Dienstag, 30. November 2021

"Einen Dreier im Visier" - Der SV Waldhof ist beim MSV Duisburg gefordert

erstellt am Donnerstag, 25 November 2021
Waldhofs Marco Höger (blauschwarz) versucht sich in dieser Szene gegen zwei Osnabrücker durchzusetzen. Waldhofs Marco Höger (blauschwarz) versucht sich in dieser Szene gegen zwei Osnabrücker durchzusetzen. Bild: AS Sportfoto

sport-kurier. Die Rechnung ist simpel, gewinnt man die meisten seiner Heimspiele und holt auswärts hin du wieder zumindest einen Punkt, kann man am Ende in der Tabelle ganz oben dabei sein.

Dem SV Waldhof ist das in der jüngeren Vergangenheit gelungen, zuletzt gab es jedoch Ausreißer. Der 1:2 Niederlage bei der U23 des Freiburger SC folgte am vergangenen Sonntag daheim ein 3:3 Unentschieden gegen Aufstiegsanwärter VfL Osnabrück. Das ist kein Beinbruch, klar ist jedoch, dass ein Schnitt von einem Punkt aus 2 Spielen dauerhaft zu wenig sein wird, um ebenfalls Aufstiegschancen zu haben.

Demnach muss jetzt aus Waldhof Sicht eben auch mal wieder in der Fremde dreifach gepunktet werden. Die Gelegenheit dazu bietet sich nun gleich zwei Mal in Serie. Am Freitag gastiert die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner beim MSV Duisburg, ehe es am kommenden Dienstag zu 1860 München geht. Schaut man sich die Tabelle der 3. Liga mal etwas genauer an, wird klar, dass das auch 2 Gegner sind, die der SVW schlagen kann bzw. fast schon muss.

Duisburg belegt aktuell den drittletzten Rang im Tableau, was so vor der Saison sicher nicht zu erwarten war. Wobei Duisburg gerade zuhause keine Laufkundschaft ist. Aus 7 Spielen holte der MSV daheim 13 Punkte, das reicht in der Heimtabelle zu Platz 9.

Glöckner nimmt den MSV so oder so nicht auf die leichte Schulter. Der Übungsleiter der Blauschwarzen warnt vor dem Traditionsverein: "Ihr Tabellenplatz ist wirklich trügerisch. Man steht zu Unrecht dort unten drin. Es handelt sich um eine Mannschaft mit hervorragenden Drittligaspielern, die jederzeit in ihren Flow kommen können."

Aber möglichst nicht am Freitag. Der SVW lässt jedenfalls nichts unversucht und dreht an allen möglichen Stellschrauben. Glöckner hat sich mit seinen Jungs unterhalten und gefragt, was und wie man optimieren könnte. Eines der Ergebnisse: Die Mannschaft darf an diesem Freitag eine Stunde länger schlafen, um wohl noch besser ausgeruht zu sein. Nach einem gemeinsamen Brunch macht sich der Tross dann auf zu einem lockeren Lauf, um so langsam auf Betriebstemperaturen zu kommen.

Ein kleiner Lichtblick ist, dass Adrien Lebeau, der in der Offensive ein ganz wichtiger Baustein der Mannheimer ist, wieder in den Kader rückt. Ob der Franzose nach seiner Verletzung aber schon ein Kandidat für die Startelf ist, scheint eher unwahrscheinlich zu sein. Erneut nicht einsatzfähig wird Alexander Rossipal sein. Der Defensivspieler plagt sich mit Problemen an der Patellasehne herum. Eine Verletzung, die ihn in seiner Karriere schon häufiger außer Gefecht gesetzt hat.

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 25 November 2021

Regionalliga