Dienstag, 22. Juni 2021

Der SV Laudenbach will sich in der Kreisklasse A etablieren

erstellt am Freitag, 07 Mai 2021
TSV Amicitia Viernheim II - SV Laudenbach, Kreisklasse A2, v.l. Viernheims Nolwenn Dramé gegen Laudenbachs Felix Schillinger. TSV Amicitia Viernheim II - SV Laudenbach, Kreisklasse A2, v.l. Viernheims Nolwenn Dramé gegen Laudenbachs Felix Schillinger. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Vor fast 20 Jahren kickte der SV Laudenbach mal in der Verbandsliga Baden.

Lang, lang ist es her. Zwischenzeitlich ging es mal ganz nach unten in die C-Klasse.

Mittlerweile sind die Ansprüche beim SVL bescheiden. Sich erst einmal etablieren in der Kreisklasse A ist das Ziel. Schwer genug, wie es scheint, denn beim Saisonabbruch war das Team in der A2 noch sieglos. "Ich denke schon, dass sie noch die Kurve bekommen hätten", denkt Thomas Radermacher, erster Vorstand beim SV, aber positiv. Als Jugendleiter fing er vor etwa 15 Jahren an, seit einigen Jahren steht er nun an der Spitze des Vereins und sieht positive Entwicklungen.

Die Gemeinde erhielt jetzt eine Zusage auf ihren Antrag beim Bundesprogramm zur Sanierung von Sportstätten. "Nach Jahrzehnten bekommen wir jetzt endlich neue Umkleideräume", freut sich der Vorstandsvorsitzende. Da freut sich auch die Frauenabteilung, denn auch im Frauenfußball hat sich der Club mit mehreren Mannschaften für den Ligabetrieb angemeldet.

Was die Kaderplanung in der ersten Herrenmannschaft betrifft, geht man in Laudenbach andere Wege als bei der Konkurrenz. "Die Spieler werben sich untereinander selbst an, der Spaß und die Freundschaft steht bei uns im Vordergrund", erklärt Radermacher. Zu verdienen gäbe es in Laudenbach für die Spieler nichts. Wenn also Spieler kommen und sich selbst anbieten, weil sie mehr Geld möchten, als sie bei ihren aktuellen Vereinen haben, dann schickt sie der SVL um Spielertrainer Frank Gassner gleich wieder weg.

Ein Spielermangel herrscht in Laudenbach laut dem Vorstandsvorsitzenden sowieso nicht. In der Jugend gibt es Spielgemeinschaften mit starker Beteiligung von Laudenbacher Jungs. So war es auch kein Problem, nach dem Aufstieg der ersten Mannschaft eine zweite Mannschaft zu melden, die in der B-Klasse aufläuft.

So viel Lokalkolorit honorieren auch die Zuschauer. "So 150 bis 200 Zuschauer haben wir eigentlich immer", sagt Radermacher. Als es im letzten Sommer in die Aufstiegsrelegation ging, kamen sogar rund 500 Zuschauer nach Laudenbach. Mit dabei war auch bfv-Präsident Ronny Zimmermann. "Er hat mich nach dem Spiel angeschrieben und erwähnt, dass er in Laudenbach die beste Stadionwurst seit langem gegessen habe", freute sich Radermacher über solche positive Post.

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 07 Mai 2021

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