Samstag, 24. August 2019

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"Zu einer Einheit zusammengewachsen" - Der VfL Neckarau wartet auf den Relegationsgegner

erstellt am Donnerstag, 30 Mai 2019
Links Trainer Richard Weber, rechts Trainer Feytuallah Genc. Man fiebert in Neckarau den Aufstiegsspielen entgegen. Links Trainer Richard Weber, rechts Trainer Feytuallah Genc. Man fiebert in Neckarau den Aufstiegsspielen entgegen. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Ein großer Erfolg ist es schon jetzt, doch die Landesliga-Fußballer des VfL Kurpfalz Neckarau würden gerne noch einen oben drauf setzen.

Als bereits feststehender Vizemeister ist man für die Relegationsrunde zur Verbandsliga Baden qualifiziert. Wer der erste Gegner am 8. Juni um 17 Uhr sein wird, ist noch unklar, doch eines scheint klar zu sein: Nach dieser starken Saison wird der VfL so oder so nicht chancenlos sein. Dementsprechend groß ist die Vorfreude auch bei Feytullah Genc aus dem Trainerteam der Mannheimer.

Hallo Herr Genc, die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Verbandsliga ist ein Riesen-Erfolg, oder?

Ja, in der Tat ist das ein sensationelles Ergebnis. Und für die Jungs natürlich ein tolles Erlebnis.

In den letzten Jahren lief es nicht ganz so gut für Neckarau, man spielte gar gegen den Abstieg. Was macht die Mannschaft so stark in dieser Saison?

Die Mannschaft und auch das Team um die Mannschaft herum. Die Mannschaft ist zu einer Einheit gewachsen. Vor allem nach dem Trainingslager haben die Jungs nochmals ein echten Schub nach vorne gemacht. Sie können die Ausfälle mittlerweile deutlich besser kompensieren und reagieren überraschend flexibel auf Änderungen. Auch wir im Trainerteam können so unsere Stärken von draußen besser einbringen.

Dass es so gut läuft, war aber nicht zu erwarten.

Nein, das war es sicherlich nicht. Das sah in der Sommer Vorbereitung und in den ersten Spielen wirklich noch ganz anders aus. Jedoch hat die Mannschaft sich wirklich weiter entwickelt. Vor allem in Sachen Bequemlichkeit und Einstellung mussten wir sie noch in die richtigen Bahnen lenken.

Der erste Gegner in der Relegation steht noch nicht fest.

Da ist wirklich noch nichts klar. Aktuell wäre es der TuS Bilfingen, der in der Verbandsliga auf dem 14. Platz steht und somit auf dem Relegationsrang. Allerdings könnte auch der TSV Wieblingen noch auf diesen Platz abrutschen.

Leichte Gegner gibt es aber so oder so nicht, oder?

Nein, das auf gar keinen Fall. Da gehe ich sogar noch weiter, dass es dieses Jahr noch schwerer ist. Denn zum einen spielt man dieses Jahr gegen den Fünftletzten, das sind nochmal andere Kaliber als die Verbandsligisten Heidelsheim oder Lauda. Zum anderen kommen in der Landesliga Odenwald zudem mit Neckarelz und Gommersdorf zwei Verbandsliga Absteiger als Relegations Teilnehmer in Frage.

Die Kaderplanung für die nächste Saison ist momentan sicher schwer möglich, weil man noch nicht weiß, in welcher Liga man spielen wird. Oder steht der Kader schon?

Die Kaderplanung geht weiter voran. Sie ist auch ligaunabhängig. Zum einen wird uns nach aktuellem Stand kein Kaderspieler verlassen und zum anderen halten wir immer die Augen und Ohren offen im Rahmen unserer Möglichkeiten. Wir werden auf jeden Fall noch den einen oder anderen Neuzugang bekommen.

 

 

 

 

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