Samstag, 19. Oktober 2019

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5:3 n. E. +++ Rasenspieler setzen sich mit viel Leidenschaft im Pokal gegen den 1. CfR Pforzheim durch

erstellt am Freitag, 02 August 2019
Jubel beim VfR nach dem Pokal-Krimi gegen CfR Pforzheim. Jubel beim VfR nach dem Pokal-Krimi gegen CfR Pforzheim. Bild: VfR Mannheim

Der 1. CfR Pforzheim, der am vergangenen Sonntag mit einem souveränen 2:4 den blau-weiß-roten Ligarivalen 1.FC Bruchsal aus dem Pokalwettbewerb kegelte,   

...hatte sichtlich Mühe, den kämpferisch starken Mannheimern den Schneid abzukaufen. Gefahr strahlten die Mittelbadener vor allem dann aus, wenn der VfR Fehler im Spielaufbau produzierte.

So entstand nach einem Fehlpass auch die erste gute Tormöglichkeit für die Gäste, welche Marcel Lentz aber entschärfen konnte (7.). Da die Secerli- Elf sich nicht nur darauf beschränkte, den Laden hinten dicht zu halten, sondern auch offensive Akzente setzen wollte, sorgte Bartosz Franke, nachdem er von David Kellers guter Spielübersicht profitierte, mit einem harten Schuss außerhalb des Sechzehners für Gefahr. Der Ball ging jedoch knapp am rechten Torpfosten vorbei (13.).

Die 220 Zuschauer sahen eine Begegnung auf Augenhöhe, die sich größtenteils zwischen den Strafräumen abspielte, aber aufgrund intensiver und packender Zweikampfduelle keine Langeweile versprühte. Insgesamt konnte festgehalten werden, dass die in der vergangenen Runde so häufig gescholtene Hintermannschaft des VfR einen hervorragenden Job verrichtete und mit viel Leidenschaft und Einsatz dem Oberligisten Widerstand leistete.

In der zweiten Halbzeit drückte Pforzheim aber ordentlich auf die Tube und ließ den VfR kaum zur Entfaltung kommen. Nach einem missglückten Anspiel hatte Stanley Ratifo die große Chance zur Gästeführung, scheiterte aber einmal mehr an Marcel Lentz (47.). Das Spielgeschehen fand nun komplett in der Hälfte der Rasenspieler statt, denen es auch schwer fiel für die notwendige Entlastung zu sorgen. Erneut war es Ratifo gewesen, der den Pforzheimer Führungstreffer auf dem Fuß hatte (62.)

Obwohl der CfR im Angriff den Turbo zündete, sicherte er nach hinten gleichzeitig gut ab, was den VfR um aussichtsreiche Kontermöglichkeiten brachte. In der 68. Spielminute gab es jedoch eine solche. Nach einem gewonnenen Zweikampf im Mittelfeld startete Max Denefleh auf der linken Seite durch und fand schließlich Gaetano Giordano, der gefühlvoll das Spielgerät an die Latte setzte.

Die nächste Gelegenheit zum Führungstreffer hatten aber wieder die Pforzheimer. Patrick Huckle bekam nach einer Ecke den zweiten Ball vor die Füße, zielte trocken und präzise aufs Gehäuse von Marcel Lentz, musste aber mit ansehen wie dieser das Leder sogar festhielt(!). Der blau-weiß-rote Keeper konnte auch gegen Benjamin Sailer glänzen (81.).

Gegen den kurz vor Schluss erfolgten Aluminiumkracher von Patrick Huckle hätte auch Lentz wahrscheinlich nichts mehr ausrichten können (89.). Kurz vor Abpfiff erhielt Serach von Nordheim wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte. Das 0:0 nach 90 Minuten war eine Mischung aus leidenschaftlichen verteidigen, einem überragenden Marcel Lentz, mangelnder Pforzheimer Effektivität und einer Portion Glück.

Nach einer torlosen Verlängerung kam es zum Elfmeterschießen. Denefleh, Solak, Franke, Giordano und Grimm verwandelten alle fünf Strafstöße. Auf der anderen Seite parierte Marcel Lentz gleich den ersten Elfmeter der Gäste, was den Einzug ins Achtelfinale sicherte. In diesem tritt der VfR Auswärts beim Sieger aus der Partie VfB Bretten gegen FV Fortuna Heddesheim an.

VfR Mannheim (mk) gekürzte Version

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 02 August 2019

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