Mittwoch, 27. Mai 2020

Keine Artikel in diesem Warenkorb

Der schlechte Platz bei der Spvgg. Neckarelz dürfte für die Waldhöfer der zweite Gegner am Sonntag sein

erstellt am Freitag, 04 März 2016
Abedin Krasniqi (Neckarelz) gegen Marcel Seegert/SVW. SV Waldhof Mannheim vs. SpVgg Neckarelz. Hinrunde 2015/2016. Abedin Krasniqi (Neckarelz) gegen Marcel Seegert/SVW. SV Waldhof Mannheim vs. SpVgg Neckarelz. Hinrunde 2015/2016. Bild: AS Sportfotos

von Sportkurier. Die Partygäste sind mittlerweile daheim, der Alltag ist wieder eingekehrt.

So könnte man die Situation beim SV Waldhof beschreiben. Geklärt wurde auch die Frage, ob es gut oder schlecht ist, gleich zu Beginn der Rückrunde gegen ein Top-Team antreten zu müssen. Nach dem begeisternden 2:0-Erfolg über Eintracht Trier und dem Erklimmen der Tabellenspitze steht am Sonntag um 14 Uhr nun das Gastspiel bei der SpVgg Neckarelz auf dem Programm.

Schon seit Montag gilt die volle Konzentration dieser Begegnung

Daniel Di Gregorio und Ali Ibrahimaj betonten in einem Radio-Interview unter der Woche, dass sie jedes Spiel gewinnen wollen. "Ich versuche immer, einhundert Prozent zu geben, egal gegen welchen Gegner", betonten beide Akteure. Was zu beweisen wäre, und zu Übermut besteht auch kein Anlass. In der Regionalliga gab es noch keinen Waldhof-Sieg in Neckarelz.

Vor einem Jahr trennte man sich 0:0. "Solange solche Platzverhältnisse vorherrschen, werden die Besucher in Neckarelz kein gutes Fußballspiel sehen", meinte damals SVW-Coach Kenan Kocak. Der Platz dürfte daher neben der durch zahlreiche Abgänge völlig neuformierten Mannschaft der zweite Gegner am Sonntag sein. Auf einen, der noch in Neckarelz spielt, sollten die Waldhof-Verteidiger aber ein Auge werfen.

Für Neckarelz-Coach Peter Hogen wird die Rückrunde auch zur Abschiedstournee. Über ein Jahrzehnt coachte Hogen die Neckarelzer. AS Sportfotos.

Abedin Krasniqi ist gemeint, der auch am letzten Samstag in Saarbrücken für die SpVgg einnetzte

Krasniqi, da war doch was. Im Dress der Elversberger schoss er den SVW im Carl-Benz-Stadion vor Jahren einmal regelrecht ab. Und wenn wir schon bei Duellen gegen den Ex-Club sind, auch der SV Waldhof hat mit Giuseppe Burgio einen Spieler in seinen Reihen, der vor allem den gegnerischen Trainer Peter Hogen genau einschätzen kann und sicher weiß, wie dieser sein Team heiß machen wird. "Neckarelz wird sehr tief stehen und uns das Leben schwer machen", glaubt der 27-jährige jedenfalls nicht an einen einfachen Gang in den Odenwald.

Mit Interesse hat man im Lager der Blau-Schwarzen die Niederlage von Ligakrösus 1.FC Saarbrücken im Montagspiel bei Wormatia Worms verfolgt, womit man einen Verfolger erst einmal abschütteln konnte. Doch große Freudensprünge gab es nicht, denn "wir müssen sowieso nur auf uns schauen", nahm Mittelfeldstratege Daniel Di Gregorio das Ergebnis eher beiläufig zur Kenntnis.

Auch bei der Spvgg. Neckarelz wollen die Blauschwarzen nach dem Spiel Grund zum jubeln haben. AS Sportfotos.

SVW Trainer Kenan Kocak, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, richtet sich auf einen kampfstarken Gegner ein

"Wir fangen wieder bei 0:0 an und müssen alles abrufen, wenn wir bestehen wollen. Es ist eines dieser Spiele, in denen wir genauso agieren müssen wie vor heimischer Kulisse. Da müssen alle voll konzentriert bei der Sache sein" appelliert er an seine Elf.

Es ist zwar nur eines von fünfzehn Rückrundenspielen, aber mit einem Sieg könnte sich der SVW für die nächsten Wochen in der Spitzengruppe der Tabelle einnisten. Dazu wollen auch die Fans beitragen, die mit mehreren Hundertschaften anreisen und ihren Club unterstützen werden.

Anpfiff im Elzstadion ist am Sonntag um 14 Uhr, geleitet wird die Partie von Schiedsrichter Patrick Alt aus Heusweiler.

Letzte Änderung am Freitag, 04 März 2016

Regionalliga