elf von Trainerfuchs Peter Hogen, der einst die SpVgg. Neckarelz von der Landesliga bis in die Regionalliga Südwest geführt hatte. Nach einer gut getimten Flanke von der rechten Angriffsseite kam Niklas Obertautsch im Strafraum mutterseelenalleine an das Leder und zog ab - aber Fortunas Innenverteidiger Georgios Roumeliotis konnte mit einem langen Bein dem Ball noch eine andere Flugbahn verleihen (5.).

Heddesheim danach sehr effektiv. Mit drei Vorstößen in den Strafraum der Odenwälder war es zwei Mal Torjäger Andreas Adamek, der das 1:0 und 2:0 besorgte (9./21.). Besonders sehenswert dabei der Treffer bzw. die Vorarbeit zum 2:0. Nach einem langen Ball erlief Luca Sterzing die Kugel, umspielte zwei Gommersdorfer Abwehrspieler und passte von der Grundlinie auf den im Strafraum positionierten Andreas Adamek - der eiskalt verwandelte.

Danach machten die Heddesheimer zu wenig für das Spiel. Kaum noch gefährliche Aktionen, die kreiert wurden - das Spiel zu statisch. Die Quittung folgte auf dem Fuß. Nach einem langen Ball, bei dem die Fortunen auf Abseits spekulierten, erlief sich Dominik Feger das Leder und ließ bei seinem Freilauf Keeper Dennis Broll keine Abwehrchance - 2:1 (44.).

In die 2. Halbzeit kam die Kohl-Elf besser hinein. Der Ball lief gefällig durch die eigenen Reihen und mit dem 1:3 (59.) durch Enis Baltaci, der nach einem Eckball von Eric Schaaf zunächst mit einem Kopfball am VfR-Torsteher gescheitert war, aber den Abpraller trocken im Netz des VfR unterbrachte, kam mehr Ruhe in das Spiel des Tabellensechsten.

In der Folge waren die Gommersdorfer zwar bemüht noch einmal heranzukommen, aber bis auf eine gute Kopfballchance, bei der ein Gommersdorfer Angreifer frei vor Broll, direkt in die Arme des Torhüters köpfte (75.), ließ die FV-Defensive nichts zu.
Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Cihad Ilhan, als er nach einem Flankenball von Andreas Lerchl im Strafraum seine Chance zu nutzen wusste - 4:1 (83.).

Steffen Kohl: "Ich sehe einen verdienten Sieg meiner Mannschaft, die nach dem 2:0 phasenweise nicht mehr ganz so gut im Spiel war, aber in der gesamten 2. Halbzeit doch souverän auftrat und hier auch folgerichtig gewann."

Heddesheim: Broll - Lorenz, Malburg, Roumeliotis, Malchow, Lerchl (86. Ertanir), Zeric, Schaaf (63. Ulusoy), Sterzing, Baltaci (68. Haag), Adamek (75. Ilhan).
Tore: 0:1 Andreas Adamek (9.), 0:2 Andreas Adamek (21.), 1:2 Dominik Feger (43.), 1:3 Enis Baltaci (59.), 1:4 Cihad Ilhan (83.).
Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Tobias Lauber.

 

Pressemitteilung FV Fortuna Heddesheim.

 

 

Letzte Änderung am Sonntag, 20 November 2022

Verbandsliga Nordbaden

Adler Mannheim, Rhein-Neckar Löwen, TSG 1899 Hoffenheim, SV Sandhausen, SV Waldhof Mannheim 07, VfR Mannheim, USC Heidelberg, RG Heidelberg - diese und viele andere Vereine präsentieren das Sportgeschehen im Rhein-Neckar-Raum durch ansprechende Leistungen.