Donnerstag, 11. August 2022

Aufstiegsfrage: Uneinigkeit in den drei südwestdeutschen Oberligen

erstellt am Donnerstag, 15 April 2021

In der 1. Bundesliga bis hinunter zur viertklassigen Regionalliga ist der Auf- und Abstieg klar geregelt.

Zumindest in den Profiligen darf ja auch während Corona weiter Fußball gespielt werden. Anders sieht es im Amateurbereich aus. Schnittstelle zum Profifußball sind die Oberligen. Weil in der Oberliga Baden-Württemberg weit weniger als die Hälfte der Spiele ausgetragen wurden, gilt bei Saisonabbruch eigentlich die Festlegung, dass die Saison annulliert wird und ohne Auf- und Absteiger endet.

In die Regionalliga Südwest steigt aber nicht nur der Meister aus Baden-Württemberg direkt auf, sondern auch die Meister der Oberligen aus Hessen und Rheinland-Pfalz/Saar. In letzteren beiden Gruppen hat man sich festgelegt, dass man den Meister nach dem derzeitigen Tabellenstand aufsteigen und die Tabellenzweiten in die Aufstiegsspiele entsenden möchte. Damit kam die Spielkommission aus Baden-Württemberg in Zugzwang.

Eine Abstimmung unter den 21 Oberligavereinen führte nun zum überraschenden Ergebnis, dass sich elf Vereine dagegen ausgesprochen haben, dies in Baden-Württemberg genauso zu handhaben. Leidtragender Verein wäre in Baden-Württemberg der SGV Freiberg. Die Freiberger führen in der Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung vor den Stuttgarter Kickers. Ob die beiden Vereine bei einem Saisonabbruch dennoch trotz des anders ausgefallenen Abstimmungsergebnisses für die Regionalliga gemeldet werden, muss jetzt die Spielkommission entscheiden.

 

 

Oberliga Baden-Württemberg