Sonntag, 22. September 2019

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Paukenschlag beim Fußball-Landesligisten TSG Eintracht Plankstadt

erstellt am Dienstag, 30 Januar 2018
Rechts Trainer Frank Engelhardt, links Co-Trainer Björn Weber. Rechts Trainer Frank Engelhardt, links Co-Trainer Björn Weber. Bild: Lothar Fischer

Trainer und Co-Trainer hören am Saisonende auf

sport-kurier. Trainer Frank Engelhardt gab zum Trainingsauftakt für die Rückrunde vor versammelter Mannschaft bekannt, dass er in der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung steht. Mit ihm geht auch sein Co-Trainer Björn Weber sowie Torwarttrainer Axel Hoffmann von Bord.

"Ich wollte meinen Entschluss, rechtzeitig bekannt geben, damit der Verein und auch die Spieler Planungssicherheit für die kommende Runde haben", erklärt Engelhardt und fügt hinzu, dass ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen ist.

"Wer mich kennt, weiß, dass ich den Job als Trainer, hier bei meinem Heimatverein gerne ausgeführt habe. Die vier Jahre waren fordernd und nicht immer leicht. Ich habe mit meinem Team, den Umbau vollzogen, die Mannschaft ist
intakt und nun kann mein Nachfolger die sportliche Entwicklung weiter fortführen," meint Engelhardt, der aber auch nicht verheimlichen wollte, dass ihm der Hickhack mit der neuen Sportplatzplanung in Plankstadt nicht unberührt ließ und in seinem Entschluss bestärkte, sich eine Auszeit zunehmen.

"Stand jetzt werde ich mir eine Pause vom Fußball nehmen", lässt Engelhardt wissen, schließt aber nicht aus, dass wenn ihm ein interessantes Angebot als Trainer ins Haus flattern sollte, er die Offerte genauestens prüfen würde. Engelhardt, der vor vier Jahren die TSG Eintracht nach dem Abstieg in die Kreisliga übernommen hat, im ersten Jahr den vierten Platz belegte und ein Jahr später die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga schaffte, möchte seinen bisher erfolgreichen Weg bei der TSG Eintracht zu einem guten Abschluss zu bringen.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Bild: lofi

"Mit dem derzeit elften Tabellenplatz können wir zufrieden sein. Doch wir dürfen uns auch nicht blenden lassen, denn schaut man sich unsere Punktausbeute näher an, dann stellt man fest, dass wir uns nie von den letzten drei Plätzen entscheidend absetzen konnten", weiß der TSG Eintracht Coach, dass noch eine Menge Arbeit vor ihm liegt, bescheinigt aber seinen Spielern, dass sie im letzten Halbjahr eine positive Entwicklung genommen haben und es jedem Gegner schwer machten zu punkten.

"In der Vorbereitungszeit gilt es schnell den läuferischen Aspekt wieder auf ein Level zu bekommen, damit wir weiter an den mannschaftstaktischen Dingen arbeiten können. Dass das zweite Jahr in der Landsliga nicht leicht werden wird, wussten wir. Dementsprechend werden wir in aller Ruhe, ohne die Nerven zu verlieren, die restlichen Spiele angehen", geht Engelhardt äußerlich gelassen seinem Ziel dem Ligaverbleib entgegen.

Mit Andreas Rist, der studienbedingt in Amerika weilte und zuletzt bei der Spvgg 06 Ketsch kickte, hat die TSG Eintracht in der Winterpause einen erfahrenen Abwehrspieler an Land gezogen. Weniger gut ist die Kunde, dass mit Waldemar Anschütz - bei dem ein Knorpelschaden im Knie diagnostiziert wurde - ein Aktivposten im Angriff auf unbestimmte Zeit ausfällt. Torwart Levin Progl, soll nach seiner langen Verletzungspause in der Vorbereitungsphase behutsam aufgebaut werden.

Vorbereitungsspiele: Samstag 3. Februar 14 Uhr gegen VfR Kronau (H), Mittwoch 07. Februar 19.15 Uhr gegen Spvgg Baiertal (H) Samstag, 10. Februar 14 Uhr gegen SpVgg Wallstadt (A) Mittwoch, 14. Februar 19.30 Uhr gegen DJK/FC Ziegelhausen/Peterstal (H), Samstag. 17.Februar 14 Uhr gegen SG HD-Kirchheim (A) Sonntag, 25. Februar 14 Uhr gegen Spvgg Mauer (H).

(lofi)

Letzte Änderung am Dienstag, 30 Januar 2018

Landesliga Rhein-Neckar