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"Unter die Top 5" - Wallstadts Trainer Michael Wagner freut sich auf die Saison

erstellt am Mittwoch, 28 Juli 2021
Wallstadt-Coach Michael Wagner. Wallstadt-Coach Michael Wagner. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Auch bei der SpVgg Wallstadt laufen die Vorbereitungen auf die neue Kreisligasaison auf Hochtouren.

Die Mannschaft von Trainer Michael Wagner feilt bereits seit längerem an der Form. "Seit die Testpflicht für Spieler weggefallen ist, sind wir schon wieder auf dem Trainingsplatz", betont Wagner. Das sind also schon einige Wochen, bei 100 Prozent ist man laut Wagner aber noch nicht. "Man hat den Jungs angemerkt, dass diese lange Pause nicht spurlos an ihnen vorbeigegangen ist", berichtet Wagner, "aber man muss sagen, dass wir uns mittlerweile von Trainingseinheit zu Trainingseinheit verbessern." Die ersten 3, 4 Wochen standen ohnehin eher unter dem Spaßfaktor, was nach einer solch langen Fußballpause auch wichtig ist.

Auf ein konkretes Saisonziel will sich Wagner nicht festlegen derzeit. "Natürlich haben die Jungs auch während der Pause etwas getan. Sie waren bei Laufeinheiten aktiv und ein Mal in der Woche hatten wir auch ein Onlinetraining anberaumt. Das hat auch alles super geklappt, aber es ist trotzdem etwas anderes als Fußball spielen und trainieren", erklärt Wagner, der dennoch etwas vor hat in der neuen Runde: "Wir würden auf jeden Fall gerne wieder unter die Top 5."

Der Kader umfasst 23 Spieler inklusive Torhüter. Mit Christopher Dell, der seine Karriere beendet hat, hat man nur einen Abgang zu verzeichnen. Wallstadt ist also eingespielt, insofern man das nach solch einer langen Pause überhaupt noch sein kann.

Im Kreispokal hat man die erste Runde problemlos überstanden. Bei der TSG Eintracht Plankstadt 2 setzte sich die Wagner-Elf mit 8:0 durch. "Das war eine gute Leistung von uns. Die Mannschaft ist über 90 Minuten marschiert. Im letzten Drittel hat dann noch nicht alles so gepasst, das ist zum jetzigen Zeitpunkt aber auch nicht schlimm", betont der Trainer.

Am Wochenende wartet nun eine deutlich schwerere Pokalaufgabe. Man muss zum FC Hochstätt Türkspor, der auch in der Kreisliga Mannheim spielt. Wagner spricht deshalb auch von einer "echten Herausforderung". Von der auch der Testspiel-Fahrplan abhängen wird. Kommt man weiter, wird weniger getestet, fliegt man raus, werden weitere Testgegner gesucht.

Am Mittwochabend testete man den Landesligisten Ziegelhausen, nächste Woche geht es dann noch gegen Azzurri Lampertheim.

Wer am Ende in der Kreisliga die Nase vorne haben wird, bleibt laut Wagner abzuwarten. Als Topfavorit sieht er Rot-Weiß Rheinau, das schon letztes Jahr einen sehr starken Kader gehabt hätte und sich nun nochmals sehr gut verstärkt hat. Aber auch den MFC Lindenhof hat er auf der Rechnung. "Sie haben sich wirklich gut aufgestellt, nun muss man eben mal abwarten, wie und ob das dort alles so harmoniert", erklärt Wagner.

In Sachen Corona-Krise hofft Wagner darauf, dass man dieses Mal nicht erneut ausgebremst wird. "Ich war zunächst schon überrascht, dass wir schon im August starten, weil ich dachte, dass man erst einmal abwartet, bis die ganzen Urlauber wieder da sind. Aber ich denke, dass wir das auch so hinkriegen werden. Alles andere können wir nicht beeinflussen."