Sonntag, 29. November 2020

Vier Spiele, vier Siege ++ Unter Peter Brandenburger läuft es rund für Rot-Weiß Rheinau

erstellt am Freitag, 23 Oktober 2020
Szene aus SC RW Rheinau gegen FC Germania Friedrichsfeld, v.l. Alessandro Mormone (RWR) gegen Sebastian Knupfer (FCG) Szene aus SC RW Rheinau gegen FC Germania Friedrichsfeld, v.l. Alessandro Mormone (RWR) gegen Sebastian Knupfer (FCG) Bild: Berno Nix

sport-kurier. Neue Besen kehren gut, sagt der Volksmund. Bei Rot-Weiß Rheinau trifft es zu 100 Prozent zu.

Seit Peter Brandenburger als Nachfolger von Ralf Eckl wieder zurückgekehrt ist, eilen die Rheinauer von Sieg zu Sieg. Wobei der "neue Besen" gar nicht so neu auf der Rheinau ist, denn Brandenburger trainierte bis zum Sommer 2016/2017 bereits jahrelang den Club in der Landes- und Kreisliga.

"Ich weiß nicht, ob man schon nach drei Spieltagen einen Trainer wechseln muss. Unter dem alten Coach wäre es vielleicht genauso gekommen", will Brandenburger die gute Serie von vier Siegen in Folge nicht an seiner Person festmachen. Aber der Aufwärtstrend ist nicht wegzudiskutieren.

"Mit dem Druck von außen und dem von den Spielern selbst auferlegten Druck als Meisterschaftskandidat kam vielleicht der ein oder andere nicht gleich zurecht", mutmaßt er, "aber man sollte nach drei Spielen nicht gleich alles abschreiben." Er bestätigt, eine intakte Mannschaft vorgefunden zu haben, bei der er nur wenig ändern musste und die nicht um Platz Acht herum spielen möchte.

Generell wundert er sich über einige hohe Resultate in der Liga: "Nach der viermonatigen Pause gelangen offenbar manche Spieler erst nach und nach wieder zu ihrer alten Form. Das wird sich jetzt alles normalisieren."

Am Sonntag wartet auf Brandenburger mit seiner Elf ein dickes Brett, denn der Tabellendritte TSV Amicitia Viernheim reist zum Zweiten als ungeschlagenes Team mit nur einem Punkt weniger als die Rheinauer an. Die Viernheimer haben ihr Nachholspiel gegen den KSC Schwetzingen am Donnerstag in letzter Minute mit 3:2 gewonnen. "Ein so spätes Siegtor kann beflügeln", erwartet er nicht nur deshalb einen harten Fight gegen Viernheim.

Mit Yannick Drexler und Steven Röckel fallen den Rot-Weißen wichtige Spieler voraussichtlich bis zur Winterpause aus, Marco Kürschner hat sich aus persönlichen Gründen bei Rheinau ganz abgemeldet. "Auch Sven Beier hat weiter Probleme mit seinem Fuß. Viel darf jetzt nicht mehr passieren", hofft der RW-Coach, von weiterem Verletzungspech verschont zu bleiben.

Beim Spitzenspiel gegen die Südhessen würde sich Brandenburger wünschen, dass vorne mal der Knoten platzt, denn mit Toren geizte Rheinau bislang. "Für einen Trainer wäre es natürlich mal schön, wenn die Mannschaft bei einer Führung nachlegt", lautet sein genereller Wunsch. Gegen Viernheim würde ihm ein Dreier, egal mit welchem Ergebnis, schon genügen.

 

 

Letzte Änderung am Freitag, 23 Oktober 2020

Kreisliga Mannheim