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"Müssen immer an unsere Grenzen gehen" Beim VfB Gartenstadt fehlt noch etwas die Leichtigkeit

erstellt am Donnerstag, 22 August 2019
Peter Brandenburger ist seit dieser Saison Trainer des VfB Gartenstadt (Archivbild) Peter Brandenburger ist seit dieser Saison Trainer des VfB Gartenstadt (Archivbild) Bild: Berno Nix

3 Spiele, 6 Punkte. Der VfB Gartenstadt ist mit 2 Siegen und 1 Niederlage in die neue Saison der Verbandsliga Baden gestartet.

Eine Bilanz, mit der man beim VfB gut leben kann, was eben auch damit zusammenhängt, dass es in Gartenstadt einen großen Umbruch im Sommer gab. Neuer Trainer und viele neue Spieler bedeuten viel Arbeit. Der sport-kurier sprach mit Peter Brandenburger, dem Coach des derzeitigem Tabellen-Vierten.

sport-kurier: Hallo Herr Brandenburger, wie fällt denn Ihr erstes kleines Zwischenfazit aus?

Peter Brandenburger: Dafür ist es noch recht früh, aber gerade mit den ersten beiden Siegen sind wir natürlich zufrieden gewesen. Sicherlich ist da fußballerisch noch nicht alles so gelaufen, wie wir uns das vorstellen, aber die Ergebnisse haben gestimmt. Im dritten Spiel gegen Walldorf 2, das wir mit 1:3 verloren haben, sind uns leider zu viele Fehler unterlaufen und die werden von so einer Mannschaft dann eben sofort bestraft. Ohne diese Fehler wäre auch gegen diese Mannschaft mehr drin gewesen. Auf die Tabelle schauen wir momentan aber noch nicht. Zurzeit ist sie einfach noch nicht aussagekräftig.

Walldorf scheint aber auch eine richtig gute Mannschaft beisammen zu haben. Sie führen mit 9 Punkten die Tabelle an.

Ja, das ist eine Mannschaft, die aus meiner Sicht bis zum Schluss um den Titel mitspielen wird. In den Jahren zuvor hatten sie oft das Problem, dass sie eine Weile gebraucht haben, bis sie in der Saison drin waren, was damit zusammenhing, dass sie viele junge Spieler eingebaut haben. Dieses Jahr scheinen sie dieses Problem nicht zu haben.

Die bisherigen Partien haben aber auch gezeigt, dass Ihre Mannschaft das Zeug dazu hat, in dieser Liga oben mitzuhalten. Schließlich wurden die beiden Siege gegen Mutschelbach und Bruchsal geholt, die ebenfalls stark einzuschätzen sind.

Das kann man so sehen. Andererseits ist bei uns einfach noch zu spüren, dass wir in jedem Spiel bis an unsere Grenzen gehen müssen. Letztes Jahr war es ja so, dass man beim VfB, egal wo er auch angetreten ist, eigentlich immer das Gefühl hatte, dass er am Ende gewinnen wird. Die Mannschaft hatte da einen unglaublichen Lauf. Momentan müssen wir uns unsere Siege hart erkämpfen. Man kann deshalb in kein Spiel entspannt hinein gehen. Denn in dieser Liga fällt aus meiner Sicht keine Mannschaft wirklich ab.

Gibt es bestimmte Schwächen, an denen sie gezielt arbeiten lassen?

Nein, wir müssen einfach noch die nötigen Abläufe rein bekommen. Das dauert seine Zeit. Was man aber sagen kann, ist, dass wir junge Fußballer dazu bekommen haben, die schon eine gute Qualität mitbringen und zudem sehr fleißig sind. Sie wollen sich verbessern und fragen dann mal bei erfahreneren Spielern oder mir nach, was sie noch besser machen können. Das ist eine tolle Sache, die das Arbeiten erleichtert und Spaß macht.

Am Sonntag geht es nach Gommersdorf. Was ist denn dort zu erwarten?

Wenn wir unsere Leistung zu 100 Prozent abrufen, können wir dort gewinnen, schaffen wir das nicht, kann es auch in die andere Richtung gehen. Gommersdorf hat in der letzten Saison eine überragende Runde gespielt. Sie haben in der Landesliga 88 Punkte geholt und sind aufgestiegen. Und 88 Punkte musst du erst einmal holen, egal in welcher Liga.

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 22 August 2019

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