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"Das wird eine ganz spannende Runde geben" - Der SV 98 Schwetzingen hat unter Trainer Kevin Knödler die Vorbereitung aufgenommen

erstellt am Mittwoch, 10 Juli 2019
Kevin Knödler will mit seinem Team in der Landesliga vorne mitmischen. Kevin Knödler will mit seinem Team in der Landesliga vorne mitmischen. Bild: Berno Nix

sport-kurier. An die letzte Saison erinnert man sich beim SV 98 Schwetzingen nicht so gerne zurück.

Denn trotz teilweise starker Leistungen in der Rückrunde der Verbandsliga, reichte es für die Spargelstädter am Ende nicht zum Klassenerhalt.

Schwetzingen musste als Viertletzter den bitteren Gang in die Landesliga Rhein-Neckar antreten. Viele erwarten nun vor allem eins vom Traditionsverein - und zwar den direkten Wiederaufstieg. Gegen den hätte natürlich auch Kevin Knödler, der seit Mitte November 2018 in Schwetzingen als Trainer arbeitet, nichts einzuwenden. Doch der Ex-Keeper, der einst unter anderem bei 1899 Hoffenheim und beim SV Waldhof Mannheim zwischen den Pfosten stand, weiß nur zu gut, dass da kein Selbstläufer auf ihn und seine Mannschaft wartet.

"Für uns geht es darum, das wir unter die ersten 4 Mannschaften kommen. Man muss nur mal sehen, wie sich da so mancher Gegner im Sommer verstärkt hat. Dann erkennt man, dass man sehr viel investieren muss, um am Ende vielleicht auf dem Thron zu stehen."

Der Kader des SVS umfasst derzeit 21 Feldspieler und 2 Torhüter. Die Planungen sind damit aber nicht zwangsläufig komplett abgeschlossen. "Wir sind weitestgehend komplett, aber falls sich doch noch etwas ergeben würde, kann es auch nochmals zu Veränderungen kommen", betont Knödler. Die Vorbereitung begann in Schwetzingen bereits in der letzten Woche. Und wie bei anderen Vereinen auch fehlen immer wieder mal Spieler, weil sie sich im Urlaub befinden.

Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg gibt es laut Knödler ein paar. "Brühl, Mühlhausen, Ketsch, das eine ganz unberechenbare Truppe stellt, und die SG Kirchheim", muss man im Auge behalten. "Das wird eine ganz spannende Runde werden." Auch St. Ilgen, das als Aufsteiger dazu kommt, müsse man aus seiner Sicht auf dem Schirm haben. "Dort wird ganz ruhig und sehr gut gearbeitet. In dieser Mannschaft sehe ich ein großes Potential", erklärt Knödler.

Bezüglich der eigenen Spielphilosophie will sich der Coach noch nicht komplett festlegen. Die taktische Ausrichtung wird vielmehr oft auch vom jeweiligen Gegner abhängen. Die Kontrahenten sollen deswegen teilweise speziell beobachtet werden. Im letzten Jahr war das noch anders. "Das hing damit zusammen, dass wir gegen die Mannschaften in der Verbandsliga meist wussten, was auf uns zukommt. In der Landesliga ist jetzt hingegen vieles Neuland für uns", so Knödler. Klar ist aber, dass man erfrischenden Offensivfußball zeigen möchte.

Um diese Vorgabe auch möglichst schnell umsetzen zu können, wurden für diese Woche bereits 2 Testspiele vereinbart. Am Freitag trifft Schwetzingen auf Weisenheim, das in der A-Klasse in der Pfalz spielt, und am Sonntag auf die U23 des SV Sandhausen. Weitere Testkicks wurden noch nicht ausgemacht, da bereits in der Woche darauf die erste Pokalrunde ansteht. Schwetzingen spielt gegen Enosis Mannheim und könnte bei einem Sieg in der 2. Runde wenig später bereits auf den Liga Konkurrenten DJK/ASV Eppelheim treffen.

Kader:

Tor: Dennis Hofmann, Jonas Kurz;
Abwehr: Liron Bunyaku (VfL Kurpfalz Neckarau 2), Matteo Dorn, Immanuel Gregg, Linus Held (Kurpfalz Neckarau), Dominique Logan (FV Elsenz/Spielender Co-Trainer), Nico Michelberger, Malek Örum;
Mittelfeld: Alexander Dirks, Marius Kamuff, Yunus Kavak, Laurant Mahmuti (eigene Jugend), Dominik Mrosek, Nicolai Neugebauer (SC Olympia Kirrlach), Muhammed Ali Sahin (Jan Zeiskam), Mikail Terzi (ASV Fußgönheim), Fabian Wild;
Angriff: Burak Cavdaro, Gilles-Florian Djahini, Lorenz Held (Kurpfalz Neckarau), Benjamin Helms, Giuseppe Iacono.

 

 

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