Mittwoch, 08. Juli 2020

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"Unsere letzte Chance" ++ Der SV Waldhof will bei Eintracht Braunschweig bestehen

erstellt am Dienstag, 30 Juni 2020
Jan-Hendrik Marx klärt gegen Martin Kobylanski (Szene aus dem Hinspiel) Jan-Hendrik Marx klärt gegen Martin Kobylanski (Szene aus dem Hinspiel) Bild: Alfio Marino

sport-kurier. Am vorletzten Spieltag der 3. Liga muss der SV Waldhof bei Eintracht Braunschweig antreten, Anpfiff im Stadion an der Hamburger Straße ist um 19 Uhr.

"In Braunschweig erwartet uns ein sehr, sehr hartes Spiel. Für uns geht es um richtig viel, denn es ist unsere letzte Chance, um vielleicht noch mal oben anzugreifen. Wir wollen auf jeden Fall alles raushauen und alles geben in unserem letzten Auswärtsspiel", verspricht Marco Schuster.

Für ihn selbst ist es die zehnte Partie innerhalb von 32 Tagen und trotz seiner "Vollbeschäftigung" war er es, der dem SVW gegen Preußen Münster fast den Sieg beschert hätte. Wäre sein Distanzschuss nicht an die Latte, sondern ins Tor gegangen, dann hätte Waldhof noch wesentlich aussichtsreicher im Rennen um den Aufstieg gelegen, zumal der kommende Gegner Braunschweig dann nicht sechs, sondern nur drei Punkte besser dagestanden hätte.

So aber muss wirklich alles für den SVW und alles gegen die Konkurrenz laufen, damit es der SVW noch schafft, aufzusteigen. Das letzte Bundesligawochenende hat aber gezeigt, was im Fußball alles möglich ist und deshalb wird Waldhof gut beraten sein, wie von Schuster angekündigt, nochmal alles in die Waagschale zu werfen. Trainer Bernhard Trares wird nach seinem Innenraumverbot vom letzten Samstag sein Team wieder von der Seitenlinie coachen.

Bis zum letzten Wochenende lief der Re-Start für Waldhofs Gegner Eintracht Braunschweig wie geschmiert, ohne Niederlage stürmten die Löwen auf einen direkten Aufstiegsplatz. In Zwickau aber gingen die Niedersachsen in der 90. Minute in Führung und verloren durch zwei Gegentreffer in der Nachspielzeit noch mit 2:3. Vielleicht kann der SVW ein angekratztes Nervenkostüm der Eintracht nutzen.

Hinten die Null zu halten wird dabei eine echte Herausforderung, denn mit Martin Kobylanski hat der Gegner einen echten Knipser in seinen Reihen, der derzeit aus allen Lagen trifft und schon 16 Saisontore zu verzeichnen hat.

 

 

Letzte Änderung am Dienstag, 30 Juni 2020

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