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Stark verjüngt zum Klassenerhalt? - Der SC Reilingen hat einen Umbruch eingeleitet

erstellt am Donnerstag, 11 Juli 2019
Spielertrainer Patrick Rittmaier (orange) startet mit einem relativ jungen Team in die neue Spielzeit. Spielertrainer Patrick Rittmaier (orange) startet mit einem relativ jungen Team in die neue Spielzeit. Bild: lofi

sport-kurier. In der letzten Saison war beim SC 08 Reilingen das große Zittern angesagt.

Quasi mit dem Schlussgong der Kreisliga Saison 2018/2019 sicherte man sich noch den Klassenerhalt. Der finale Erfolg gegen Meister und Aufsteiger Srbija Mannheim erlöste die Mannschaft von Trainer Patrick Rittmaier. Klar ist: Nochmals könnte man auf eine derartige Last-Minute Rettung liebend gerne verzichten. Doch auch in der neuen Saison könnte es schwer werden für Reilingen.

"Wir haben ganz bewusst einen Umbruch eingeleitet", betont Rittmaier, "7 Spieler haben uns verlassen und 9 neue kommen dazu." Der Grund für die Neuausrichtung war laut dem Spielertrainer, dass der Kader schon relativ alt war. Dementsprechend hängen 5 der 7 Abgänge die Fußballschuhe auch erst einmal komplett an den Nagel.

Rittmaier: "Bei den Neuzugängen habe ich ganz bewusst auf das Alter geschaut. Keiner ist älter als 21 Jahre alt." Talent haben sie alle, doch sie müssen sich auch erst einmal in der höchsten Mannheimer Spielklasse zurecht finden. Rückschläge scheinen da vorprogrammiert zu sein.

Für Reilingen steht der Nichtabstieg deshalb zunächst mal über allem. Derzeit umfasst der Kader 24 Mann. Das ist eigentlich eine gute Zahl, doch es gibt da ein Problem. Momentan hat man nur einen Torhüter dabei. Hier läuft die Suche also noch auf Hochtouren. Und auch für Feldspieler steht die Tür noch offen. "Allerdings nur, wenn sie sich auch wirklich im A-Jugendalter befinden", stellt Rittmaier klar.

Die Vorbereitung begann am 4. Juli und wird 6,5 Wochen dauern. Von Einheiten ohne Ball hält Rittmaier wenig, was sein Personal sicher freuen wird. Rittmaier betont: "Man kann auch Übungen mit Ball integrieren, wenn man im Bereich der Kraftausdauer trainieren möchte."

Bezüglich des künftigen Spielsystems hält sich Rittmaier noch etwas bedeckt. Was verständlich ist, schließlich muss er abwarten, wie sich seine junge Truppe in der Vorbereitung anstellt, was sich umsetzen lässt und was vielleicht noch zu früh kommt.

Testgegner wurden bis dato drei gefunden. Es geht gegen Edingen-Neckarhausen, St. Ilgen und St. Leon. Einen echten Topfavoriten auf den Titel, der ähnlich wie in der Vorsaison Srbija Mannheim auf und davon marschieren könnte, sieht Rittmaier nicht. Viel hält er jedoch vom Vorjahres-Vize TSG Lützelsachsen, hinter dem eine sehr starke Runde liegt. Auch Viernheim, das in der Rückserie einen super Lauf hingelegt hat, imponiert Rittmaier. Ebenfalls oben angreifen könnte aus seiner Sicht Rot-Weiß Rheinau.

Kader: Steffen Schmitt, Misko Strnad, Ptrick Rittmaier, Emre Cindik (eigene A-Jugend), Lennart Raupp (eigene A-Jugend), Baris Aygün, Daniel Schuppl, Raveel Qureshi (A-Jugend SV Schwetzingen), Ganni Massafra (eigene Reserve), Ismael Müller, Michael Metzler, Maximilian Tesch, Marius Schleich, Christoph Kneis, Jannis Gallo, Robin Krauth, Marco Hoffmann, Yannick Heller, Sascha Schippl, Patrice Bechtel (A-Jugend VfB Eppingen), Lennart Sombecki (A-Jugend SpVgg Ketsch), Jermain Jarrett (A-Jugend SpVgg Ketsch), Tom Eberle (SpVgg Ketsch), Kevin Fritz (SC Olympia Neulußheim).

 

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 18 Juli 2019