Donnerstag, 29. September 2022

Die Top drei sind das Ziel - Der SC Pfingstberg-Hochstätt hat diesmal einen guten Start hingelegt

erstellt am Mittwoch, 21 September 2022
Die Top drei sind das Ziel - Der SC Pfingstberg-Hochstätt hat diesmal einen guten Start hingelegt Bild: Berno Nix

sport-kurier. Beim SC Pfingstberg Hochstätt blickt man mit gemischten Gefühlen auf die letzte Saison zurück.

Denn zwar stand man am Saisonende auf einem guten 4. Platz in der Kreisklasse A, Staffel 1, doch letztlich wäre vielleicht sogar noch mehr drin gewesen. Das Problem war der Aufgalopp in die Saison 2021/2022. Den konnte man nämlich getrost als verkorkst beschreiben. Gestartet mit einem Unentschieden folgten 6 Niederlagen. Sprich man stand nach 7 Spieltagen mit nur einem mageren Pünktchen da.

Vielerorts wird man da unruhig, nicht selten muss dann auch der Trainer gehen. In Pfingstberg war das nie ein Thema, man hielt an Coach Miguel de Mingo fest, schließlich wusste man, woran es lag: an vielen Verletzten und Urlaubern. Ab dem 8. Spieltag bog man dann wieder vermehrt auf die Siegerstraße ein.

Und genau dort hat man in der aktuellen Saison weitergemacht. Die De Mingo-Elf belegt nach 4 Spieltagen momentan den dritten Platz. 4 Spiele, 4 Siege. Dass dies noch nicht zu einem Platz unter den Top 2 gereicht hat, liegt daran, dass die Konkurrenz an der Spitze momentan schon eine Begegnung mehr ausgetragen hat.

"Für uns lief es bislang natürlich sehr gut", freut sich de Mingo. "Ich bin wirklich hoch zufrieden mit den Jungs. Wir haben uns da wirklich eine gute Basis erschaffen. Die nächsten Wochen werden nun zeigen, wo uns der Weg hinführt."
Wo man hin will, ist kein Geheimnis. In Pfingstberg möchte man sich verbessern, sprich die Top drei sind in dieser Runde das Ziel. Die Vorzeichen stehen gut, was vor allem auch mit dem guten Start zusammenhängt. Laut dem Coach ist die "Stimmung derzeit sehr gut, das Selbstvertrauen ist zu spüren."

Wenngleich man weit davon entfernt ist, übermütig zu werden. De Mingo weiß genau, was da noch so auf seine Jungs zukommt. Am Sonntag empfängt man um 15 Uhr nun den ersten echten Hochkaräter in dieser Saison. Dann gibt der SC Olympia Neulußheim seine Visitenkarte in Pfingstberg ab. Ein Gegner, der momentan Tabellenzweiter ist. Einem Remis stehen 4 Siege gegenüber. "Das ist ein echtes Spitzenspiel. Da erwartet uns ein heißer Tanz. Die Offensive der Neulußheimer ist sehr gut. In den letzten 3 Spielen haben sie 24 Tore erzielt. Das ist schon eine Ansage", betont de Mingo, der aber selbstbewusst an diese Aufgabe herangeht: "Wir spielen zuhause, sind gut drauf und wollen die 3 Punkte bei uns behalten."

Wie man den Gegner empfangen wird, steht noch nicht fest. Bislang hat man 2 Spielsysteme angewendet. Die ersten Partien spielte man im 4-4-2, gegen den VfL Neckarau 2 zuletzt im 4-2-3-1. Und genau diese Variante würde nun auch gegen Neulußheim Sinn ergeben, um der starken Offensive ein robustes Mittelfeld entgegenstellen zu können.

Der Pfingstberger Kader besteht aus 20 Feldspielern und 2 Torhütern. Im Training dabei sein können dennoch nicht immer alle. "In diesen Klassen ist das aber normal", betont de Mingo, "wir haben einige Schichtarbeiter und auch Studenten im Kader, da kann man nicht immer so, wie man gerne würde."

Die größten Konkurrenten um die vorderen Plätze sind für de Mingo schnell gefunden: TSG Rheinau, Neulußheim und Rohrhof. "Aber ich sehe die Liga insgesamt deutlich ausgeglichener als noch in der letzten Saison."

 

Letzte Änderung am Mittwoch, 21 September 2022

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