Freitag, 12. August 2022

Der SV Waldhof will nachlegen - Am Sonntag geht es auswärts gegen Verl

erstellt am Freitag, 05 August 2022
Es brennt im Strafraum von Holstein Kiel. Szene aus dem Pokalspiel gegen den Zweitligisten. Es brennt im Strafraum von Holstein Kiel. Szene aus dem Pokalspiel gegen den Zweitligisten. AS Sportfoto

sport-kurier. Der Auftakt in die neue Saison hätte für den SV Waldhof Mannheim kaum besser laufen können.

Die Blauschwarzen haben in der 3.Liga einen 3:1 Heimsieg gegen Viktoria Köln gefeiert und im DFB-Pokal einen Sieg nach Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel nachgelegt.

Das waren Ergebnisse, die beim Anhang eine große Euphorie ausgelöst haben. Manch einer träumt mittlerweile lautstark vom Aufstieg - und der ist sicher auch nicht komplett unrealistisch. Dennoch hat die Vergangenheit gezeigt, dass es gilt auf dem Boden zu bleiben, denn auch letztes Jahr hat man mit Eintracht Frankfurt ein absolutes Schwergewicht aus dem Pokal geworfen, konnte diese Leistung und vor allem diese Einstellung aber nicht dauerhaft auf den Rasen bringen. Immer wechselten sich gute mit weniger guten Leistungen ab. Das Ende vom Lied ist bekannt. Der SVW scheiterte - wenn auch knapp - am Aufstieg.

Deshalb gilt eine etwas abgedroschene Floskel mehr denn je für die "Buwe": Das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Und das steigt am Sonntag, Anpfiff 15 Uhr, gegen den SC Verl, der seine Heimspiele momentan wegen seines Stadionumbaus noch in Paderborn austrägt. Das ist ein Gegner, der sich am ersten Spieltag mit 0:1 beim ambitionierten 1.FC Saarbrücken geschlagen geben musste und dabei eine sehr gute Figur machte. Denn das goldene Tor war letztlich glücklich und fiel erst in der 5. Minute der Nachspielzeit.

Waldhofs Trainer Christian Neidhart warnt seine Jungs vor dem Kontrahenten und betont: "Ich erwarte dort ein sehr schweres Spiel, auch weil Verl sehr offensiv ausgerichtet agiert." Dementsprechend wird wieder viel auf seine Defensive zukommen, bei der vieles darauf hindeutet, dass sie erneut in gleicher Besetzung auflaufen wird. In der Innenverteidigung dürften Kapitän Marcel Seegert und Gerrit Gohlke gesetzt sein, auf dem linken Flügel Alexander Rossipal und auf der anderen Seite Neuzugang Julian Riedel, der seine Sache auf der für ihn eher ungewohnten Position zwei Mal sehr gut gemacht hat.

Johannes Dörfler wird ihn wohl nicht ersetzen können, da er sich unter der Woche erneut verletzt hat. Niklas Willy Sommer stünde als Alternative bereit. Marc Schnatterer wird definitiv noch nicht spielen. Kürzlich war zu hören, dass er am kommenden Mittwoch gegen Aue wieder ein Thema sein könnte. Adrien Lebeau dürfte hingegen auf seinen Einsatz brennen. In Götzingen, dort gewann der SVW unter der Woche mit 6:0 im Badischen Pokal, kam der Franzose für die letzten 25 Minuten aufs Feld, um mal wieder ein wenig Spielpraxis zu sammeln.

Verl hat ebenfalls ein paar Verletzungssorgen. So soll gerade in der Verteidigung ein kleiner Notstand herrschen. Neuzugänge gab es beim SCV zuletzt einige. 15 Spieler haben ein neues Arbeitspapier unterschrieben. Zuletzt machte die Verpflichtung von Nicolas Sessa die Runde, der vom 1.FC Kaiserslautern nach Verl gewechselt ist. Sessa wird aber sicher im Sturm und nicht in der Defensive eingesetzt.

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 05 August 2022

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