Donnerstag, 11. August 2022

Investor Bernd Beetz stellt sich vor +++ Kenan Kocak bleibt beim SVW +++ Zwei Neuzugänge verpflichtet

erstellt am Montag, 06 Juni 2016
Pressekonfererenz SV Waldhof Mannheim. Rechts im Bild Bernd Beetz, daneben sein Sohn Christian Beetz. Pressekonfererenz SV Waldhof Mannheim. Rechts im Bild Bernd Beetz, daneben sein Sohn Christian Beetz. Bild: AS Sportfotos

von Sportkurier. In der einberufenen Pressekonferenz, mit dem vom Präsidium des SV Waldhof präsentierten Investoren Bernd Beetz, gab dieser Einblick über seine Bewegründe beim SV Waldhof als Investor zur Verfügung zu stehen.

Um es vorweg zu sagen, Beetz wirkte nicht wie ein Träumer, sondern hat klare Vorstellungen und könnte für den SV Waldhof ein wichtiger Baustein auf dem Weg zurück in den Profifußball werden. "Wenn ich das Votum der Mitglieder bekomme, dann bin ich bereit", stellte der 65-jährige klar.

Dabei geht es zunächst um die zur Verfügungstellung von einer Million Euro für die Spielbetriebs GmbH und ein weiteres finanzielles Engagement. "Wenn ich nur an das Geld verdienen denken würde, ginge ich nicht hier zum SV Waldhof, sondern ich möchte Hilfestellung leisten auf dem Weg in den Profifußball", stellte er gleich unmissverständlich klar.

Beetz, in Sinsheim geboren, gab zunächst einen Umriss zu seiner Person. Er sieht sich als Kind der Region, in Mannheim zur Schule gegangen und damals wohnhaft in Käfertal und somit schon seit früher Kindheit mit dem Waldhof-Bazillus infiziert. Mittlerweile ist er international und vor allem in Nordamerika und Asien tätig. Seine enge Beziehung zu Mannheim ging jedoch nie verloren. Dies hängt damit zusammen, dass seine Eltern hier noch wohnhaft sind und er sich im Ruderverein engagiert.

Die Kontakte zum SV Waldhof kamen vor etwa einem Jahr zustande

Vom Ursprungskonzept der Ausgliederung hat er sich vom Vorstand überzeugen lassen und ein Engagement in Aussicht gestellt. Von allen Seiten sei zum Ausdruck gekommen, dass sein Engagement begrüßt wird. Die zwischenzeitlich und auch bis zuletzt aufgekommene Diskussion hätte er sich nicht träumen lassen. Den kurz nach der Bekanntgabe der Pressekonferenz von sechs Aufsichtsräten verkündete Rücktritt kann Beetz, der zusammen mit seinem 39-jährigen Sohn Christian anwesend war, nicht nachvollziehen.

Schon während der letzten zwölf Monate stellte Beetz fest, dass ein Umdenken im Aufsichtsrat stattfand, so dass seine Person nicht mehr zur Debatte stand. Zu Beginn des Kalenderjahres wurde ein anderes Modell präferiert. Doch dieses Modell mit der Mannheimer Runde und Stefan Kleiber griff plötzlich nicht mehr, so dass Beetz seit Mai wieder die erste Option für den Ex-Bundesligisten gewesen sei.

Von den Relegationsspielen, die leider nicht zum Aufstieg führten, zeigte sich Beetz dennoch begeistert und sah sich so in seinem Engagement bestätigt. Solche Erlebnisse sollen laut Beetz auch künftig in Mannheim möglich sein.

von links nach rechts im Bild: Alexander Rudnick, Christian Beetz, Bernd Beetz, Klaus-Rüdiger Geschwill, Klaus Haffner. Bild: AS Sportfotos

"Abwarten, bis die Mitglieder entschieden haben"

Beetz möchte auch andere mit ins Boot holen und bietet jedem, und somit auch den Firmen der Mannheimer Runde und dessen Vorsitzenden Stefan Kleiber an, bei diesem Projekt mitzuwirken. Positive Rückmeldungen habe er bereits erhalten. Zur künftigen personellen Aufstellung, z. B. in der Geschäftsstelle wollte sich Beetz nicht äußern, bevor nicht die Mitglieder entschieden haben. Im künftigen Aufsichtsrat der Spielbetriebs GmbH möchte er selbst mit seinem Sohn zwei der drei ihm zustehenden Sitze einnehmen.
 
Am Rande der Pressekonferenz gab Sportvorstand Klaus Hafner auch die Verpflichtung von zwei neuen Spielern bekannt. Vom TSV Steinbach wechselt Alexander Rodriguez-Schwarz an den Alsenweg und vom 1.FC Saarbrücken kommt mit Hassan Amin ein weiterer Linksverteidiger nach Mannheim. Mit Akteuren wie Hanno Balitsch und Daniel Di Gregorio laufen ebenso Gespräche über Vertragsverlängerungen wie mit weiteren potenziellen Neuzugängen. Auch Trainer Kenan Kocak wird laut Hafner dem SVW erhalten bleiben. Ein Wechsel zu Darmstadt 98 oder einem anderen Club stünde nicht zur Debatte.

Letzte Änderung am Montag, 06 Juni 2016

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