Freitag, 23. August 2019

Keine Artikel in diesem Warenkorb

Vieles kann, nichts muss – Der VfL Neckarau kann sich noch sein Ticket für die Verbandsliga Relegation sichern

erstellt am Mittwoch, 15 Mai 2019
Der Sportliche Leiter Lacky Paschaloglou beantwortete die Fragen des sport-kurier. Der Sportliche Leiter Lacky Paschaloglou beantwortete die Fragen des sport-kurier. Bild: Berno Nix

sport-kurier. In der Landesliga Rhein-Neckar ist ein spannender Endspurt garantiert.

Im Tabellenkeller und an der Spitze stehen noch wichtige Entscheidungen an. Daran, dass der SV Waldhof Mannheim 2 als Meister durchs Ziel geht, besteht kaum ein Zweifel.

Die Kicker vom Alsenweg haben 3 Spieltage vor Saisonende 8 Punkte Vorsprung auf den 1. FC Mühlhausen und den VfL Neckarau, die beide mit 44 Punkten auf Kurs Relegation liegen. Momentan trennen beide nur 8 Tore, die Mühlhausen besser dasteht.

Der Sportkurier sprach mit Lacky Paschaloglou, der in Neckarau als sportlicher Leiter im Amt ist, über den unerwarteten Höhenflug seiner Elf.

Hallo Herr Paschaloglou, bislang spielt der VfL eine bärenstarke Runde, oder?

Das kann man so sagen. Nachdem wir die letzten 1,2 Jahre hinter unseren eigenen Erwartungen zurückgeblieben sind, hatten wir vor der Saison Gespräche geführt, Dinge angesprochen und sie verändert. Dass es nun so gut läuft, hätten wir selbst nicht gedacht. Aber wir sind mit der Zeit immer stabiler geworden. Und wenn es mal läuft, läuft es eben oft immer besser. Ich habe aber immer damit gerechnet, dass es auch mal wieder in die andere Richtung gehen kann, aber bislang ist das nicht passiert. Auch weil die Mannschaft an die Aufgaben stets sehr diszipliniert herangeht.

Die Chance auf den 2. Platz und die Relegation ist groß …

Ja, sie ist auf jeden Fall da. Es sind noch 3 Spiele zu spielen. Etwas unnötig war, dass wir kürzlich beim 1:1 in Plankstadt Punkte liegen gelassen haben. Unser Ziel ist es jetzt, dass wir die letzten 3 Spiele gegen Kürnbach, Eppelheim und St. Leon gewinnen. Mühlhausen hatte ja schon vor der Saison das Ziel ganz oben dabei zu sein. Wir haben hingegen keinerlei Druck, demnach haben wir eine ganz andere Situation als Mühlhausen.

Lorenz Held (weiß) ist diese Saison einer der Garanten für den Erfolg. Bild: Berno Nix


Aber wenn man so nah dran ist, würde man in der Endabrechnung sicher auch selbst gerne auf dem 2. Platz landen, oder?

Natürlich, das ist klar. Aber sollte es nicht klappen, geht bei uns nicht die Welt unter. Die Chance ist für uns da und wir würden sie gerne nutzen. Neben uns und Mühlhausen sehe ich aber auch noch Bammental in einer guten Position. Sie liegen zwar 4 Punkte hinter uns, können die aber noch aufholen. Ein Spiel ist schnell mal verloren und in dieser Saisonphase kommen eben auch die Nerven noch dazu. In Bammental haben wir am letzten Spieltag kurz vor Schluss noch den 2:2 Ausgleichstreffer hinnehmen müssen. Dort haben uns aus privaten Gründen drei Leistungsträger gefehlt. Mit ihnen wäre vielleicht noch mehr drin gewesen.

Das Restprogramm Ihrer Mannschaft ist auf den ersten Blick nicht das schwerste …

Das stimmt. Aber gerade gegen Mannschaften wie Kürnbach, die noch gegen den Abstieg kämpfen, ist es nie leicht am Ende einer Saison, diese Mannschaften zerreißen sich. Hingegen tut man sich gegen Teams für die es um nichts mehr geht, oft leichter. Wir gehen aber selbstbewusst an die Aufgaben heran. Gerade unser 2:1 gegen die Reserve des SV Waldhof hat uns gezeigt, dass wir mit den Topteams der Liga mithalten können.

Laufen parallel auch schon die Planungen für die neue Saison?

Ja, das tun sie. Wir befinden uns da in einer Luxussituation. Denn eigentlich will uns niemand verlassen. Deshalb wird unser Kader nach aktuellem Stand wohl auch so zusammenbleiben. Falls wir in die Relegation kommen und dann vielleicht auch hochgehen sollten, müsste man sich eben nochmals etwas anpassen. Aber wir planen derzeit für die Landesliga. Es würde außerdem ja auch keinen Sinn machen, den zweiten Schritt vor dem ersten zugehen. Mit Furkan Aksoy haben wir bereits einen Spieler von der SG Kirchheim verpflichtet, der über Verbandsligaerfahrung verfügt.

 

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 15 Mai 2019

Landesliga Rhein-Neckar