Montag, 19. August 2019

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SV Waldhof im DFB Pokal gegen Eintracht Frankfurt ++ "Trares: "Man hat es letztes Jahr gesehen, vieles ist möglich."

erstellt am Samstag, 10 August 2019
Der SVW setzt im Spiel gegen die Eintracht auf die Unterstützung der Fans. Der SVW setzt im Spiel gegen die Eintracht auf die Unterstützung der Fans. Bild: Alfio Marino

"Für solche Spiele wird man geboren.

Es ist schon ein besonderes Spiel, das merkt man in den Tagen und Wochen zuvor", fiebert nicht nur Benjamin Sachs, Co-Trainer des SV Waldhof dem Pokalfight gegen Eintracht Frankfurt am Sonntag entgegen.

Nach 16 Jahren endlich mal wieder im DFB-Pokal dabei zu sein und dann ein Traumlos zu erwischen, begeistert Sachs. Der 38-jährige hat reichlich Frankfurter Blut in den Adern. Vor seinem Engagement bei Waldhof war er für verschiedene Clubs in Frankfurt (FSV, Rot-Weiss und SV Zelsheim) als Trainer oder Co-Trainer beschäftigt. Bei der Eintracht coachte er vor vielen Jahren schon Jugendmannschaften.

"Die Rollen sind klar verteilt. Aber es ist Pokal. Wir wollen versuchen, sie zum Nachdenken zu bringen", ist für Sachs eine Pokalsensation nicht völlig ausgeschlossen. Wie immer wird er akribisch mit Videoanalysen das Team auf den Gegner vorbereiten. Seine Detailtreue veranlasste seinen Chef Bernhard Trares schon zu der Aussage: "Mehr Videoanalyse als bei uns geht fast nicht."

Waldhof kann sich vor ausverkauftem Haus auf ein Starensemble einrichten. Martin Hinteregger, von Augsburg verpflichtet, stand schon am Donnerstag gegen Vaduz beim Euro League-Spiel auf dem Feld, Nationaltorwart Kevin Trapp wird nach seiner Verpflichtung unter der Woche sehr wahrscheinlich gegen Waldhof sein erstes Spiel der Saison machen. Ein Star ist auch der Referee. Das WM-Gespann Felix Brych mit Stefan Lupp und Mark Borsch wird die Partie leiten.

Sportlich sind die Karten klar verteilt, aber Trares erinnert an die Tatsache, dass im Fußball alles möglich ist. "Man hat letztes Jahr gesehen, dass vieles möglich ist", erinnert er an das Erstrundenaus der Hessen beim SSV Ulm. "Sie sind in der ersten Runde rausgeflogen, das hat man noch im Hinterkopf. Das will man sich nicht noch einmal geben. Jede Chance, die wir kreieren, wirkt beim Gegner deshalb doppelt oder dreifach. Wir werden das Spiel deshalb mit voller Energie angehen", verspricht der Coach.

Bis auf Mohamed Gouaida und die schon länger verletzten Spieler Jan Just, Mounir Bouziane, Jesse Weißenfels und Raffael Korte hat Trares den bekannten Kader zur Verfügung.

Die Gesamtbilanz dieser Paarung sieht die Hessen in Front. In 24 Begegnungen gehen elf Siege auf das Konto der Eintracht, fünf Mal war Waldhof erfolgreich. Jede dritte Begegnung endete unentschieden. Dies wird im Pokal nicht möglich sein.

 

 

Letzte Änderung am Samstag, 10 August 2019

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