Sonntag, 23. Januar 2022

"Wir hatten eine gute Basis" - Nach einem guten Start setzte es für den Kreisligisten MFC Lindenhof zuletzt 3 Pleiten

erstellt am Mittwoch, 28 Oktober 2020
Patrick Heinzelmann grübelte zuletzt. Nach gutem Saisonbeginn setzte es drei Niederlagen in Folge. Patrick Heinzelmann grübelte zuletzt. Nach gutem Saisonbeginn setzte es drei Niederlagen in Folge. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Es war ein Start, der sich sehen lassen konnte:

Der MFC Lindenhof hat in der Mannheimer Kreisliga 10 Punkte aus den ersten 5 Spielen geholt, was nach der Vorsaison so nicht wirklich zu erwarten war. Mittlerweile sieht es wieder ein wenig trister aus. Zuletzt setzte es 3 Niederlagen in Folge. Wir sprachen mit Patrick Heinzelmann, dem Trainer des aktuellen Tabellenzehnten.

Hallo Herr Heinzelmann, nach dem guten Start ist nun ein kleiner Abwärtstrend zu erkennen.

Heinzelmann: Unser Beginn war wirklich richtig gut. Da hatten wir eine tolle Stabilität, standen hinten kompakt und haben nur wenige Gegentore bekommen. Fußballerisch war es aber auch da noch nicht optimal. Aber wir hatten eine gewisse Basis, die wir in den letzten 3 Spielen nicht mehr hatten.

Woran liegt das aus Ihrer Sicht?

Gut, man muss das ein wenig differenziert sehen, denn gerade bei unserer 2:5 Niederlage in Wallstadt haben wir unser bis dahin bestes Saisonspiel gemacht. Bis zur 85. Minute waren wir dort absolut auf Augenhöhe. Beim 1:3 gegen Hochstätt Türkspor waren wir einfach schlechter als der Gegner. Somit war diese Niederlage verdient. Und beim 4:6 in Ilvesheim haben wir einfach eine katastrophale 2. Halbzeit gespielt. Das hat mir gar nicht gefallen. Wir müssen jetzt schauen, dass wir zu unseren Basics zurückkommen. Wenn man auswärts 4 Tore erzielt, sollte das eigentlich für einen Sieg reichen. Ich bin selbst auch ein Freund von Offensivfußball, aber man darf es auch nicht übertreiben. In Ilvesheim hatten wir 6 große Chancen, haben aber selbst auch 9 zugelassen.

Für Ihre Mannschaft könnte es bis zum Schluss gegen den Abstieg gehen.

Das stimmt. Aber man muss in diesem Zusammenhang eben auch immer sehen, wo wir her kommen. Als ich in der letzten Saison kurz vor dem Saisonabbruch kam, waren wir Viertletzter. Der nächste Schritt wäre, dass wir uns ins gesicherte Mittelfeld schieben. Aber in der Kreisliga ist alles sehr eng beisammen. Es gibt ein paar Mannschaften, die heben sich von den anderen ab. Aber zwischen Platz 7 und 15 ist alles relativ ausgeglichen. Da entscheidet oft einfach auch das Spielglück.

Am Wochenende geht es gegen den TSV Neckarau. Was kommt da auf Ihre Mannschaft zu?

Ein sehr starker Aufsteiger, den ich auch schon beobachtet habe. Sie sind eingespielt und haben durch den Aufstieg immer noch reichlich Selbstvertrauen. Das ist eine schwere Aufgabe. Ich selbst bin nicht aus Lindenhof, aber ich habe mir sagen lassen, dass dieses Spiel ein Derby ist, dass hier sehr ernst genommen wird. Noch ist aber nicht klar, ob es auch wirklich stattfinden wird. Wegen eines Coronafalls hat der TSV in der letzten Woche pausiert. Ob es an diesem Wochenende wieder geht, entscheidet sich erst noch.

 

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 28 Oktober 2020

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