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Der SV Waldhof erwartet Saarbrücken zum Spitzentanz ++ Über 10.000 Ticktes verkauft

erstellt am Donnerstag, 07 März 2019
Der SV Waldhof erwartet Saarbrücken zum Spitzentanz ++ Über 10.000 Ticktes verkauft Bild: AS Sportfotos

sport-kurier. Wieviele werde es denn nun?

Das ist die Frage wenn es um die Zuschauerzahl geht, die am Samstag um 14 Uhr im Carl-Benz-Stadion erwartet werden, wenn im Gipfeltreffen der Regionalliga Südwest der SV Waldhof seinen härtesten Verfolger 1.FC Saarbrücken empfängt.

Das Spiel elektrisiert die Fans, über 10 000 Tickets waren am Donnerstagmorgen schon verkauft, obwohl das Spiel sogar live im Fernsehen bei Südwest 3 gezeigt wird. Für einen neuen Rekord bei Regionalligaspielen im eigenen Stadion fehlen noch ein paar Zuschauer, aber der Vorverkauf läuft ja noch. Die SVW-Geschäftsstelle hat am Freitag ausnahmsweise bis um 17 Uhr geöffnet. Wegen der Baustellen in Neuostheim wird am Samstag eine frühzeitige Anreise empfohlen, die Stadiontore öffnen bereits um 12 Uhr. Die Luft wird also brennen am Samstag im Carl-Benz-Stadion.

"Von uns freut sich jeder auf das Spiel. Vor so einer großen Kulisse spielt man nicht so oft", kann SVW-Rechtsverteidiger Marco Meyerhöfer den Anpfiff kaum noch erwarten. Für ihn ist es gegen seinen Ex-Club natürlich kein Spiel wie jedes andere. "Ich kenne aber nur noch fünf oder sechs Spieler aus dem jetzigen Kader, die Verbindungen sind nicht mehr so da", betont er.

Den FCS stuft Trainer Bernhard Trares als spielstarke und erfahrene Truppe ein. "Sie sind bislang sehr seriös durch die Saison gegangen, am Anfang hatten sie ein paar Probleme aber mittlerweile sind sie sehr stabil", ist dem Coach die gute Serie, mit der die Saarländer anreisen, nicht entgangen.

Seit fünf Spielen und damit in allen Rückrundenspielen haben die Saarbrücker keinen Punkt abgegeben. Waldhof seinerseits hat vier Siege und ein Unentschieden im gleichen Zeitraum ergattert. Gegenüber dem gleichen Zeitraum der Vorrunde hat sich der SVW damit sogar um einen Punkt verbessert. "Im Hinspiel haben wir sie überraschen können", erinnert sich Waldhofs Angreifer Valmir Sulejmani gerne an die Begegnung in der Vorrunde, welches der SVW durch seinen Doppelpack mit 2:0 gewann.

"Das gibt uns Sicherheit und ein gutes Gefühl", sieht Trares deshalb auch einen kleinen Vorteil für seine Elf, zumal die große Kulisse seine "Buben" noch zusätzlich motivieren dürfte. Er weist aber auch darauf hin, dass man ohne Ablenkung "kühl und klar" ins Match gehen müsse. Eine Vorentscheidung um die Meisterschaft sieht Trares auch dann nicht, wenn der SVW das Rückspiel ebenfalls gewinnt und bei dann noch elf ausstehenden Spielen acht Zähler Vorspung hat.

Der FCS scheint nach den Entwicklungen etwas nervöser an das Spiel heranzugehen als die Mannheimer. So gab es die ein oder andere Stichelei aus dem Saarland. Mario Müller, ein gebürtiger Mannheimer und Stiefsohn von KSC-Trainer Alois Schwartz äußerte sich leicht abfällig über die Waldhof-Fans. Vielleicht spielt auch etwas Frust mit, weil Marios Bruder und ehemaliger SVW-Spieler Nico Müller damals nicht ganz im Frieden beim SVW ging. Von Trainer Kenan Kocak wurde er seinerzeit aussortiert.

"Wir wollen zumindest nicht verlieren. Mit einem Unentschieden wäre bei weiterhin fünf Punkten Rückstand noch alles möglich", sagt FC-Coach Dirk Lottner, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Beim SVW ist der Einsatz von Jannik Sommer noch fraglich, der unter der Woche leichtes Fieber hatte. Dagegen kann Raffael Korte nach seiner Zwangspause in Freiburg jetzt wieder mitwirken. Auch Dorian Diring ist wieder ein Kandidat für die Startaufstellung.

In der Offensive sind beide Vereine gut bestückt. Sebastian Jacob ist mit elf Saisontoren derzeit besonders treffsicher bei den Saarländern. In der Torschützenliste der Regionalliga reiht er sich zwischen den besten beiden Waldhof-Schützen Sulejmani (15) und Timo Kern (9) ein.

Anpfiff ist am Samstag um 14 Uhr. Geleitet wird die Begegnung von Schiedsrichter Timo Wlodarczak aus Bebra.

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 07 März 2019

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