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"Ketsch steht für seriöse Arbeit" - Giuliano Tondo übernimmt den Landesligisten im Sommer

erstellt am Montag, 23 März 2020
Giuliano Tondo ist in der neuen Saison Cheftrainer beim Landesligisten Spvgg. 06 Ketsch. Giuliano Tondo ist in der neuen Saison Cheftrainer beim Landesligisten Spvgg. 06 Ketsch. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Vor rund 2 Wochen verkündete Frank Eissler offiziell, dass er die Spvgg 06 Ketsch am Saisonende verlassen wird, weil er sich wieder mehr seinem Privatleben widmen will.

Fortan lief die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren - und die ist mittlerweile beendet: Giuliano Tondo, der momentan noch als Trainer beim VfR Mannheim 2 aktiv ist, übernimmt ab dem Sommer das Traineramt beim Landesligisten.

"Ja, es stimmt. Ich habe in Ketsch unterschrieben. Seit klar war, dass Frank Eissler zum Saisonende aufhören wird, haben wir sehr gute Gespräche geführt."

Tondo, der vor 2 Jahren auch die SG Hemsbach als Trainer von der Mannheimer Kreisliga in die Landesliga geführt hatte, freut sich bereits auf die neue Aufgabe: "Ketsch steht für seriöse Arbeit. Gefühlt hatten sie in den letzten 30 Jahren 3 Trainer und waren in den direkten Duellen immer eine starke Mannschaft, die attraktiven Fußball gespielt hat."

Auch Tondo kann sich vorstellen dort langfristig anzuheuern. Zunächst hat man sich jedoch auf eine Vereinbarung für eine Saison geeinigt. Konkrete Ziele für die neue Saison hat man sich bislang keine gesetzt. "Das lässt die aktuelle Situation mit der Coronakrise auch nicht zu. Man muss abwarten, was passiert", betont Tondo.

Klar ist jedenfalls, dass der Neue vom jetzigen Kader überzeugt ist. "Ich spreche mit den Jungs momentan schon, wir lernen uns kennen. Natürlich alles am Telefon und wir wollen versuchen, so viele Spieler wie möglich zu halten."

Bezüglich der Kadergröße peilt Tondo 20 Feldspieler und 2 Torhüter an. "Falls wir das mit dem momentanen Kader nicht hinbekommen, habe ich natürlich eine Wunschliste", erklärt Tondo. Dass die derzeitige Saison noch zu Ende gespielt werden kann, glaubt er nicht. "Ich kann natürlich auch nicht in die Zukunft schauen, aber momentan erscheint mir das nicht sehr realistisch zu sein. Jetzt hat der Fußball ohnehin nur die Priorität 2."

 

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