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"Alles muss sich erst wieder finden" - Trainer Frank Hettrich ist mit der U23 des SV Waldhof in die Vorbereitung gestartet

erstellt am Freitag, 05 Juli 2019
Frank Hettrich ist wieder an alter Wirkungstätte zurückgekehrt. Frank Hettrich ist wieder an alter Wirkungstätte zurückgekehrt. Bild: lofi

sport-kurier. Als Aufsteiger verfolgt man in der Regel meist nur ein Ziel:

Sich irgendwie in der neuen Liga behaupten und am Saisonende möglichst über dem Strich stehen. Bei der U23 des SV Waldhof Mannheim, die in der Vorsaison in der Landesliga Rhein-Neckar das Maß aller Dinge war, verhält sich das ähnlich.

"Unser ganz klares Ziel ist der Klassenerhalt und das ist ganz sicher keine Tiefstapelei, denn man muss einfach nur mal unseren Kader anschauen. Von der Aufstiegsmannschaft im letzten Jahr sind nur 3 Spieler übrig geblieben", betont Neu-Trainer Frank Hettrich, der die Drittliga-Reserve in der Verbandsliga etablieren möchte.

Es steht also quasi ein totaler Umbruch am Alsenweg an, der laut Hettrich vor allem darauf zielt, junge Spieler aufzubauen und sie im ersten Jahr im Erwachsenbereich weiterzuentwickeln. So seien insgesamt 9 Spieler im Kader, die zum Jahrgang 2000 gehören. Ein Großteil davon kommt aus der eigenen A-Jugend.

"Wir gehen davon aus, das wir in der Verbandsliga mithalten können, aber es ist trotzdem ein hartes Stück Brot, was da auf uns zu kommt. Denn wir treffen auf einige sehr gut strukturierte Mannschaften, die uns in Sachen Etat natürlich voraus sind."

Nichtsdestotrotz hat man beim SVW 2 natürlich auch ein paar Spieler dabei, die den Unterschied machen können. Einer, der Hettrich da sofort einfällt, ist Marc Haffa, der vom VfR Mannheim gekommen ist. "Marc hat schon in den letzten Jahren bewiesen, dass er in dieser Liga eine sehr gute Rolle spielen kann", lobt Hettrich, der aber darauf verweist, dass Qualität allein nicht immer ausreichend ist.

"Wenn man so will, fangen wir quasi bei null wieder an. Wir haben keine festen Blöcke oder eingespielte Mannschaftsteile auf die wir bauen können. Wir müssen uns alles erst wieder erarbeiten. Alles muss sich erst wieder finden." Gerade bei den jungen Spielern müsse man sehen, wie sich entwickeln.

Hettrich: "Ich kenne solche Situationen ja schon aus der Vergangenheit.Bei jungen Spielern ist es so, dass sie gewissermaßen von Tag zu Tag dazulernen. im ersten Saisondrittel läuft es deshalb eben oft auch noch nicht so. Gegen Saisonende ist dann meist schon eine klare Steigerung zu erkennen. Man darf zunächst also keine Überdinge erwarten."

Bezüglich der künftigen Spielphilosophie will sich Hettrich nicht festlegen. Er scherzte: "Wichtig ist, dass wir ab und an vielleicht am Ende mal ein Tor mehr schießen als der Gegner. Spaß beiseite, ich habe da schon ein paar Dinge im Kopf und werde versuchen, sie in der Vorbereitung umzusetzen." Letztlich werde alles einem Ziel untergeordnet: Die jungen Spieler sollen sich weiterentwickeln und sich im Idealfall für höhere Aufgaben in der 3. Liga empfehlen, was natürlich ein riesen Schritt ist.

Getestet wird eifrig. Unter anderem gegen RW Rheinau, VfR Frankenthal, Südwest Ludwigshafen, SV Schwetzingen und FC Speyer.

Kader: Daniel Tsiflidis, Fabian Will (Würzburger Kickers 2), Berkant Sahin (ASV Fußgönheim), Giovanni Scalamato, Dominik Strohmeier (VfR Friesenheim), Anthony Loviso, Aryan Assar (FC Germania Schwanheim), Marc Haffa (VfR Mannheim), Dennis Franzin, Carl Kindermann (A-Jugend), Jann Germies (A-Jugend), Andi Bunjaku (A-Jugend), Kelmend Azizi (Arminia Ludwigshafen), Marco Andrijanic (SV Sandhausen, A-Jugend), Marko Cabraja (A-Jugend), Pascal Schadt (A-Jugend), Filip Vlahov, Julian Marquardt (A-Jugend), Patrick Hocker (SV 98 Schwetzingen).

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 05 Juli 2019

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