Sonntag, 18. August 2019

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Nur Hiobsbotschaften für den VfR ++ Beim 0:2 in Walldorf bricht sich Timo Raab die Hand

erstellt am Montag, 25 März 2019
Treffer für Astoria Walldorf. VfR-Keeper Mercel Lenz ist ohne Abwehrchance. Treffer für Astoria Walldorf. VfR-Keeper Mercel Lenz ist ohne Abwehrchance. Foto: VfR Mannheim

(sw) Walldorf ist und bleibt für den VfR Mannheim weiterhin keine Reise wert.

Auch der 10. Versuch in der Astorstadt endlich was Zählbares mitzunehmen, scheiterte kläglich. Der Grund: Eine über weite Strecken der Partie enttäuschende Vorstellung der Rasenspieler, die den eigenen Ansprüchen und denen einer Spitzenmannschaft wie schon gegen Eppingen nicht gerecht wurden.

Klar, es galt für die Secerli-Elf schmerzliche Ausfälle zu kompensieren. Mit Bartosz Franke, Piero Adragna und Kapitän René Schwall fielen gleich drei Stammspieler verletzt aus, die zudem auf dem Platz den Ton angeben können. Doch auch ohne diese wichtigen Säulen, stand eine gestandene Mannschaft auf dem Feld, die dasselbige aber früh den Youngstern des FC-Astoria überließ.

Schon nach 7 Minuten setzten die heimstarken Hausherren (7-2-2) ein erstes Ausrufezeichen. Zunächst köpfte André Becker an die Latte. Der Abpraller landete bei Andreas Schön, der Marcel Lentz mit seinem Kopfstoß zu einer Glanzparade zwang. Fünf Minuten danach war es erneut Becker der per Kopf für große Gefahr sorgte (12.).

Auf der anderen Seite fasste sich in Minute 15 Steffen Kochendörfer ein Herz und zog aus über 20 Metern einfach mal ab. Der stramme Schuss verfehlte sein Ziel nur knapp. Es sollte aber leider die einzige nennenswerte Tormöglichkeit der Mannheimer bleiben. Zu harmlos zeigte man sich im Angriffsspiel und auch ansonsten waren die spritzigen Walldörfer an diesem Tag immer einen Tick schneller am Ball.

Die Führung ließ deshalb nicht lange auf sich warten. Nach einem Eckball kam die Kugel an den zweiten Pfosten und Nico Hillenbrand netzte per Fallrückzieher ein (18.). Nach einer halben Stunde der nächste Rückschlag für den VfR. Furkan Cevik ließ sich auf der linken Außenbahn nicht aufhalten, brachte sich in Position, zog ab und es stand 2:0. Auch bis zur Halbzeitpause bekamen die Blau-Weiß-Roten keinen Zugriff auf das Spiel.

VfR-Cheftrainer Serkan Secerli reagierte und brachte mit Marc Haffa eine zweite Spitze. Das belebte das Offensivspiel des VfR zusehends. Man hatte das Gefühl, sollte den Mannheimern nun ein Tor gelingen, könnte die Partie vielleicht wieder spannend werden. Doch allein das Bemühen der Rasenspieler sollte nicht reichen, denn echte Chancen blieben auch im zweiten Durchgang Mangelware.

Ganz anders die Astorstädter. Durch Niklas Antlitz' Lattenkopfball (52.) sowie dessen Doppelchance (74.), die Lentz klasse parierte, war man dem 3:0 näher als der VfR dem Anschlusstreffer. Ganz bitter: Kurz nach der vierten und letzten Auswechslung verletzte sich Verteidiger Timo Raab schwer (Handbruch) und verließ den Platz (79.).

So mussten die Gäste die Partie in Unterzahl zu Ende bringen und verhinderten in Person von Marcel Lentz eine höhere Niederlage, als dieser einen Foulelfmeter von Nico Hillenbrand aus der Ecke fischte (83.). So blieb es bis zum Schluss beim verdienten 2:0-Sieg der Walldörfer, die nun bis auf einen Punkt an den Mannheimern dran sind.

Vor der Brust haben die Rasenspieler nun die Partien gegen die weiteren Mitkonkurrenten aus Heddesheim (H) und Mutschelbach (A). Danach wird man wohl endgültig wissen, wo die Reise in dieser Saison hingeht.

 

VfR Mannheim

 

 

 

Letzte Änderung am Montag, 25 März 2019

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