Dienstag, 22. Oktober 2019

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VfR Mannheim im Pokalviertelfinale ++ 0:1-Sieg in Heddesheim

erstellt am Donnerstag, 29 August 2019
Rene Schwall (rot) im Luftkampf mit Fortuna-Stürmer Timo Weber Rene Schwall (rot) im Luftkampf mit Fortuna-Stürmer Timo Weber Bilder: Berno Nix

sport-kurier. Der VfR Mannheim hat sich durch einen 0:1 (0:0) - Sieg bei Fortuna Heddesheim für das Viertelfinale des bfv-Krombacher-Pokals qualifiziert.

Das einzige Tor erzielte Yanick Haag kurz nach der Pause. Damit nahm der VfR auch erfolgreich Revanche für die im Vorjahr an gleicher Stätte ebenfalls im Achtelfinale erlittene Niederlage im Elfmeterschießen.

Im Achtelfinale winkt für den VfR nun das Stadtduell mit dem SV Waldhof, sofern dieser am 5.September beim FV Nußloch gewinnt, wovon zu 99 Prozent auszugehen ist. "Wir wollten dieses Spiel gegen Waldhof unbedingt", betonte VfR-Coach Sercan Secerli, vor seinem Amt beim VfR über 4 Jahre Jugendtrainer beim SVW.

Dementsprechend engagiert ging der VfR das Match in Heddesheim auch an. Viele Chancen kreierten die Rasenspieler nicht, aber die wenigen, die sie hatten, waren absolute Hochkaräter. Dreimal war es Haag (17., 29., 32.), der scheiterte. Mario Miltner im Kasten der Fortuna erwischte einen Sahnetag, er war nach 90 Minuten bester Akteur seiner Elf. Auch gegen Jascha Glückschalt (44.) war er auf dem Posten.

Die VfR-Führung wäre längst verdient gewesen, denn von Heddesheim kam in der Offensive fast nichts. Kein einziges Mal kam die Fortuna gefährlich in die "Box". "In der zweiten Halbzeit haben wir es dann etwas besser gespielt, nachdem wir zuvor zu viel zugelassen haben und zu viel Lücken hatten", war Trainer Dirk Jörns mit dem Auftritt seiner Jungs nach der Pause mehr zufrieden als vor dem Seitenwechsel.

Yanick Haag erzielt das Tor zum Einzug ins Pokalviertelfinale.

In die Phase hinein, in die die Fortunen das Spiel in die Hand zu nehmen versuchten, schlugen die Rasenspieler mit einem Angriff von der rechten Seite zu. Einen langen Ball von Christian Grimm ließ Gaetano Giordano passieren und vorne lief Haag in Stellung, der präzise zum 0:1 abschloss (53.). Danach drängte Fortuna die Gäste zwar oft in deren eigene Hälfte, klare Chancen blieben aber selten.

"Wir wollten in der Defensive gut stehen. Heute hat jeder für jeden gekämpft", nannte Secerli das Erfolgsrezept, um die mit viel "speed" anlaufenden Heddesheimer, wie es der VfR-Coach nannte, vom eigenen Kasten fernzuhalten. Enis Baltaci, der nach der Hereingabe von Dennis Lodato die berühmte Fußspitze zu spät kam (75.), sowie Gregor Zimmermann (73.) und Lodato (79.) sorgten für etwas Torgefahr der Heddesheimer, zählbares kam dabei aber nicht heraus. Der Sieg des VfR, da waren sich beide Trainer einig, war verdient.

Ebenfalls für das Viertelfinale qualifizierte sich am Mittwochabend Landesligist FV Lauda, der den Verbandsligisten SpVgg Neckarelz überraschend mit 2:0 bezwang.

Fortuna Heddesheim - VfR Mannheim 0:1 (0:0)

Fortuna Heddesheim: Miltner - Adamek (60.Schilling), Baltaci (84.Malanga), Lodato, Zimmermann (83.Zeric), Schwöbel, Weber, Malchow, Feigenbutz, Gebhardt, Kuhn
VfR Mannheim: Lentz - Gessel, Denefleh, Haag (83.Franke), Herm (89.Sabah), Grimm, Glückschalt, Schwall, Giordano (76.Schneider), Keller, Ortiz
Tor: Haag (53.)
Schiedsrichterin: Sonja Reßler
Zuschauer: 340

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 29 August 2019

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