Freitag, 26. Februar 2021

Zurück in die Erfolgsspur? Der SV Waldhof hat das schwere Auswärtsspiel in Rostock vor der Brust

erstellt am Donnerstag, 18 Februar 2021
Marcel Costly (SV Waldhof Mannheim, #17) im Spiel gegen SV Wehen Wiesbaden. Marcel Costly (SV Waldhof Mannheim, #17) im Spiel gegen SV Wehen Wiesbaden. Bild: Alfio Marino

sport-kurier. Die Aufgaben für den SV Waldhof werden nicht leichter.

Nach dem SV Wehen Wiesbaden, der am vergangenen Samstag mit einem 1:0 Sieg im Gepäck wieder aus dem Carl-Benz-Stadion abreiste, treffen die derzeit schwächelnden Mannheimer am Samstag auf den nächsten Aufstiegskandidaten.

Die von Patrick Glöckner trainierten Kurpfälzer gastieren am Samstag bei Hansa Rostock. Das Spiel der 3. Liga wird am Samstag um 14 Uhr angepfiffen. Wie abgezockt der Ostclub ist, musste der SVW schon im Hinspiel erfahren. Gegen Rostock setzte es damals im 6. Saisonspiel die erste Niederlage - und die war damals vermeidbar. Waldhof spielte gut mit und war eigentlich die bessere Mannschaft, vergab aber zu viele Chancen. Darunter auch einen Elfmeter, den Waldhof-Stürmer Dominik Martinovic zu genau platzierte und der vom Innenpfosten wieder zurück ins Spiel sprang.

Unter dem Strich stand am Ende ein 2:1 Auswärtssieg für den aktuellen Tabellendritten. Jens Härtel, Cheftrainer bei Hansa Rostock, sprach damals von einem "dreckigen Sieg" und davon, dass man als "glücklicher Sieger" wieder nach Hause fährt. Ähnlich formulierte es ebenfalls Wehens Trainer Rüdiger Rehm nach dem Erfolg am letzten Samstag beim SV Waldhof. Kaufen kann sich der SV Waldhof dafür aber nichts. Im Fußball geht es letztlich darum ein Tor mehr als der Gegner zu schießen oder zumindest genauso viele, um wenigstens einen Punkt zu holen.

In Rostock soll es nun mal wieder klappen mit den Zählern fürs eigene Konto. In welcher Besetzung die Truppe von Trainer Patrick Glöckner bei Hansa antreten wird, ist nicht bekannt, aber immerhin, dass der Coach wieder mehr Alternativen haben wird. Anton Donkor, der sich auf dem linken Mannheimer Flügel unverzichtbar gemacht hat, wird nach seiner Verletzung wieder in den Kader zurückkehren. "Er hat alle 3 Trainingseinheiten mitgemacht, die wir in dieser Woche hatten", berichtet Glöckner auf der Pressekonferenz zum Rostock-Spiel am Mittwochmittag.

Spielmacher Arianit Ferati hat dagegen wieder einen Rückschlag erlitten. Der Spezialist für die ruhenden Bälle bei den Waldhöfern muss seine Comebackpläne verschieben. Mit dabei sein wird dafür Jan-Hendrik Marx, der bereits seit Monaten gefehlt hatte.

Glöckners Respekt vor Rostock ist groß. Aus seiner Sicht würden sie "verdient da oben" stehen. Er hebt die "starke Offensive" und die "gute Balance" innerhalb der Rostocker Mannschaft hervor. Für Donkor dürfte es eine besondere Partie sein, denn er streifte sich schon mal das Rostocker Trikot über. Er spielte dort für die Reserve und die erste Mannschaft.

Da zwischen Mannheim und Rostock 750 Kilometer liegen, fährt die Mannschaft bereits am Donnerstag zum Auswärtsspiel. Am Freitag soll vor Ort noch ein Abschlusstraining stattfinden. Viel optimaler kann die Vorbereitung folglich nicht laufen. Wenngleich es auch einige Drittligisten geben soll, die bei solch weiten Reisen auf eine Anreise per Flugzeug setzen. Soweit ist man beim SV Waldhof noch nicht.

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 18 Februar 2021

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