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Hinrunden-Rückblick Kreisliga Mannheim 2016/2017 ++ Platz 1 bis 8

erstellt am Montag, 19 Dezember 2016
SC RW Rheinau - TSG Luetzelsachsen, Kreisliga, v.l. Rheinaus Anthony Meckel, Luetzelsachsens Moritz Brehmer und Rheinaus Philipp Barancek--Fischer. SC RW Rheinau - TSG Luetzelsachsen, Kreisliga, v.l. Rheinaus Anthony Meckel, Luetzelsachsens Moritz Brehmer und Rheinaus Philipp Barancek--Fischer. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Der sport-kurier bringt auch für die Kreisliga Mannheim einen kleinen Hinrunden-Rückblick.

Wir beginnen mit den Mannschaften, die Platz 1 bis Rang 8 belegen. Wäre heute Saisonende, dann würde der FC Türkspor Mannheim als Meister direkt in die Landesliga Rhein-Neckar aufsteigen. Der Tabellenzweite TSG 62/09 Weinheim II müsste in die Aufstiegsspiele gehen.

Abgestiegen wären sicher der SV Schriesheim, DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen und der VfR Mannheim II.

Aber auch in der Kreisliga gilt: Die Saison ist noch lange nicht vorbei - die Karten werden in der Rückrunde neu gemischt.

 

FC Türkspor Mannheim (1.) 40 Punkte 44:14 Tore

Da fällt einem nicht mehr viel ein - es war eine sensationelle Hinrunde für den FC Türkspor Mannheim (12-4-0). Keine einzige Niederlage musste die Elf von Feytullah Genc einstecken. Einzig vier Remis, gab es neben 12 Siegen zu vermelden. Sie düsen in einem atemberaubenden Tempo durch die Liga und haben mittlerweile stolze 9 Punkte Vorsprung vor dem Zweiten der Liga. Die zweitbeste Offensive (44 Tore) und die beste Defensive (14 Gegentore) der Liga sprechen für sich. Mit Murat Efe (13 Tore) und Oguzhan Yildirim (12 Tore) stehen zwei wahre Knipser im Team der Türken. Der FC Türkspor wird auch nach dem 30. Spieltag in der Tabelle ganz oben stehen.


TSG 62/09 Weinheim (2.) 31 Punkte 46:30 Tore

Die Weinheimer haben einen qualitativ starken Kader. Da spielen einige Akteure, die auch locker ein, zwei Klassen höher spielen könnten. Timo Endres (10 Tore), Kajally Njie (9 Tore) und Yusuf Yarimbiyik (9 Tore) waren in der Hinrunde am treffsichersten - und alle drei haben in der Vergangenheit auch schon im Kader des Verbandsligisten gestanden. Trainer Ralf Dalmus, der seit Saisonbeginn die sportliche Verantwortung für die Zweitvertretung hat, leistet da einen guten Job. Mit 46 Treffern stellen die Bergsträßer den stärksten Angriff der Liga. Auf eigenem Platz ging man nur einmal als Verlierer vom Platz (5-2-1). Die Weinheimer werden bis zum Schluss oben mitspielen.


Spvgg. 06 Ketsch (3.) 30 Punkte 39:22 Tore

Vor der Saison kam Frank Eissler für den langjährigen Coach Joachim Fellhauer. Der Landesligaabsteiger verfügt über einen nominell sehr guten Kader. Die Spielbilanz mit 9-3-4 sieht dennoch nicht gerade souverän aus, auch wenn die Ketscher in der Tabelle oben mitmischen (3.). Der Vorsprung auf Platz 9 beträgt nur sechs Punkte und verdeutlicht die Ausgeglichenheit der Liga. Auf eigenem Platz (5-1-1) unterlag die Spvgg. nur in einer Partie (Neulußheim). Auswärts (4-2-3) gab einer der Topfavoriten auf den Aufstieg, etwas zu viele Punkte ab. Kevin Schlawjinski führt mit 14 Treffern die Torschützenliste der Kreisliga an. Können die Ketscher das vorhandene Potenzial in der Rückrunde abrufen, dann wird der Relegationsplatz (2.) nur über die Eissler-Elf gehen.


TSG 91/09 Lützelsachsen (4.) 30 Punkte 39:23 Tore

Ein Zufall ist die gute Platzierung der Lützelsachsener nicht. Die Mannschaft von Trainer Alexander Knauff tritt sehr homogen auf und zeigt weniger große Leistungsschwankungen, als in der Vergangenheit. Auf eigenem Platz boten die Bergsträßer bärenstarke Leistungen (6-0-1/24:9 Tore) und waren nur schwer zu knacken. Auch die Auswärtsstatistik ist vorzeigbar (3-3-3). Mit Helnathan Scott (8 Tore), Kevin Funder und Mubarik Abdikarim (beide 7 Tore) hat die TSG torgefährliche Akteure in ihren Reihen. In der Rückserie müssen einige Konkurrenten um Platz 2 - in Lützelsachsen antreten. Kann die TSG ihre Heimstärke auch in 2017 bestätigen, dann gehören sie weiterhin zum Kreise der Kandidaten, die um den Relegationsplatz fighten werden.


FK Srbija Mannheim (5.) 30 Punkte 26:27 Tore

Respekt, was der Aufsteiger da bislang abgeliefert hat. Das Team von Trainer Demir Duric war die "Eigentliche" Überraschung der Hinrunde. Nur der FC Türkspor ging mit 12 Siegen öfters vom Platz, als der FK Srbija mit 10 Siegen. Sie spielten immer "Hopp oder Topp", sprich; Sieg oder Niederlage. Mit Remis gaben sich die Serben nicht ab (10-0-6). In die Saison war der Aufsteiger zunächst überragend gestartet (4-0-1). Zwischen dem 6. und 10. Spieltag setzte es jedoch 4 Niederlagen in Serie. War die Luft raus? Nicht wirklich, denn nach dieser Niederlagenserie "funzte" es wieder so richtig (6-0-1). Nur gegen Türkspor Mannheim zog man mit 0:3 Toren den Kürzeren. Luka Stanisic war mit 10 Treffern bester Torschütze. Mit dem FK Srbija wird auch in der Rückrunde zu rechnen sein.

 
1. FC Turanspor Mannheim (6.) 25 Punkte 36:29 Tore

Bis zum 13. Spieltag hatte der 1. FC Turanspor Mannheim erst eine einzige Niederlage kassieren müssen (6-6-1). Verdienter Lohn: Platz 3. Und das mit nur einem Punkt Rückstand auf den Relegationsrang. Beeindruckend war die Heimstärke (5-3-1), aber auch die offensive Spielausrichtung (36 Treffer). Zum Ende der Hinserie folgte ein kleiner Einbruch. Niederlagen gegen Ketsch und Neulußheim, gegen Lützelsachsen reichte es zu Hause nur zu einem 2:2. Mittlerweile beträgt der Rückstand auf den 2. Tabellenplatz schon 6 Punkte. Mit den Aufstiegsplätzen wird der 1. FCT in der Rückrunde allem Anschein nichts mehr zu tun haben.  
   
   
SC Rot-Weiß Rheinau (7.) 25 Punkte 33:32 Tore

Die Rheinauer gingen mit einer mittelmäßigen Spielstatistik (7-4-5) in die Winterpause. Man hatte allgemein eine wesentlich stärkere Mannschaft aus Rheinau erwartet. Der Kader war nominell gut aufgestellt und auch deshalb war Trainer Peter Brandenburger war oft ratlos. "Man kann das nicht erklären. Da liefern wir eine starke Mannschaftsleistung ab und die Woche darauf, ist gerade das Gegenteil der Fall." In den letzten 7 Saisonspielen konnten die Rot-Weißen etwas Boden gutmachen. Nur eine Niederlage setzte es (3-3-1) - und das gegen den Primus der Liga, den FC Türkspor Mannheim. Mit Srbija, Wallstadt, Ketsch und Hemsbach warten gleich in der Rückrunde starke Gegner. Da ist schon eine Serie der Rheinauer erforderlich, wenn man sich mit den anderen noch um den Relegationsplatz streiten möchte.

 
SG/TSV Hemsbach/Sulzbach (8.) 24 Punkte 29:27 Tore

Zur Saison 2016/2017 präsentierten die Bergsträßer einen neuen Trainer und ein nahezu komplett neues Team. Vor allem verjüngt, wurde die Elf von Coach Giuliano Tondo. Bis zum 12. Spieltag (4.) mischte die Fusionself ganz oben mit. Im Saisonendspurt ging den "Jungen Wilden" etwas die Luft aus. Die 1:7 Heimniederlage gegen Ketsch war frustrierend. Es folgten zwei Remis und eine weitere Heimniederlage gegen Lützelsachsen (0:1). Auswärts gehörten die Hemsbacher zu den stärkeren Teams (4-1-1). Auf eigenem Platz lief es hingegen weniger überzeugend (2-3-1). In den ersten vier, fünf Rückrundenspielen warten einige Hochkaräter auf die Tondo-Elf. Da gilt es, sofort gut die Kurve zu bekommen. Mit dem Aufstieg, aber auch mit dem Abstieg, wird Hemsbach-Sulzbach nichts zu tun haben. 

Letzte Änderung am Montag, 19 Dezember 2016

Kreisliga Mannheim