Sonntag, 29. Mai 2022

Den nächsten Dreier im Auge - Der SV Waldhof muss zu Viktoria Berlin

erstellt am Freitag, 27 August 2021
Diese Bilder würden die Waldhof-Anhänger auch gerne beim Spiel gegen Viktoria Köln sehen. Diese Bilder würden die Waldhof-Anhänger auch gerne beim Spiel gegen Viktoria Köln sehen. Bild: AS Sportfoto

sport-kurier. Nächste Ausfahrt Berlin.

Der SV Waldhof Mannheim gastiert am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) bei Viktoria Berlin. Dort wollen die Blauschwarzen eine bislang grandiose Woche krönen. Nach den Siegen bei Viktoria Köln (3:2) und gegen den SV Meppen (5:0) würde man nun gerne auch in der Hauptstadt dreifach punkten. Leicht wird das aber nicht. "Sie haben ein unwahrscheinlich flexibles Positionsspiel schon im Aufbau, aber auch bewegliche Stürmer. Sie werden uns vor eine schwere Aufgabe stellen", betont Waldhofs Cheftrainer Patrick Glöckner.

Die bisherigen Ergebnisse lassen das schon vermuten, zwar holte die Viktoria aus den letzten beiden Spielen nur einen Punkt, startete aber anfangs mit drei Siegen. Darunter auch ein 4:0 gegen den 1. FC Kaiserlautern.
Es ist davon auszugehen, dass der Waldhof in Berlin die Rotationsmaschine anschmeißen wird. Den Kader dazu hat man und eine Englische Woche macht das eigentlich auch erforderlich, wenn man keine Verletzungen riskieren möchte. Glöckner spricht diesbezüglich von einem "Plan B und C". Inwieweit er die Startformation durcheinander wirbeln wird, bleibt abzuwarten.

Gute Chancen auf seinen ersten Einsatz von Beginn an dürfte aber Neuzugang Marco Höger haben. Der Mittelfeldspieler, der zuletzt beim Bundesligisten 1. FC Köln unter Vertrag stand, sei laut Glöckner mittlerweile auf einem körperlichen Level, das ihn zu einer Option für die erste Elf machen würde. Allerdings ist die Konkurrenz groß. Hamza Saghiri und Stefano Russo haben ihre Sache zuletzt sehr gut gemacht. Es gibt eigentlich keinen Grund, sie draußen zu lassen. Außer man will eben rotieren.

Momentan rangieren die Waldhöfer auf dem 8. Tabellenplatz und kommen immer besser auf Betriebstemperatur. Mit einem weiteren Sieg könnten sie sich noch weiter nach oben ran arbeiten. Glöckner interessiert die Tabelle zurzeit aber noch nicht. "Vieles muss sich noch einspielen. Ich schaue wirklich erst ab dem 10. Spieltag erstmals richtig auf die Tabelle. Die Liga ist eigentlich immer eng."

Anthony Roczen ist gebürtiger Berliner. Der bullige Waldhof Stürmer fiel zu Saisonbeginn verletzt aus, stand gegen Meppen aber erstmals wieder im Kader. In Berlin könnte es zu seinem Comeback kommen. Laut Glöckner aber noch nicht von Beginn an, das sei noch zu früh. Eine gute Option ist der 1,93 Meter Mann aber immer. Schließlich kann er bei seiner Körpergröße auch mal hoch angespielt werden und Bälle ablegen.

Mit Spannung blicken viele Waldhof Anhänger auch schon auf den Sonntag, denn da ist Pokal-Auslosung. Und der Waldhof ist nach dem Coup über Bundesligist Eintracht Frankfurt bekanntlich noch im Rennen. Einen Wunschgegner habe Glöckner nicht, man nehme es, wie es komme. "Aber wenn ich es mir wirklich raussuchen dürfte, würde ich einen Traditionsverein nehmen." Klubs wie der 1. FC Köln oder der Hamburger SV wären nach seinem Geschmack. "Die würden dann mit einer entsprechenden Wucht hierherkommen."

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 27 August 2021

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