Donnerstag, 26. Mai 2022

"Wir haben erst Halbzeit" - TSG Rheinau-Coach Niki Antos will oben angreifen

erstellt am Donnerstag, 20 Januar 2022
TSG-Coach Niki Antos will den beiden Erstplatzierten Druck machen. TSG-Coach Niki Antos will den beiden Erstplatzierten Druck machen. Bild: Berno Nix

sport-kurier. Die Top Zwei sind in Reichweite - und genau die hat die TSG Rheinau auch im Visier.

Momentan rangiert man in der Mannheimer Kreisklasse A, Staffel I, auf dem 4. Tabellenplatz und hat 7 Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten SG Oftersheim. Allerdings haben die Rheinauer noch ein Spiel in der Hinterhand. Wir sprachen mit Trainer Niki Antos über die Hinrunde und die Ziele im neuen Jahr.

Hallo Herr Antos, wie zufrieden sind Sie denn mit der Saison bislang?

Eigentlich sind wir zufrieden. Wobei es da schon 2 Spiele gab, die die Stimmung ein wenig trüben. Denn mit unseren Leistungen bei Viktoria Neckarhausen und Bosna Mannheim sind wir nicht einverstanden gewesen. In Neckarhausen haben wir 2:4 verloren und bei Bosna reichte es nur zu einem 1:1. Das sind jetzt die Punkte, die uns momentan nach ganz oben fehlen.

Die Spitzenplätze sind trotzdem noch in Schlagdistanz. Sollen die auch angegriffen werden, wenn es wieder los geht?

Ja, das ist der Plan. Wir haben vor der Saison das Ziel ausgegeben, dass wir gerne hoch gehen würden. Und es würde jetzt keinen Sinn machen, dass wir von diesem Ziel abrücken und sagen würden, wir wären jetzt mit dem 4. Platz zufrieden. Spitzenreiter Brühl ist natürlich schon etwas enteilt, aber wir haben momentan erst Halbzeit, da kann noch viel passieren.

Welches Spiel ist als das beste bisher in Erinnerung geblieben?

Da gab es ein paar Partien, in denen wir uns wirklich sehr gut präsentiert haben. Unser 4:1 Auftakterfolg gegen den SV Rohrhof, der auch zu den Topteams zählt, war schon richtig gut. Und auch beim 2:2 bei Spitzenreiter Brühl II haben wir ein Spiel auf Augenhöhe gezeigt. Das war wirklich schon ein hohes Niveau.

Weniger gut waren demnach die Partien in Neckarhausen und bei Bosna Mannheim.

Definitiv. In beiden Spielen konnten wir unser eigentliches Potential nie richtig ausschöpfen. Das war ärgerlich.

Mit 17 Gegentoren weist man den besten Wert der ganzen Liga auf. Ist die Defensive die große Stärke ihrer Mannschaft?

Vor der Saison haben wir gerade auf die Defensive einen großen Wert gelegt. Denn in diesem Bereich waren wir in den Spielzeiten davor das schlechteste Team im oberen Tabellendrittel. Hier galt es anzusetzen und das ist uns gut gelungen. Gleichzeitig haben wir bislang auch 53 Tore geschossen. Ich denke, dass sich auch das sehen lassen kann.

Wird sich in der Winterpause personell etwas ändern?

Externe Neuzugänge kommen keine dazu. Aber wir haben 3 Spieler aus unserer eigenen Reserve hochgezogen, das wollten wir schon im Sommer tun. Diese Jungs haben das Zeug dazu dauerhaft bei uns zu spielen. Abgänge haben wir drei. Nach Friedrichsfeld wechseln Kebba Sillah und Gianfranco Scopelliti, während Bastian Orth zum VfB Leimen wechselt.

Wie sieht es mit Testspielen aus?

Wir haben 5 vereinbart. Wir spielen gegen Lampertheim, TB Rohrbach, FT Rohrbach, TuS Altrip und Phönix Mannheim.

Aktuell steigen die Coronazahlen wieder rasant an. Haben Sie Angst, dass die Saison erneut abgebrochen werden könnte?

Eine gewisse Unsicherheit ist natürlich da. Das hat man ja vor der Winterpause gesehen. Da war die Entscheidung aus meiner Sicht auch richtig. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt auch ein paar Corona-Verdachtsfälle, die sich dann im Nachhinein aber glücklicherweise als normale Grippe herausgestellt hatten. Wir hoffen aber natürlich, dass es wieder weitergehen kann. Seit Dienstag sind wir wieder ganz normal im Training und freuen darauf, dass es weitergeht. In der Winterpause hatten wir Coronafälle, momentan ist einer unserer Spieler betroffen.

 

 

Letzte Änderung am Donnerstag, 20 Januar 2022

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