Freitag, 12. August 2022

"Es wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen" - Pfingstbergs Trainer Miguel de Mingo im Interview

erstellt am Dienstag, 28 Juni 2022
Trainer Migeul de Mingo (SC Pfingstberg-Hochstätt). Trainer Migeul de Mingo (SC Pfingstberg-Hochstätt). Bild: Berno Nix

sport-kurier. In der letzten Saison war es in der Mannheimer Kreisklasse A, Staffel I, an der Spitze eine Art Dreikampf:

Das Rennen um den Titel machte letztlich der FV Brühl 2 (79 Punkte), gefolgt von der punktgleichen SG Oftersheim und der TSG Rheinau (73). Die erste Mannschaft hinter diesem Trio war der SC Pfingstberg Hochstätt, der mit 56 Zählern auf dem 4. Platz landete.

Wir haben mit Trainer Miguel de Mingo gesprochen.

Hallo Herr de Mingo, wie fällt denn ihr Saisonfazit aus, wenn Sie nochmals kurz zurückblicken?

Wir sind sehr zufrieden mit der Saison. Letztlich war es dann doch eine normale Runde, die für uns gut gelaufen ist.

Sie deuten es schon an, der Saisonstart war nicht so gut…

Ja, das stimmt. Die ersten 7, 8 Spiele in der Vorrunde hatten wir Pech mit Verletzungen, Corona Infektionen und Urlaubern. Es kam wirklich alles zusammen. Folglich war der Start dann auch dementsprechend mies. Aber wir wussten, woran es liegt und sind ganz ruhig geblieben. Es war klar, dass wir da unten raus kommen werden.

Ihr habt aus den ersten 7 Spielen nur einen Punkt geholt, hätte man in dieser Phase mehr Spieler gehabt, hättet ihr vermutlich auch die Top 3 angreifen können. Oder?

Ja, das sehe ich ähnlich. Wenn man sich die ganze Saison mal anschaut und auch die Rückrunde gesehen hat, dann wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen für uns. Ich bin mir relativ sicher, dass wir dann mit oben drin hätten spielen können. Dann hätten wir den 3 Teams etwas mehr Paroli bieten können.

Wie sieht es mit dem Kader aus, bleibt er so zusammen?

Ja, wir bleiben weitestgehend zusammen. Wir haben 2 Abgänge, aber auch 4 Neuzugänge. Verlassen wird uns Daniel Gamero Gonzalez, der zum MFC Lindenhof wechselt, und Ivan Lentini zieht es zu Azzurri Lampertheim. Fürs Mittelfeld bekommen wir Giuseppe Mormone und für den Sturm Eyuep Ekici, die beide von Rot-Weiß Rheinau zu uns kommen. Einer für die Abwehr und das Mittelfeld ist Niko Benzler, der vom SV Seckenheim zu uns wechselt. Und aus der eigenen A-Jugend ziehen wir Mittelfeldspieler Maximilian Rohr hoch zu uns. Mit 2, 3 weiteren Spielern befinden wir uns noch in Gesprächen. Da ist aber noch nichts spruchreif. Letztlich wird sich unser Kader bei 22, 23 Mann einpendeln.

Wie sieht das Ziel für die neue Runde aus?

Da will ich mich jetzt dieses Mal nicht festlegen. Man weiß ja nie, wie die Runde dann am Ende läuft. Die letzten Jahre habe ich immer gesagt, dass wir uns verbessern möchten, aber für die neue Runde tue ich mich da schwer. Letzte Runde sind wirklich viele Sachen passiert, die nicht vorhersehbar waren. Es geht zunächst einmal darum, dass wir die gute Stimmung mit in die neue Runde nehmen, wenn wir dann noch die Neuen gut integrieren, dann bin ich überzeugt, dass die Ergebnisse auch kommen werden. Ob es dann für ganz oben reichen kann, muss man sehen.

Wie stark wird die A1 nächstes Jahr sein?

Ich schätze, dass die Liga stärker sein wird als letztes Jahr. Denn es kommen ja mit Reilingen, KSC Schwetzingen und Enosis Mannheim gute Mannschaften runter. Zudem kommen mit dem VfL Neckarau 2 und der MFC Lindenhof 2 hoch. Da muss man auch erst einmal abwarten, wie die auftreten werden. Letztes Jahr war eigentlich klar, dass Brühl 2, Oftersheim und die TSG Rheinau die 3 Favoriten sind. Dieses Mal können da mehr Mannschaften oben mitreden.

Wann startet die Vorbereitung?

Wir legen am 8. Juli los. Unsere Vorbereitungsgegner sind die SG Hohensachsen, die SpVgg Ilvesheim, die SpVgg Wallstadt, der FV Brühl 2, der SV Schriesheim, die TSG Lützelsachsen 2 und Blau-Weiß Mannheim. Wir wollten uns ganz bewusst mal mit Kreisligisten messen. Wir werden 3 Mal trainieren in der Woche, wenn ein Testspiel dazwischen ansteht, dann eben nur 2 Mal.

 

 

Letzte Änderung am Dienstag, 28 Juni 2022

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