Samstag, 19. Oktober 2019

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Fortuna Heddesheim unterliegt im Aufstiegs-Hinspiel dem Freiburger FC mit 0:2 (0:0)

erstellt am Sonntag, 09 Juni 2019
Heddesheims Andreas Lerchl (blau) zeigte eine gute Leistung. An ihm lag es nicht, dass am Ende in 0:2 stand. Heddesheims Andreas Lerchl (blau) zeigte eine gute Leistung. An ihm lag es nicht, dass am Ende in 0:2 stand. Bild: Alfio Marino - MA.Photography.

Heddesheim. Die Heddesheimer unterlagen dem Südbadischen Vizemeister am Samstagmittag im Aufstiegsspiel zur Oberliga Baden-Württemberg vor knapp 500 zahlenden Zuschauern verdient mit 0:2 (0:0) Toren.

Für das Rückspiel am Mittwochabend in Freiburg ist das für die Fortunen eine schwere Hypothek. Die Treffer erzielten Ivan Novakovic (64.) und Marco Senftleber (90./Elfmeter).

Es war eine chancenarme Begegnung. Heddesheim in Durchgang eins darauf bedacht, das starke Pass- und Kombinationsspiel der Gäste einzugrenzen, was auch über die ersten 45 Minuten hinweg gut gelang. Selbst setzten die Hausherren einige Konter, die nicht ungefährlich waren.

In der 2. Minute war es Izzeddine Noura der in den Strafraum flankte und Cihad Ilhan verlängerte das Leder auf Dennis Lodato, aber Keeper Niklas Schindler kam einen halben Schritt früher an den Ball. Freiburg mit mehr Ballbesitz und guten Kombinationen, aber sie fanden kein probates Mittel die kompakte Defensive der Heddesheimer auszuhebeln.

Der erste Warnschuss der Freiburger war in der 15. Minute zu verzeichnen, als Marco Senftleber aus 25 Metern knapp am Tor vorbeizielte. Im Gegenzug die beste Chance in der 1. Halbzeit für die Gölz-Elf. Nelson Nsowah hatte aus dem linken Halbfeld eine Flanke in den Strafraum geschlagen und Enis Baltaci kam zum Kopfball. Aus 6 Metern Distanz zischte sein Kopfballaufsetzer knapp am Torpfosten vorbei (19.).

Noura Izzeddine (blau) im Kopfballduell mit seinem Freiburger Gegenspieler. Rechts Enis Baltaci (HED). Bild: Alfio Marino

Die letzte Aktion vor der Pause hatten die Freiburger, als ein schnell ausgeführter Freistoß von Torhüter Alexander Jäger entschärft wurde (44.).

"In der ersten Halbzeit haben wir noch ein Spiel auf Augenhöhe gesehen", so der allgemeine Tenor im Stadion. Das sollte sich in Halbzeit zwei ändern.

Offensive Heddesheim? Fand nicht mehr statt. Ob Lodato, Ilhan, Baltaci oder Noura - kein Ball konnte festgemacht werden. Das so gefürchtete Umschaltspiel der Heddesheimer war nur noch ein "laues Lüftchen". Nicht eine gefährliche Aktion kam in den zweiten 45 Minuten auf das Tor der Breisgauer. Die Freiburger bestimmten das Spiel, ließen den Ball in den eigenen Reihen laufen, konnten aber aus der spielerischen Überlegenheit gegen defensiv eingestellte Hausherren zunächst kein Kapital schlagen.

Das 1:0 für den Freiburger FC durch Ivan Novakovic (Nr. 11). Sein Schuss ins lange Toreck war unhaltbar für Torhüter Alexander Jäger. Bild: Alfio Marino. MA. Photography

Da musste schon eine unbeabsichtigte Aktion des Freiburgers Ivan Novakovic in der 64. Minute für die FFC-Führung sorgen. Auf der rechten Außenbahn stolperte Novakovic ballführend vor Abwehrspieler Nelson Nsowah und legte sich dabei den Ball etliche Meter vor. Er erlief sich das Leder und drosch aus knapp 14 Metern ins lange Toreck - unhaltbar für Keeper Jäger - 0:1 (64.).

Es war eine verdiente Führung der Freiburger, es war aber auch erst die erste richtig gute Torchance der Freiburger Torfabrik in diesem Spiel überhaupt. Nach dem Führungstreffer der Südbadener spielten die Heddesheimer im Spielaufbau noch zerfahrener. Auch drei Wechsel brachten keine positive Wende.

Als sich schon viele Zuschauer mit einer Heddesheimer 0:1 Niederlage abfinden wollten, unterlief Kapitän Marcel Höhn im Strafraum ein Foulspiel an Torjäger Marco Senftleber. Der ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte den Strafstoß zum 0:2 Endstand (90.).

Das 0:2 für Freiburg fiel durch einen verwandelten Strafstoß von Marco Senftleber in der 90. Minute. Bild: Alfio Marino.

Renè Gölz: "Der Sieg der Freiburger geht in Ordnung. In der 1. Halbzeit war ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Die 2. Halbzeit war schwach, wir konnten nach vorne keinerlei Aktionen setzen. Wir wollten defensiv kompakt auftreten, aber auch unser eigenes Spiel nach vorne nicht vernachlässigen. Letzteres ist uns nicht gelungen, das war offensiv in der 2. Halbzeit gar nichts", so Heddesheims Trainer nach dem Spiel.

Ralf Eckert: "Wir waren etwas überrascht, dass Heddesheim so defensiv agierte. Aber wir haben uns geduldig gezeigt und das wichtige 0:1 erzielt. Mit dem 0:2 in der Schlussminute haben wir uns eine hervorragende Ausgangssituation für das Rückspiel geschaffen", sagte Freiburgs Trainer.

 

FV Fortuna Heddesheim - Freiburger FC 0:2 (0:0)

Heddesheim: Jäger - Malanga, Heinrich, Baltaci (80. Heins), Lodato (68. Özdemir), Lerchl, Ilhan (72. Schmidt), Höhn, Noura, Nsowah, Malchow.
Auf der Bank ohne Einsatz: Stattmüller-Demiröz, Barisic, Fleckenstein, Hesse.

Freiburger FC: Schindler - Stein, Martinelli, Senftleber M., Ulubiev (19. Enderle/60. Sutter)), Novakovic (85. Fellanxa), Gehring (63. Reinhardt), Senftleber K., Amrhein, Dreher, Eggert.

Tore: 0:1 Ivan Novakovic (64.), 0:2 Marco Senftleber (90./Elfmeter).
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Maurice Kern

 

 

 

 

Letzte Änderung am Sonntag, 09 Juni 2019

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