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Am Samstag mit Kevin Conrad? ++ Personell gebeutelter SV Waldhof empfängt Viktoria Köln

erstellt am Donnerstag, 04 Juni 2020
Bei Kevin Conrad, hier am Boden liegend, ist der Einsatz für Samstag noch fraglich Bei Kevin Conrad, hier am Boden liegend, ist der Einsatz für Samstag noch fraglich Bild: Alfio Marino

sport-kurier. Jetzt gilt es für den SV Waldhof.

Weil der Abstieg mit nun 47 Punkten endgültig kein Thema mehr ist, kann sich der SVW voll und ganz auf die Tabellenspitze und den Kampf um den Aufstieg konzentrieren.

Nachdem man gegen Uerdingen durch die Heimniederlage den direkten Aufstiegsplatz abgeben musste, holten sich die "Buwe" den zweiten Platz am Dienstag in Rostock wieder zurück und haben es weiterhin selbst in der Hand, den direkten Durchmarsch zu schaffen.

Personell hat sich die Lage gegenüber der Rostock-Partie aber noch nicht großartig entspannt. Lediglich Kevin Conrad könnte wieder in das Aufgebot rücken. "Wir werden es vorher antesten, ob es bei ihm am Samstag schon wieder geht. Es war wohl eine Überbelastung. Spätestens gegen Halle rechne ich aber wieder mit ihm", meinte Trainer Bernhard Trares zu dieser Personalie.

Für Marcel Seegert wird es definitiv noch nicht reichen, er soll in der nächsten Woche wieder in das Mannschaftstraining zurückkehren. Keine guten Neuigkeiten hatte Trares auch bezüglich von Max Christiansen. "Er hat sich den Virus eingefangen", bestätigte Trares die erste Diagnose Pfeiffersches Drüsenfieber. Abschreiben für die Restsaison will er seinen Leistungsträger aber noch nicht endgültig. "Das kann länger dauern oder er kann auch schnell regenerieren. Die Blutwerte werden dies zeigen. Für die nächsten drei Spiele plane ich aber nicht mit ihm."

In Rostock ging der Trares-Plan auch ohne Christiansen voll auf. "Wir haben so gut wie keine Chance zugelassen und den Gegner müde gespielt. Hintenraus hatten wir den Gegner gut im Griff und hätten schon vor dem Elfmetertor von Arianit Ferati durch Mounir Bouziane die Führung erzielen können. Da hat man schon gesehen, dass wir näher am Sieg waren."

Im Hinspiel bei Viktoria Köln waren die Blauschwarzen auch nahe an einem Sieg. Zwar gab man eine 2:0-Führung aus der Hand, doch kurz vor dem Ende hatte Ferati, der allein auf das Kölner Tor stürmte, die Monsterchance zum 3:2-Sieg und vergab.

Der Super-Sturm der Kölner mit Albert Bunjaku (17 Saisontore) und Mike Wunderlich (13 Tore) hätte sich diese Gelegenheit wohl nicht entgehen lassen. Deren Kreise gelte es am Samstag entscheidend einzuengen, um die Punkte in Mannheim zu behalten, fordert Trares. "Hinten muss die Null stehen, dann haben wir eine gute Siegchance, wenn wir die eigenen Möglichkeiten nutzen", glaubt der Coach, der auch weiterhin auf seinen Goalgetter Valmir Sulejmani verzichten muss. 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 04 Juni 2020

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