Freitag, 07. Mai 2021

"Ein intaktes Team" ++ Beim SV Waldhof glaubt man fest an den Klassenerhalt

erstellt am Freitag, 26 März 2021
SV Waldhof vs. SV Wehen - Marcel Seegert (SV Waldhof Mannheim, #5) im Zweikampf mit Wiesbadens Tietz Phillip. SV Waldhof vs. SV Wehen - Marcel Seegert (SV Waldhof Mannheim, #5) im Zweikampf mit Wiesbadens Tietz Phillip. Foto: Alfio Marino

sport-kurier. Am Wochenende hat die 3.Liga bis auf eine Nachholpartie Spielpause.

Für den SV Waldhof besteht so die Möglichkeit, nach sieben sieglosen Spielen mit nur zwei Punkten noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um zumindest die vier Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz halten zu können.

Gegen den FSV Zwickau hat Trainer Patrick Glöckner nach heutigem Stand mit Kapitän Marcel Seegert wieder einen weiteren Innenverteidiger zur Verfügung. Nach der auskurierten Gehirnerschütterung wagte sich der Käfertaler in dieser Woche im Training auch schon wieder an die ersten Kopfbälle. Noch unklar ist, ob auch Gerrit Gohlke nach seiner Knieverletzung bis zum Ostersamstag gegen Zwickau wieder einsatzfähig ist. Zumindest noch für dieses Spiel ausfallen werden mit Anton Donkor und Marcel Hofrath beide Linksverteidiger. Dafür kann Glöckner wieder auf Max Christiansen nach seiner verbüßten Gelbsperre zurückgreifen.

Dass Glöckner am Samstag auf der Bank des SVW sitzen wird, ist ausgemachte Sache. Nach der aufkommenden Kritik an seiner Person aufgrund der "Ergebniskrise" stärkten ihm Spieler und der Sportliche Leiter Jochen Kientz demonstrativ den Rücken. Aufgrund der gezeigten Leistung der Mannheimer beim FC Ingolstadt, Waldhof war das bessere Team, sah man beim SVW von einem Trainerwechsel ab.

"Die ganze Mannschaft steht voll hinter dem Trainer", betonte nicht nur Torwart Timo Königsmann nach der Partei bei den Schanzern. Auch Dominik Martinovic schlug in die gleiche Kerbe. "Ich sehe eine funktionierende Mannschaft", erklärte Kientz, der trotz der 0:1-Niederlage einen guten Auftritt der Elf in Ingolstadt sah. Die Punkte verlor der SVW aufgrund einer umstrittenen Entscheidung des Schiedsrichtergespanns.

Seegert indes baut im Kampf um den Klassenerhalt auf den "Re-Start-Effekt". Schon der Monat Dezember lief für die Mannheimer mit teils empfindlichen Niederlagen erfolglos. Nach der kurzen Weihnachtspause aber zeigten die "Buwe" wieder ihr gutes Gesicht und wurden zur besten Mannschaft im Januar mit 15 Punkten aus sieben Spielen, ehe im Februar die Talfahrt begann.

Zum Klassenerhalt reichen aus den letzten neun Spielen vermutlich schon zehn Punkte. Fünfmal dürfen die Waldhöfer noch im heimischen Stadion spielen (neben Zwickau auch gegen den VfB Lübeck, 1860 München, Hallescher FC und KFC Uerdingen).

Auswärts spielt der SVW noch beim MSV Duisburg, 1.FC Saarbrücken, SpVgg Unterhaching und SC Verl. In diesen Spielen muss auch Glöckner liefern, auch wenn er die Tore nicht selbst schießen kann. Ein Abstieg aber würde auch dem Trainer den Job kosten. Im vergangenen Jahr schaffte Glöckner nach einer Aufholjagd mit dem Chemnitzer FC den Drittligaverbleib wegen zwei fehlenden Toren bei Punktgleichheit in der Endabrechnung nicht. Eine solche Wiederholung wäre für den SVW nach nur zwei Spielzeiten in der 3. Liga ein Alptraum.

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 26 März 2021

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