Donnerstag, 11. August 2022

VfR Mannheim II gewinnt erstes Aufstiegs-Endspiel ++ U23 nach 2:0 in Seckenheim mit glänzender Ausgangsposition

erstellt am Montag, 06 Juni 2016
SV Seckenheim - VfR Mannheim II, Kreisliga-Relegation, v.l. Mannheims Youel Tesfagaber gegen Seckenheims Kevin Medina-Lopez. SV Seckenheim - VfR Mannheim II, Kreisliga-Relegation, v.l. Mannheims Youel Tesfagaber gegen Seckenheims Kevin Medina-Lopez. Bild: Berno Nix

(sw) Die U23 des VfR Mannheim hat das Hinspiel um den Aufstieg in die Kreisliga Mannheim beim SV 98/07 Seckenheim mit 2:0 (2:0) für sich entschieden.

Vor rund 300 Zuschauern auf der Otto-Bauder-Sportanlage brachten sich die "Jungen Wilden" der Blau-Weiß-Roten somit in eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche.

Schon früh drückten die VfR-Nachwuchsfußballer der Partie ihren Stempel auf. Vor allem in den ersten 10 Minuten kamen die Rasenspieler mehrmals in Person von Morad El Wardi gefährlich vor das Seckenheimer Gehäuse. Die besten Chancen zur Führung für den VfR hatten Frederic Johannes mit einem abgefälschten Schuss und Anas Itani mit einem Kopfball bei der anschließenden Ecke (19.).

In der 33. Minute dann endlich die verdiente Führung für den VfR. Nach einer erneuten Ecke kommt wieder Verteidiger Anas Itani an den Ball und trifft wunderschön aus der Drehung zum 0:1.

In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Zunächst kamen die Gastgeber zu ihrer besten Chance als Kilian-Robert Bosch eine Hereingabe aus wenigen Metern nur knapp verfehlte und quasi im Gegenzug erhöhte der VfR auf 0:2. Eine Flanke des starken Itani war für den am langen Pfosten bereit stehenden Lorik Bunjaku bestimmt, doch noch vor dem Rasenspieler schob Fabian Bückermann den Ball über die eigene Linie (45.+4).

Nach der Pause riskierte der Vizemeister der Staffel A1 mehr, zeigte sich weitaus aktiver, nennenswerte Torchancen für die Hausherren blieben aber aus. Der VfR dagegen zeigte sich vor allem bei Standards gefährlich. Bei einer von diesen hatte Lorik Bunjaku das 0:3 auf dem Fuß, aber seinen Freistoß lenkte SV-Torhüter Julien Tohn über die Latte (63.)

SV Seckenheim - VfR Mannheim II, Kreisliga-Relegation, v.l. Mannheims Burak Guelmez und Seckenheims Daniele Parisi. Bild: Berno Nix

Die Partie wurde nun zusehends ruppiger. Schiedsrichter Thomas Schneider hatte alle Hände voll zu tun und verteilte eifrig gelbe Karten. Der VfR behielt indes die Ruhe und verteidigte seinen Kasten weiter erfolgreich. Robin Albrecht im Tor der Rasenspieler musste das gesamte Spiel nie wirklich eingreifen. Auch nicht bei der besten Chance für Seckenheim als Daniele Parisi nur das Außennetz traf (87.). Der SV-Goalgetter mit 50 Toren in 28 Ligaspielen kam ansonsten heute nicht wirklich zur Entfaltung.  Dagegen vergab der eingewechselte Hamza Bouchoucha in der 91. Minute das 0:3, als er freistehend das Tor verfehlte. Direkt nach dieser sehr guten Möglichkeit war dann Schluss und auch so konnte der VfR mit dem Spiel und erst recht mit dem Ergebnis hochzufrieden sein.

Am kommenden Sonntag, 12. Juni um 15 Uhr kommt es nun zum Rückspiel im heimischen Rhein-Neckar-Stadion. Der VfR freut sich auf rege Unterstützung seiner Anhänger, um am Ende hoffentlich die direkte Rückkehr in die Kreisliga feiern zu dürfen.

Die Möglichkeit, dass auch der Verlierer dieser Aufstiegsrelegation nächstes Jahr eine Liga höher spielt, hat sich seit gestern übrigens erledigt. Die SpVgg Wallstadt schied als Vizemeister der Kreisliga bereits in der 1. Runde der Relegation zur Landesliga aus und somit wird neben den beiden A-Klassen-Meistern nur ein Vizemeister aufsteigen. Entweder der VfR II oder der SV 98/07 Seckenheim.

Pressemitteilung VfR Mannheim / Sven Wolf

Letzte Änderung am Montag, 06 Juni 2016

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