Dienstag, 18. Januar 2022

Rückblick Hinrunde Verbandsliga Baden 2021/2022 - Teams Platz 1 bis 8

erstellt am Donnerstag, 06 Januar 2022
Der Tabellenführer SV Spielberg hatte bislang am häufigsten Grund zum jubeln, wie hier beim 1:0 Sieg in Heddesheim. Der Tabellenführer SV Spielberg hatte bislang am häufigsten Grund zum jubeln, wie hier beim 1:0 Sieg in Heddesheim. Bild: Alfio Marino

sport-kurier. In der Hinrunde der Verbandsliga Baden führt der SV Spielberg die Tabelle mit 37 Punkten an.

Der Meister der Verbandsliga Baden (aktuell SV Spielberg) steigt am Ende der Saison direkt in die Oberliga Baden-Württemberg auf, der Tabellenzweite (aktuell ATSV Mutschelbach) geht in die Aufstiegsspiele. Absteigen müssen 3 Teams (aktuell FV Kirchfeld, SpVgg. Durlach-Aue und die SpVgg. Neckarelz) der Viertletzte (aktuell FC Olympia Kirrlach) geht in die Relegationsspiele.

Statistische Werte:
Insgesamt fielen an den 15 Spieltagen 449 Treffer, was einem Schnitt von 3,8 Toren je Spiel entspricht. Die Heimmannschaften trafen 249- mal und die Auswärtsteams 200- mal. Es gab 57 Heim- und 44 Auswärtssiege zu bejubeln.

Heimstärkste Mannschaft war der SV Spielberg (7-0-1), gefolgt vom VfR Mannheim (6-1-1). Auswärtsstärkste Mannschaft war der ATSV Mutschelbach (6-2-0), gefolgt vom VfB Eppingen und SV Spielberg (beide 5-1-1). Die heimschwächste Elf stellt der FV Fortuna Kirchfeld (1-0-7), SpVgg. Neckarelz (2-0-6) und die SpVgg. Durlach-Aue (2-0-4).

Die stärksten Offensiven hat der SV Spielberg (45 Tore) und der ATSV Mutschelbach (44 Tore). Die wenigsten Gegentore kassierten der VfR Mannheim (13) und der SV Spielberg (14). Die wenigsten Treffer erzielte die SpVgg. Durlach-Aue (8) und die SpVgg. Neckarelz (15). Die meisten Gegentreffer kassierten Der FV Fortuna Kirchfeld (44) und die SpVgg. Durlach-Aue (41).

Den höchsten Auswärtssieg errang der 1. FC Mühlhausen bei der SpVgg. Neckarelz mit 10:0 (Anm./Coronabedingte Personalausfälle Neckarelz). Den höchsten Heimsieg errang der SV Spielberg mit 7:0 gegen den 1. FC Mühlhausen.

Die Torjägertabelle wird von Fabian Geckle (SV Spielberg/16 Tore) angeführt. Ihm folgen Ali Ibrahimaj (VfR Mannheim/13 Tore) und Dominik Zuleger (FC Zuzenhausen/11 Tore). In der Fairnesstabelle führt der VfR Gommersdorf (Quotient 1,13) vor dem SV Spielberg (1,73). Schlusslicht sind der SV Waldhof Mannheim II (3,5) und der VfR Mannheim (3,46).

Zweikampfszene zwischen Fabian Lorenz (Heddesheim/schwarz) und Benedikt Koep (VfR/rot).  Spiel VfR Mannheim - Fortuna Heddesheim 1:0. Bild: Berno Nix


Kurz-Analyse der Teams:

SV Spielberg (1.) 37 Punkte/45:14 Tore
Die Spielberger wurden ihrer Favoritenrolle gerecht (12-1-2). Mit 45 erzielten Treffer stellen die Karlsbader die beste Offensive der Liga. Auf eigenem Platz war der SVS eine Macht (7-0-1/30:3). Die einzige Heimniederlage kassierte man am letzten Hinrundenspieltag gegen Verfolger ATSV Mutschelbach (0:1). Spielbergs Torjäger Fabian Geckle (16 Tore) sah in diesem Spiel Rot und wird zum Rückrundenauftakt gegen Heddesheim fehlen.


ATSV Mutschelbach (2.) 35 Punkte/44:16 Tore
Die Mutschelbacher (11-2-2) wollten um den Aufstieg mitspielen und das tun sie. Nur gegen Fortuna Heddesheim (1:3) und den VfR Mannheim (0:3) ging man als Verlierer vom Platz. Die spielstarken Waldenser, die auch in der Breite einen starken Kader haben, konnten sich auswärts schadlos halten (6-2-0) und stellen das auswärtsstärkste Team. Christof Leis (10) und Jonas Malsam (9) trafen am häufigsten.


VfR Mannheim (3.) 34 Punkte/31:13 Tore
Die Mannheimer sind vor der Saison der Topfavorit auf den Aufstieg gewesen. Für ganz oben hat es noch nicht gereicht, aber man ist in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Der VfR rüstete seinen Kader gewaltig auf, alleine vom Konkurrenten Heddesheim wechselten 5 Stammspieler zur Atik-Elf. Nur eine Niederlage hatten die Rasenspieler zu verzeichnen (SV Waldhof II / 1:3) und stellen mit nur 13 Gegentreffern die beste Defensive der Liga. Ist der prominente Last- Minute Neuzugang und Toptorjäger Ali Ibrahimaj jedoch nicht an Bord, dann wird es aber auch für den VfR enger in den Spielen. Ibrahimaj erzielte knapp 42 Prozent aller Mannheimer Tore. Auf eigenem Platz ist der VfR TOP (6-1-1) und auswärts ungeschlagen (4-3-0). Punktverluste (Remis) gab es aber auch gegen "Underdogs", wie Langensteinbach, Gommersdorf und Friedrichstal. Gegen die Spitzenteams  holten die Mannheimer starke 13 von möglichen 15 Punkten.


VfB Eppingen (4.) 30 Punkte/35:15 Tore
Trainer David Pfeiffer hat das Team aus dem Kraichgau weiterentwickelt. Ein gutes Netzwerk ermöglicht es, immer wieder neues und verheißungsvolles Personal zu verpflichten. Der Kader ist auch in der Breite hervorragend besetzt. Mit noch einem Nachholspiel in der Hinterhand (Durlach-Aue), können die Kraichgauer bis auf 4 Punkte Rückstand auf Tabellenführer SV Spielberg aufrücken. In der Fremde ist die Pfeiffer-Elf zweitstärkste Mannschaft, unterlag nur in einer Partie (VfR Mannheim/1:0).


FV Fortuna Heddesheim (5.) 25 Punkte/28:18 Tore
Die Heddesheimer enttäuschten nicht, aber überraschten auch nicht positiv. Es gab etliche Abgänge von Stammpersonal (5) zum VfR Mannheim zu verkraften, dennoch ist die allgemeine Qualität im Team immer noch gut genug, um eine etwas bessere Spielbilanz hinzulegen (8-1-6). Gegen die Spitzenteams SV Spielberg (0:1), ATSV Mutschelbach (3:0), VfR Mannheim (0:1) VfB Eppingen (1:3) und FC Zuzenhausen (3:4) war die Bilanz zu negativ (1-0-4/7:9). Ungewohnt die Heimschwäche des FVH (3-1-3), der auswärts wiederum zu den Besten der Liga zählte (5-0-3). 28 Saisontore, davon alleine in Langensteinbach 6 Treffer, waren gemessen am vorhandenen Offensivpersonal enttäuschend. Andreas Adamek kam auf 9 Saisontreffer und erzielte damit 32 Prozent aller Heddesheimer Tore. Die Defensivarbeit funktionierte umso besser (18 Gegentreffer). Frank Hettrich beendete beim FVH seine Tätigkeit als Trainer, Nachfolger ist Steffen Kohl.


FC Zuzenhausen (6.) 25 Punkte/36:27 Tore
Zuzenhausen legte den Turbo ein und kam bärenstark in diese Saison. Verdienter Lohn: der 3. Platz nach 12 Spieltagen (8-1-3). Die letzten 3 Hinrundenspiele kam der große Knick, denn diese gingen allesamt verloren, so dass der FCZ im Aufstiegskampf keine Rolle mehr spielt. Mit 36 Treffern stellen die Zuzenhausener die viertstärkste Offensive. Dominik Zuleger (10 Tore) und Norman Refior (7 Tore) erzielten 47 Prozent aller Zuzenhausener Tore.

Die TSG 62/09 Weinheim kann mit der Hinrunde mehr als nur zufrieden sein. Bild: Alfio Marino


TSG 62/09 Weinheim (7.) 23 Punkte/31:28 Tore
Das junge Weinheimer Team hat positiv überrascht. Auf eigenem Platz erwies sich das Team von Trainer Jochen Ingelmann als sehr stabil (5-0-2). Nur Heddesheim und der VfR konnten aus dem Sepp-Herberger-Stadion die volle Punktzahl mitnehmen. Gegen die ersten 5 Teams der Liga holten die Weinheimer nur einen von möglichen 15 Punkten. Die Auswärtsbilanz (2-2-4) wurde am letzten Hinrundenspieltag beim FV Kirchfeld (4:3) noch etwas aufpoliert, zuvor war das etwas zu wenig. Vor allem die Offensivpower (9 Tore) fehlte in der Fremde. Erstaunlich: Mit 22 erzielten Toren auf eigenem Platz, stellen die Bergsträßer die drittstärkste Heimoffensive der Liga. Gaetano Giordano (7) und Ole Gärtner (7) trafen am häufigsten.


1. FC Mühlhausen (8.) 21 Punkte/38:29 Tore
Der 1. FCM konnte nicht das abrufen, was man sich erwartet hatte. Das sehr routinierte und namhafte Team der Mühlhausener gab zu viele Punkte ab (6-3-6). Die Verletzungsmisere war groß, was sicherlich auch ursächlich für den (nur) mittelmäßigen Erfolg war. Auswärts landeten die Mühlhausener mit 10:0 bei der SpVgg. Neckarelz den höchsten Ligasieg, wobei die Neckarelzer aufgrund vieler erkrankter Spieler auch mit einer halben A-Jugendmannschaft antreten mussten. Mit 7:0 erlitt der 1.FCM in Spielberg am 2. Spieltag der Saison eine überraschend deftige Pleite. Überhaupt wurden gegen die ersten 5 Teams der Liga zu wenige Punkte errungen (2 von möglichen 15).


Rückblick Platz 9 - 16 folgt.

 

 

Die Tabelle nach dem 15. Spieltag

 

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 06 Januar 2022

Verbandsliga Nordbaden