Dienstag, 18. Januar 2022

Die starke Heimserie ausbauen - Der SV Waldhof empfängt den VfL Osnabrück

erstellt am Samstag, 20 November 2021
Adrien Lebeau laboriert noch an seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Saarbrücken. Er wird gegen Osnabrück nicht spielen können. Adrien Lebeau laboriert noch an seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Saarbrücken. Er wird gegen Osnabrück nicht spielen können. AS Sportfoto

sport-kurier. Unter der Woche hat sich der SV Waldhof Mannheim auf einer Go-Kart-Bahn ausgetobt.

Die Spieler und der Trainerstab drehten ein paar wilde Runden. Am Sonntag, wenn der VfL Osnabrück ab 14 Uhr im Carl-Benz-Stadion seine Visitenkarte abgibt, wollen die "Buwe" auf dem Rasen Gas geben.

Gestärkt durch die Teambuilding Maßnahme in den kleinen Rennmaschinen hat man den Frust von der letzten 1:2 Pleite bei der U23 des Freiburger SC hinter sich gelassen. Zuversicht ist jedoch auch angebracht, denn wenn der SV Waldhof in dieser Spielzeit bis dato eines gezeigt hat, dann sicher, dass man zuhause jeden schlagen kann. Besser als die Quadratstädter ist in der 3. Liga in dieser Saison bislang niemand im eigenen Stadion. Zuhause haben die Waldhöfer 17 Punkte in 8 Spielen geholt, das ist Ligaspitze.

Patrick Glöckner, der Trainer des SVW, hat großen Respekt vor Osnabrück, das in der letzten Saison noch in der 2. Liga gespielt hat. "Sie verfügen über einen guten Mix aus Erfahrung und jungen talentierten Spielern innerhalb der Mannschaft. Sie haben extrem viel Geschwindigkeit und Ambitionen angemeldet, wieder hoch gehen zu wollen und dies meiner Meinung nach auch zu Recht", betont der Übungsleiter.

Der SV Waldhof baut auch deshalb auf seine Heimstärke, aber momentan ist noch unklar, wie ausgeprägt die Unterstützung von den Rängen dieses Mal sein wird. Da gegen Osnabrück erstmals die 2G Regel gilt, werden einige Fans draußen bleiben müssen, die in den letzten Wochen und Monaten noch ordentlich Radau gemacht hatten.

Fehlen wird gegen Osnabrück auch ein Mann, der sich seit dem Sommer in die Herzen des Anhangs gespielt hat und der von seinem Potential her unersetzlich für den SVW ist. Die Rede ist von Adrien Lebeau. Der kleine und trickreiche Franzose hatte sich im Derby gegen Saarbrücken verletzt und musste bereits in der Anfangsphase runter. Auch im Breisgau fehlte er schon komplett. Gegen Osnabrück bremst ihn sein Faserriss erneut aus. Das ist bitter, schließlich hat Lebeau selbst gegen Union Berlin im DFB-Pokal bewiesen, was er drauf hat. Nicht nur einmal spielte er den Spielern des Europacup Teilnehmers Knoten in die Beine. Ansonsten wird Glöckner nur noch der Langzeitverletzte Anthony Roczen fehlen.

Osnabrück wird von rund 500 Fans begleitet. Spannend wird die Frage sein, wer dieses Mal neben Marco Höger, der gesetzt sein dürfte, im Mittelfeld der Mannheimer auflaufen darf. Glöckner hat hier 3 Optionen. Stefano Russo, Fridolin Wagner oder Hamza Saghiri. Vieles dürfte für Saghiri sprechen, der zuletzt einer der letzten Spieler war, die aus der Quarantäne kamen. Sein Vorteil gegenüber den anderen beiden Spielern ist, dass er gerade auch im Vorwärtsgang mehr bewegen kann. Nichtsdestotrotz ist es eigentlich egal, wen Glöckner aus dem Trio aufbietet, alle bringen ihre Leistung und hätten es verdient aufzulaufen.

 

Letzte Änderung am Samstag, 20 November 2021

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