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"Wenn alles passt, muss man sich warm anziehen" - Enosis Mannheim ist noch lange nicht am Maximum

erstellt am Donnerstag, 10 Oktober 2019
Archivbild aus der Saison 2018/2019. Spielszene SC Reilingen - SV Enosis Mannheim. Archivbild aus der Saison 2018/2019. Spielszene SC Reilingen - SV Enosis Mannheim. Bild: lofi

sport-kurier. Zufrieden ja, aber wunschlos glücklich noch lange nicht.

Musie Sium, der Trainer des Mannheimer Kreisligisten Enosis Mannheim, hat momentan kein Problem damit, sich die Tabelle in der höchsten Mannheimer Spielklasse anzuschauen.

Seine Elf steht aktuell mit 16 Zählern nach 8 Spielen auf dem 5. Platz in der Tabelle und befindet sich damit in Schlagdistanz zur Spitze, denn auch Tabellenführer Rot-Weiß Rheinau hat bis dato "nur" 20 Punkte gesammelt. Sium sagt: "Wenn ich mir unsere Vorbereitung anschaue und weiß, dass wir in der dieser Phase wirklich aus Urlaubsgründen und wegen Verletzungen nur sehr wenige Spieler zur Verfügung hatten, dann kann ich mit unserem Saisonstart gut leben."

Er sagt aber auch: "Spielerisch sind wir noch lange nicht dort, wo wir sein können. Momentan holen wir unsere Punkte eher durch unsere individuelle Klasse. Das spricht für die Qualität unserer Jungs, ärgert mich natürlich aber trotzdem."

 

Enosis-Coach Musie Sium will sein Team dauerhaft in der Spitze der Liga etablieren. Bild: lofi

Besserung ist zunächst noch nicht wirklich in Sicht. Sium geht davon aus, dass man sich bis zur Winterpause mehr oder weniger durchhangeln muss. An den ehrgeizigen Zielen ändert das aber nichts. Enosis will ganz oben mitspielen. "Wir machen uns jetzt sicher nicht kleiner als wir sind", betont der Coach, "wir haben wirklich sehr gute neue Spieler dazu bekommen und hatten auch schon davor einen guten Kader. Wenn bei uns wirklich erst einmal alles passt, muss sich die Liga warm anziehen."

Von der Favoritenrolle will er dennoch nichts wissen, die hat für ihn Rot-Weiß Rheinau inne. Am 25. August trennte man sich mit einem 2:2 Unentschieden von der Eckl-Elf. "Und da waren sie wirklich richtig gut", lobt Sium den Konkurrenten. Dahinter sieht er Mannschaften wie Lützelsachsen, Wallstadt und sein eigenes Team.

Doch auch den nächsten Gegner nimmt er nicht auf die leichte Schulter. Am Sonntag um 15 Uhr kommt der FV 03 Ladenburg. "Das ist eine Mannschaft, die über das Kollektiv kommt und unbequem zu bespielen ist. Da ich Fußball verrückt bin, habe ich sie natürlich beobachtet. Ich habe meine Augen überall."

Genau wie Theo Tsanaks, der als sportlicher Leiter bei Enosis arbeitet, und er ist es auch, der einen großen Anteil am starken Kader des Kreisligisten hat. "Theo hat dafür gesorgt, dass wir so viele gute neue Spieler dazu bekommen haben", lobt Sium seinen Mitstreiter.

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 10 Oktober 2019

Kreisliga Mannheim