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Corona ++ TSG 62/09 Weinheim hat Probleme vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenführer SV Spielberg

erstellt am Donnerstag, 11 November 2021
Weinheims Teammanager David de Vega ist vor dem Spiel beim SV Spielberg mit Personalnöten konfrontiert. Weinheims Teammanager David de Vega ist vor dem Spiel beim SV Spielberg mit Personalnöten konfrontiert. Bild: Alfio Marino

sport-kurier. Corona nimmt unaufhaltsam Fahrt auf, das spüren jetzt auch immer mehr Fußballclubs im Profi - und Amateurbereich.

Erwischt hat es auch den Verbandsligisten TSG 62/09 Weinheim vor dem Auswärtsspiel beim SV Spielberg.
Wir haben uns mit dem Teammanager David de Vega unterhalten.

Herr de Vega, was ist passiert?

de Vega: Wir haben einen aktiven Corona-Fall in der Mannschaft. Der Spieler ist zweifach geimpft, aber das bietet ja heutzutage auch keine Garantie, es nicht zu bekommen. Die Konsequenzen, die daraus resultieren, die sind größer. Da wir vier ungeimpfte Spieler in der Mannschaft haben, wurden diese vorsorglich und bis auf Weiteres diese Woche aus dem Trainingsbetrieb genommen. Alle Spieler haben Testungen vorgenommen, bisher ist kein weiterer Fall positiv. Ob vom Gesundheitsamt hier noch zwingende Quarantänemaßnahmen angeordnet werden, muss man abwarten. Zwei Spieler die geimpft sind, wollen aktuell aus persönlichen Gründen nicht mittrainieren, da Ihnen das Risko zu groß erscheint.

Dann ist das Spiel in Spielberg gefährdet?

Nein, noch nicht. Bei uns kommt hinzu, dass wir neben den aktuellen Personalausfällen, weitere haben. Tim Krohne ist rot-gesperrt und Marko Smiljanic verletzt. Der Kader ist klein für die Partie am Wochenende. Wir haben Spielberg kontaktiert wegen einer Spielverlegung, aber die wollen gerne spielen. Von Verbandsseite aus zählen ungeimpfte Spieler nicht als "sogenannte Fälle" und werden nicht gezählt. Freiwillige Quarantäne zählt auch nicht. Somit werden wir spielen müssen. Wir führen seit dieser Woche vor jedem Training Schnelltests durch. Alles ok so weit. Sollte das Gesundheitsamt keine Quarantäne anordnen, könnten auch noch die vier ungeimpften Spieler nominiert werden.

Dann sähe es ja doch noch besser aus.

Ja, sicher. Sofern jetzt nichts mehr passiert bzw. keine weiteren Coronafälle auftreten und keine Quarantäne angeordnet wird, dann würden uns nur 5 anstatt 9 Spieler beim SV Spielberg fehlen.