Montag, 30. November 2020

"Irgendwann diese Rechnung begleichen" ++ SV Waldhof gastiert beim FSV Zwickau

erstellt am Freitag, 20 November 2020
SV Waldhof Mannheim vs. FC Ingolstadt - Kopfballduell zwischen den beiden Innenverteidigern Jesper Verlaat (SV Waldhof Mannheim, #4) und Björn Paulsen (FC Ingolstadt, #4). SV Waldhof Mannheim vs. FC Ingolstadt - Kopfballduell zwischen den beiden Innenverteidigern Jesper Verlaat (SV Waldhof Mannheim, #4) und Björn Paulsen (FC Ingolstadt, #4). Bild: Alfio Marino

sport-kurier. Weiter auf der Leiter nach oben steigen will der SV Waldhof, der am Samstag um 14 Uhr beim FSV Zwickau gastiert.

Es spielt der Tabellenzehnte beim Fünfzehnten. Im ersten gemeinsamen Drittligajahr des FSV Zwickau und dem SV Waldhof waren Tore dieser beiden Teams Mangelware.

Mit einem 1:0-Erfolg sicherte sich Waldhof vor einem Jahr drei Punkte bei den Westsachsen. Im Rückspiel, in dem es für die Mannheimer um nicht mehr allzu viel ging, rettete sich der FSV am letzten Spieltag mit einem 0:0 vor dem Abstieg, weil Konkurrent Chemnitzer FC in seinem Parallelspiel zwei Tore zu wenig erzielte. Trainer in Chemnitz war seinerzeit Patrick Glöckner. Der Waldhof-Coach wäre also vermutlich heute immer noch in Chemnitz, wenn es damals andersherum gelaufen wäre. Glöckner nahm es damals, so traurig es auch war, sportlich, fände es aber auch schön, diese offene Rechnung "noch irgendwann begleichen zu können."

Der FSV Zwickau hält sich nach drei Niederlagen in Serie schon wieder in der unmittelbaren Nähe der Abstiegsränge auf. Genau dies wollte man in dieser Saison eigentlich verhindern. Schuld ist die neue Heimschwäche des FSV. Einem Sieg im ersten Spiel gegen Unterhaching folgten vier Pleiten im eigenen Stadion. Auswärts dagegen holte der FSV in Halle und Dresden die volle Punktausbeute.

Nach dem Auswärtsspiel vor einer Woche bei Wehen Wiesbaden, welches mit 1:3 verloren wurde, gab es intern viel Unruhe. "Die haben da mal alles auf den Prüfstand gestellt, wie man so hörte", ist Glöckner die schlechte Stimmung bei den "Schwänen" nicht verborgen geblieben. "Man kann von einem kampfbetonten Spiel ausgehen, da wird ein einhundertprozentiger Einsatzwille von uns im Vordergrund stehen", glaubt er, dass die angeschlagenen Zwickauer alles daran setzen werden, aus der Negativspirale herauszukommen.

Beim SVW war die Stimmung in den letzten Tagen ungleich besser. Durch zwei Siege gegen Magdeburg und Ingolstadt kann man mit viel Selbstvertrauen auflaufen. Gerade recht kam dem Coach dabei auch, dass lange verletzte Spieler wie Jesper Verlaat und Marcel Seegert auf einem guten Weg zur Bestform sind. Allgemeiner formuliert es Glöckner: "Jeder Spieler ist in seiner Entwicklung einen Schritt nach vorne gegangen. Ich glaube an meine Mannschaft", stärkt er den "Buwe" den Rücken.

Personell wird der Coach auf den vermutlich identischen Kader der Vorwoche zurückgreifen. Es fehlen demnach die weiterhin nicht einsatzfähigen Marco Schuster, Onur Ünlücifci und Jan Hendrik Marx, sowie Neuzugang Manni Osei Kwadwo wegen Trainingsrückstand.

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 20 November 2020

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